• 17.10.2026, 06:10:02
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Unterwegs in der Natur mit der eigenen Apotheke

Herbst ist Wanderzeit: Apothekerschaft gibt Tipps für die Rucksackapotheke

Apotheker und Bergführer Mag. pharm. Dr. Patrik Muigg
Wien (OTS) - 

Mit dem Herbst ist die beste Zeit für Wanderungen und Touren ins Land gezogen. Egal, ob Bergtour, Hochtour oder Trekkingtour: Diese Art von Bewegung in der frischen Luft tut gut, macht bzw. hält fit und unterstützt das Herz-Kreislaufsystem. Außerdem wirkt es sich positiv auf das Gemüt und das seelische Wohlbefinden aus. „Die gute Stimmung kann aber schnell getrübt werden, wenn sich bei schlechtem Schuhwerk oder empfindlichen Füßen bereits nach den ersten Kilometern schmerzhafte Blasen bemerkbar machen“, berichtet Mag. pharm. Dr. Patrik Muigg, Apotheker aus Imst in Tirol, der nebenberuflich als staatlich geprüfter Berg- und Schiführer arbeitet. Aus seiner eigenen Erfahrung beim Führen von Gruppen im Gebirge weiß er, dass bei der Ausrüstung der Wanderer häufig etwas sehr Wichtiges im Rucksack fehlt: eine kleine, gut sortierte Apotheke bzw. Erste-Hilfe-Ausrüstung.

Das gehört in eine Rucksackapotheke

Für die Zusammenstellung der Mitnahme-Apotheke hat Muigg folgende Empfehlungen parat: „Eine Rucksackapotheke sollte immer sterile Wundauflagen und Mullbinden, Pflaster, Blasenpflaster, Tape, Desinfektionsmittel – bevorzugt als Spray, eine Schere, Sicherheitsnadeln, eine Pinzette zum Entfernen von Fremdkörpern, ein Dreieckstuch, Einmalhandschuhe und ganz wichtig, eine Alu-Rettungsfolie beinhalten. Und obwohl es schon Herbst ist: Wer auf hohen Bergen unterwegs ist, soll unbedingt an einen hochwertigen Sonnenschutz denken.“

Auf das Trinken nicht vergessen!

Wie bei allen Sportarten verliert der Körper auch beim Wandern durch das Schwitzen viel Flüssigkeit – also ausreichend und regelmäßig trinken! Vermehrtes Schwitzen und längere körperliche Anstrengung beeinflussen auch den Magnesium- und Kaliumhaushalt. „Diese beiden Mineralstoffe sind besonders wichtig für Herz, Muskeln und Nerven. Gerade bei einem Ausdauersport wie Wandern sollte auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden“, betont Apotheker und Bergführer Muigg.

Muigg’s abschließender Tipp: „Stimmen Sie die Wanderroute immer auf die eigene Leistungsfähigkeit ab und achten Sie stets auf geeignetes Equipment, adäquates Schuhwerk und die aktuelle Wetterprognose. Mit einer guten Tourenplanung kann das Risiko für einen Unfall oder Notfall am Berg im Vorhinein reduziert werden. Als Standardnotfallausrüstung am Berg sind neben der Rucksackapotheke ein kleiner leichter Biwaksack, ein aufgeladenes Mobiltelefon und eine Stirnlampe fixe Teile der Packliste.“

Rückfragen & Kontakt

Österreichische Apothekerkammer
Kommunikation
Tel: 01 / 404 14 – 600
E-Mail: [email protected]

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