- 19.10.2026, 09:30:33
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Hanel-Torsch: „Frag die Baupolizei“ - Neues Beratungsangebot bringt die Baupolizei direkt ins Grätzl
Unkompliziert, nah und ohne Termin: Ab 12. November können Bürger*innen im Rahmen von „Frag die Baupolizei“ direkt mit Expert*innen der Baupolizei ins Gespräch kommen. An wechselnden Standorten der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*), einer Service-Einrichtung der Stadt Wien, stehen Mitarbeiter*innen der Behörde für Fragen rund ums Bauen, Wohnen und baurechtliche Themen zur Verfügung.
Ob eine geplante Klimaanlage an der Fassade, eine Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage am Dach, Bauarbeiten in der Wohnung oder Veränderungen im Einfamilienhaus: Rund ums Bauen entstehen im Alltag viele Fragen. Auch bei Bautätigkeiten auf der Nachbarliegenschaft, bei Kurzzeitvermietung, im Kleingarten oder bei Fragen zu Baubewilligungen und Bauanzeigen ist oft unklar, welche Regeln gelten und was zu beachten ist.
Baupolizei kommt ins Grätzl
Genau hier setzt die neue Initiative „Frag die Baupolizei“ an. Ab 12. November bietet die Baupolizei (MA 37) regelmäßig die Möglichkeit, unkompliziert und unbürokratisch mit der Behörde in Kontakt zu treten. Bürger*innen benötigen dafür keinen Termin: Sie können ohne Anmeldung zu den fixen Terminen in einem der Stadtteilbüros der Gebietsbetreuung Stadterneuerung vorbeikommen, ihre Fragen mitbringen und sich direkt vor Ort beraten lassen.
„Mit ‚Frag die Baupolizei‘ startet wir ein neues bürgernahes und niederschwelliges Serviceangebot direkt im Grätzl. Die Baupolizei steht dabei mit ihrem gesamten Know-How vor Ort für Beratungen zur Verfügung – ohne Terminvereinbarung und selbstverständlich ohne zusätzliche Kosten. Viele Vorhaben scheitern auf Grund von formellen Fehlern oder mangelnder Kenntnis der Bestimmungen – dadurch entstehen einerseits längere Verfahrensdauern und Bearbeitungszeiten bei der Behörde und andererseits kann es zu unnötiger Frustration bei den Antragsstellenden führen. Dem wollen wir mit dem neuen Angebot aktiv entgegenwirken, indem vorab alle Fragen zu den Bauprojekten und Genehmigungen ausgeräumt werden und gemeinsame Lösungen gefunden werden können.“, erklärt Stadträtin Elke Hanel-Torsch.
Von der Klimaanlage bis zum Carport
Die Themen, mit denen sich Bürger*innen an „Frag die Baupolizei“ wenden können, sind so vielfältig wie das Bauen und Wohnen selbst: Egal, ob es um geplante Umbau-Maßnahmen, den Einbau einer Klimaanlage oder den Wunsch nach einem Parkplatz auf der eigenen Liegenschaft geht, die Expert*innen informieren über allgemeine baurechtliche Rahmenbedingungen und geben Auskunft zu den jeweiligen Rechten und Pflichten. Ziel der Beratung ist es, Bürger*innen Orientierung zu geben: Was ist zu beachten? Wann braucht es eine Bewilligung oder reicht eine Bauanzeige? Welche Rechte und Pflichten bestehen? Und an wen kann man sich mit einem konkreten Anliegen wenden?
„Wir wollen mit der Baupolizei dort ansprechbar sein, wo die Menschen leben. Viele Fragen rund ums Bauen entstehen unmittelbar im Grätzl und lassen sich in einem persönlichen Gespräch schnell und verständlich klären“, so Ilja Messner, Leiter der Baupolizei. „Mit ‚Frag die Baupolizei‘ machen wir die Baupolizei sichtbarer und schaffen einen unkomplizierten Zugang zum direkten Austausch mit der Behörde. Anstatt ausschließlich die bekannten Kommunikationswege zu nutzen, kommt die Baupolizei mit ihrer Beratung direkt in die Bezirke und so zur Wiener Bevölkerung“, ergänzt zudem Katharina Winzer, Projektverantwortliche bei der Baupolizei.
Termine 2026
„Frag die Baupolizei“ findet ab 12. November jeden zweiten Donnerstagnachmittag von 14 bis 18 Uhr in einem der GB*Stadtteilbüros statt. Das Angebot ist kostenlos und ohne vorherige Terminvereinbarung nutzbar.
Donnerstag, 12. November 2026
GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 6, 12, 13, 14, 15 und 23
1150 Wien, Sechshauser Straße 23
Donnerstag, 26. November 2026
GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 7, 8, 9, 16, 17 und 18
1160 Wien, Haberlgasse 76
Donnerstag, 10. Dezember 2026
GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 3, 4, 5, 10 und 11
1100 Wien, Quellenstraße 149
Rückfragen & Kontakt
Stephan Grundei
Mediensprecher
Stadträtin für Wohnbau und Frauen Elke Hanel-Torsch
Tel.: 0676/8118 98057
E-Mail: [email protected]
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