• 16.10.2026, 15:00:06
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„Different Faiths. One Responsibility.“: Gemeinschaft Junger Muslim:innen lud zum interreligiösen Dialog

Junge Muslim:innen setzten im Wiener Stephanisaal ein Zeichen für Zusammenhalt über Glaubensgrenzen hinweg, in Kooperation mit dem EU-Projekt Religions4Ecology

Wien (OTS) - 

Unter dem Motto „Different Faiths. One Responsibility.“ lud die Gemeinschaft Junger Muslim:innen (GJM) gestern, am 15. Oktober 2026, junge Menschen verschiedener Religionsgemeinschaften in den Wiener Stephanisaal. Im Mittelpunkt standen ihre gemeinsame Verantwortung für eine gerechte und friedvolle Zukunft, globale Krisen, Nachhaltigkeit und Friedenserziehung.

IGGÖ-Präsident Ümit Vural betonte in seiner Begrüßung: „Unsere Unterschiede mögen uns prägen. Aber die Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft, die verbindet uns.
Als Religionsgemeinschaften haben wir die Möglichkeit, Brücken zu bauen, und zugleich die Pflicht, dies auch zu tun.“

Ein Höhepunkt war die Vorstellung von Religions4Ecology durch das Team um Elif Medeni und Anissa Strommer. Das von der EU-geförderte Projekt an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich entwickelt Lehrmaterialien für den Religionsunterricht, die Nachhaltigkeit und Friedensbildung verbinden, etwa zum Thema „Wasser als Ressource der Schöpfung“. „Interreligiöser Dialog bedeutet heute mehr als nur Begegnung. Er bedeutet, gemeinsam Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen“, so die Projektverantwortlichen.

In der Podiumsdiskussion waren sich Lisa Bohunovsky (Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit, Ethikplattform an der BOKU), Thomas Fiedler (Plattform für Interreligiöse Begegnung) und die Umweltaktivistin und Autorin Ursula Kowanda-Yassin einig: Religionen können durch ihre Reichweite, ethischen Grundlagen und gemeinsame Werte wichtige Partner:innen im Klimaschutz sein.

Zum Abschluss formulierten die Teilnehmenden mit dem GJM-Moderationsduo Irem Devici und Ümit Celik in einer kreativen Fokusarbeit konkrete Ziele für die interreligiöse Jugendarbeit und planten gemeinsame Aktionen. Die GJM, Teil der Initiative „Religions for Future“, unterstreicht damit, dass junge Muslim:innen eine pluralistische Gesellschaft aktiv mitgestalten.

Über die GJM

Die Gemeinschaft Junger Muslim:innen ist die Jugendorganisation der IGGÖ, die sich für die Anliegen junger Muslim:innen in Österreich einsetzt und den interreligiösen sowie interkulturellen Dialog fördert.

Über Religions4Ecology

EU-gefördertes Projekt zur Umwelt- und Friedenserziehung in der interreligiösen Lehrer:innenausbildung: https://religions4ecology.org/

Rückfragen & Kontakt

GJM der IGGÖ
E-Mail: [email protected]

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