• 16.10.2026, 11:12:03
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„Bürgeranwalt“: Verkehrsinsel direkt vor Einfahrt

Am 17. Oktober um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) - 

Peter Resetarits präsentiert in der Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 17. Oktober 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:

Verkehrsinsel direkt vor Einfahrt

Seit 250 Jahren befindet sich ein Fuhrwerkerhaus in der Schlachthausgasse 48 im 3. Bezirk in Wien. Die Räumlichkeiten im Hof sind an verschiedene Unternehmen vermietet, die ihre Produkte – vom Wein bis zu Reinigungsmitteln – ausliefern oder an Ort und Stelle direkt an Kundinnen und Kunden weitergeben. Bis vor Kurzem kein Problem. Aber: Im Zuge der Neugestaltung der Straße wurde auf der Höhe der Einfahrt in den Hof des Fuhrwerkerhauses eine Verkehrsinsel errichtet. Das hat die Zufahrt massiv erschwert – sie ist nun nur mehr mit mehrfachem Reversieren möglich. Die Unternehmer überlegen sich deshalb bereits, den Standort zu verlassen und ihre Mietverträge zu kündigen. Das wiederum würde die Vermieterin, die 80-jährige Elisabeth G., schwer treffen. Ohne die Vermietung der Betriebsgebäude könne sie das alte Haus nicht finanzieren bzw. erhalten, sagt sie, und fordert von der Stadt Wien eine Lösung des Einfahrtsproblems. Sie hat sich an Volksanwältin Gaby Schwarz gewandt.

Klage wegen Diskriminierung bei öffentlichen WC-Anlagen

50 Cent kostet der Besuch der WC-Anlage am Wiener Rathausplatz, aber nur für die Frauenkabine, das Pissoir für Männer ist gratis. Begründet wird das von der zuständigen Wiener Magistratsabteilung 48 mit dem anwesenden Reinigungspersonal. Volksanwältin Gaby Schwarz kritisiert die Gebühr bereits seit drei Jahren als diskriminierend und verlangte eine Gesetzesänderung. Nun hat eine Wienerin die Stadt Wien geklagt, „Bürgeranwalt“ fragt nach, wie der Stand des Verfahrens ist.

Wer zahlt die Sanierung des alten Fernwärmenetzes?

36 Hauseigentümer:innen einer Siedlung in Linz erfahren im Herbst 2025, dass in naher Zukunft ihr Fernwärme-Netz abgedreht wird. Es sei so sanierungsbedürftig, dass sich die Weiterführung für ihren Energielieferanten, die Kärntner KELAG, nicht mehr rechnet – es sei denn, die Hauseigentümer:innen zahlen je 30.000 Euro für die Sanierung. Die Familien fühlen sich unter Druck gesetzt, denn eine Alternative zur Fernwärme wie Wärmepumpe oder Hackschnitzelheizung sei für viele Häuser lagebedingt nicht möglich. „Bürgeranwalt“ hat sich die Situation vor Ort angesehen, mit den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie der KELAG gesprochen. Nach monatelangen Gesprächen zeichnet sich jetzt eine Lösung ab.

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