• 18.10.2026, 09:24:32
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Zukunftsdepot: Wichtiger Impuls für Vermögensaufbau und Eigenvorsorge

ÖVP-Ottenschläger: Finanzbildung stärken, Bewusstsein für langfristige Vorsorge schaffen und jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen.

Wien (OTS) - 

„Die geplante Einführung des Zukunftsdepots ist tatsächlich ein wichtiger Beitrag für die finanzielle Absicherung junger Menschen. Das Modell soll Familien künftig ermöglichen, bereits mit kleinen, regelmäßigen Beträgen langfristig Vermögen für ihre Kinder aufzubauen. Gleichzeitig bietet es die Chance, das Bewusstsein für Eigenvorsorge zu stärken und die Finanzbildung in Österreich zu fördern“, so ÖVP-Finanzsprecher Abg. Andreas Ottenschläger.

„Die Menschen sollen in Österreich die Möglichkeit haben, sich durch eigene Leistung etwas aufzubauen, Eigentum zu schaffen und für ihre Zukunft vorzusorgen. Das Zukunftsdepot ist dafür ein wichtiger Baustein. Besonders begrüßenswert ist, dass damit schon früh ein Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld und die Chancen langfristiger Kapitalmarktinvestitionen geschaffen werden kann“, betont Andreas Ottenschläger, ÖVP-Finanzsprecher.

Über Generationen hinweg war der Bausparvertrag für viele österreichische Familien ein selbstverständlicher Bestandteil der finanziellen Vorsorge. An diesen Gedanken knüpft das Zukunftsdepot an und verbindet ihn mit zeitgemäßen Möglichkeiten des Vermögensaufbaus. Für jedes Kind, das ab 1. Jänner 2027 geboren wird, sollen 500 Euro als Startbonus in sein persönliches Zukunftsdepot fließen. Das Zukunftsdepot selbst soll mit 1. Juli 2027 in Kraft treten. Darüber hinaus sollen Familien jährlich bis zu 5.000 Euro zusätzlich einzahlen können. Der gesamte Depotwert inklusive Wertzuwachs soll zum 18. Geburtstag des Kindes KESt-frei sein. Das angesparte Vermögen steht dann etwa für eine Ausbildung, das erste Eigenheim oder den Einstieg ins Berufsleben zur Verfügung.

Die Eckpunkte im Überblick:

  • Startbonus: 500 Euro für jedes ab 1. Jänner 2027 geborene Kind mit Hauptwohnsitz in Österreich. Voraussetzung ist die österreichische Staatsbürgerschaft oder eine rechtliche Gleichstellung. Wird bis zum 3. Geburtstag kein Depot eröffnet, wird der Bonus gesammelt im Bundesschatz bei der OeBFA veranlagt.
  • Auch für bereits geborene Kinder: Für Kinder unter 18 Jahren kann das Zukunftsdepot ebenfalls eröffnet werden, allerdings ohne Startbonus. Die KESt-Befreiung gilt auch hier.
  • Kostenlose Kontoführung: Das Depot wird von Banken und der OeBFA angeboten. Für die Kontoführung darf keine Gebühr verrechnet werden. Transaktions-, Lager- und Ordergebühren müssen transparent ausgewiesen werden.
  • Sichere Veranlagung: Die Eltern wählen die Veranlagung. Möglich sind regulierte Investmentfonds oder der Bundesschatz. Hochrisikoprodukte wie Hebelprodukte sind ausgeschlossen.
  • Langfristige Bindung: Vorzeitige Entnahmen sind grundsätzlich nicht möglich. In Ausnahmefällen wie existenziellen Notlagen kann das Pflegschaftsgericht eine Entnahme genehmigen. Dann entfällt die Steuerbegünstigung.
  • Finanzbildung von Anfang an: Vor der Eröffnung ist ein Beratungsgespräch für die Eltern vorgesehen. Die Inhalte erarbeitet die FMA gemeinsam mit den Kreditinstituten und der OeNB.

„Finanzbildung und Eigenvorsorge gehören untrennbar zusammen. Junge Menschen müssen frühzeitig lernen, wie wichtig es ist, regelmäßig zu sparen, langfristig zu denken und verantwortungsvoll zu investieren. Das Zukunftsdepot kann dazu einen wertvollen Beitrag leisten. Denn Vermögensaufbau darf keine Frage großer Einkommen sein. Auch mit kleinen Beträgen kann über die Jahre ein finanzieller Grundstock entstehen“, so Ottenschläger abschließend.

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