- 16.10.2026, 12:01:32
- /
- OTS0101
FPÖ - Nepp fordert Aufklärung über Risse im Brückentragwerk der Reichsbrücke
Ludwig verschleudert Milliarden für gescheiterte Integration, während Wiens Infrastruktur vernachlässigt wird
50 Jahre nach dem Einsturz der Wiener Reichsbrücke werfen Berichte über einen Riss im Tragwerk und eine fehlerhafte U-Bahn-Weiche ernste Fragen zur Sicherheit einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen Wiens auf. Nach vorliegenden Informationen soll die MA 29 einen Riss im Brückentragwerk festgestellt haben, woraufhin die zulässige Geschwindigkeit der U-Bahn mittels Dienstanweisung von 80 auf 60 km/h reduziert worden sei. Davon unabhängig soll eine neu eingebaute Weiche im Bereich vor der Station Vorgartenstraße eine Abweichung von acht Millimetern aufweisen, weshalb die Züge dort nur noch mit maximal 25 km/h fahren dürfen.
„Wenn Risse im Tragwerk der Reichsbrücke festgestellt werden und gleichzeitig eine neu eingebaute Weiche derart mangelhaft ist, dass U-Bahnen dann sogar nur noch im Schritttempo unterwegs sein können, müssen sämtliche Alarmglocken läuten. Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf zu erfahren, wie sicher diese zentrale Verkehrsverbindung tatsächlich ist. Die Stadtregierung muss sämtliche technischen Gutachten und Sicherheitsmaßnahmen offenlegen“, fordert FPÖ-Stadtrat Dominik Nepp.
Besonders erklärungsbedürftig sei, weshalb die Wiener Linien die Geschwindigkeitsbeschränkungen ausschließlich mit den Weichen begründen, obwohl nach vorliegenden Informationen eine eigenständige Dienstanweisung zur Reduktion von 80 auf 60 km/h im Zusammenhang mit dem Brückentragwerk stehen soll. Auch müsse geklärt werden, wie eine offenbar mangelhafte Weiche überhaupt eingebaut und abgenommen werden konnte.
Für Nepp zeige die Situation auch, wie falsch die politischen Prioritäten der Wiener Stadtregierung gesetzt seien. „Bürgermeister Ludwig gibt Milliarden für ein gescheitertes Integrationsprojekt namens Bundeshauptstadt aus, während das Geld für die Infrastruktur fehlt, auf die hunderttausende Wiener täglich angewiesen sind. Statt immer mehr Steuergeld in Fässer ohne Boden zu pumpen, muss die Stadt endlich in den Erhalt und die Sicherheit ihrer Brücken, Straßen und öffentlichen Verkehrsmittel investieren. Die Sicherheit der eigenen Bevölkerung muss oberste Priorität haben“, so Nepp.
„Am 1. August 1976 ist die Reichsbrücke eingestürzt. 50 Jahre später sollte jedem Verantwortlichen klar sein, dass technische Warnsignale niemals auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Ludwig muss für vollständige Aufklärung sorgen und endlich sicherstellen, dass das Steuergeld dort ankommt, wo es den Wienern tatsächlich zugutekommt“, stellt Nepp abschließend klar.
Rückfragen & Kontakt
Klub der Wiener Freiheitlichen
Telefon: 01/4000-81769
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW






