- 16.10.2026, 13:34:02
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Grüne Wien/Pühringer, Prack: Die Wiener:innen brauchen leistbare Wohnungen statt roter Selbstbeweihräucherung
SPÖ verweigert weiterhin die Absicherung des Gemeindebaus gegen Nevrivy-Privatisierungsphantasien.
„Die Wiener:innen brauchen leistbare Wohnungen statt roter Selbstbeweihräucherung. Die SPÖ muss endlich aufhören, sich auf den Lorbeeren längst vergangener Zeiten auszuruhen. Die Wiener:innen verdienen sich eine mutige Wohnpolitik, die dem Wohnraub durch touristische Kurzzeitvermietung einen Riegel vorschiebt und Immobilien-Haien die Zähne zieht“, so Judith Pühringer, Parteivorsitzende der Wiener Grünen, zur heutigen Pressekonferenz von Bürgermeister Ludwig. „Als es darum ging, den Gemeindebau ein für alle Mal vor Privatisierung zu schützen, hat die SPÖ gegen das Anti-Privatisierungsgesetz gestimmt“, so Pühringer.
„Die heutigen Beteuerungen des Bürgermeisters sind zaghaft und ambitionslos. Die Mieten gehen durch die Decke, aber die Stadtregierung lässt bei Airbnb & Co. noch immer Schlupflöcher für Spekulant:innen offen. Auch von einer Leerstands- oder Freizeitwohnsitzabgabe fehlt weiterhin jede Spur“, kritisiert Georg Prack, Klubobmann und Wohnsprecher. „Es passt ins schiefe Bild, dass die Registrierungspflicht für touristische Kurzzeitappartements erst mit großer Verspätung kommen wird. Der Bürgermeister verkennt offensichtlich den Ernst der Lage“, so Prack.
SPÖ verspielt Erbe des Roten Wien
Die fatalen Auswirkungen der zögerlichen Wohnpolitik würden sich auch beim Gemeindebau besonders deutlich zeigen. „Viel zu viele Gemeindebauten werden nicht saniert, das Neubauprogramm deckt nicht einmal zwei Prozent des jährlichen Wohnungsbedarfs ab und die Mieter werden mit den teuren Energiekosten allein gelassen“, so Prack. „Das Zuhause ist für viele Menschen in Wien längst zu teuer geworden. Die Stadtregierung ist für einen großen Mangel an leistbaren Wohnungen verantwortlich. Die vielen Wiener:innen, die sich mit Hunderten anderen um eine Wohnung raufen müssen, können ein Lied davon singen, dass die SPÖ das Erbe des Roten Wien Stück für Stück verspielt“, so Pühringer und Prack abschließend.
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