- 16.10.2026, 08:49:34
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TSA investiert 9,5 Millionen Euro in heimische Produktion und eröffnet neues Stanzzentrum
Eigenfertigung bei Elektroblechen steigt auf 100 Prozent – Wachstum auf 550 Beschäftigte bis 2030 geplant

Traktionssysteme Austria (TSA), der international führende Hersteller elektromechanischer Antriebe für Schienen- und Straßennutzfahrzeuge, investiert rund 9,5 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktion am Standort Wiener Neudorf. Mit der Eröffnung des neuen Stanzzentrums Werk 3a am 15. Oktober setzt das Unternehmen einen weiteren Schritt in seiner langfristigen Wachstumsstrategie. Bei der feierlichen Eröffnung waren unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker vertreten.
Mit dem neuen Stanzzentrum holt Traktionssysteme Austria einen wesentlichen Teil seiner Fertigung ins eigene Haus: Künftig kann TSA den gesamten Bedarf an Elektroblechen selbst fertigen. Bisher lag die Eigenfertigungsquote bei rund 20 bis 25 Prozent. Mit einer zweiten Stanzmaschine, die 2027 hinzukommt, sollen jährlich fünf Millionen Bleche produziert werden. Dadurch stärkt TSA seine Fertigungstiefe, reduziert die Abhängigkeit von externen Produktionsschritten und gewinnt zusätzliche Flexibilität entlang der Lieferkette.
„Mit dem neuen Stanzzentrum stärken wir gezielt unsere eigene Fertigung, erhöhen die Wertschöpfung am Standort und gewinnen zusätzliche Flexibilität entlang der gesamten Lieferkette – ein wichtiger Schritt, um TSA langfristig wettbewerbsfähig und zukunftssicher aufzustellen“, so Harold Schmidt, Geschäftsführer von TSA.
Investition in Technologie und Wachstum
Das neue Werk bündelt zentrale Stanz- und Umformprozesse und setzt auf Automatisierung, Präzision und energieeffiziente Fertigung. Durch den Wegfall bisher notwendiger Transporte werden künftig jährlich rund 200.000 Lkw-Kilometer und damit etwa 200 Tonnen CO₂ eingespart. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Gebäudes und moderne Wärmepumpen ergänzen das Energiekonzept. Der Produktionsstart ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.
Das Stanzzentrum ist Teil der langfristigen Standortentwicklung zur sogenannten TSA-City. Aus ursprünglich einer Produktionshalle entsteht schrittweise ein integrierter Standort mit vier Produktionshallen. Im Zuge des weiteren Ausbaus plant TSA, die Zahl der Beschäftigten in Österreich von derzeit rund 450 auf 550 bis zum Jahr 2030 zu erhöhen.
„Das Werk 3a steht für einen Weg, den wir bereits seit vielen Jahren verfolgen: kontinuierliche Investitionen in Technologie, Know-how und den Standort“, so Robert Tencl, Geschäftsführer von TSA. „Die neue Halle schafft Raum für moderne Fertigung. Die Maschinen schaffen neue Möglichkeiten. Und die Menschen bei TSA sorgen dafür, dass daraus am Ende leistungsfähige Produkte für die internationale Mobilität entstehen.“
Bekenntnis zum Industriestandort Niederösterreich
Mit der Investition stärkt TSA nicht nur die eigene Produktion, sondern auch die industrielle Wertschöpfung in Niederösterreich. Der Ausbau der Produktionsinfrastruktur schafft zusätzliche Nachfrage bei regionalen Partnern und Dienstleistern und bildet die Grundlage für weiteres Wachstum und qualifizierte Arbeitsplätze.
Über Traktionssysteme Austria (TSA)
Traktionssysteme Austria ist der führende Hersteller elektromechanischer Antriebe für Schienen- und Straßennutzfahrzeuge. Das Unternehmen mit Sitz in Wiener Neudorf entwickelt und produziert maßgeschneiderte Antriebslösungen für den internationalen Mobilitätsmarkt. TSA beschäftigt derzeit mehr als 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich und ist mit internationalen Standorten und Beteiligungen unter anderem in Bosnien und Herzegowina, China, den USA und Indien vertreten.
Weitere Informationen: www.tsa.at
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Traktionssysteme Austria GmbH
Elisabeth Santos da Silva Marques
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