• 16.10.2026, 08:01:06
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FW-Krenn/Langthaler: Leistung braucht Freiheit!

FW startet neue Kampagne und präsentiert Wirtschaftsprogramm für weniger Bürokratie, niedrigere Belastungen, umfassende Reformen und mehr unternehmerischen Freiraum!

Wien (OTS) - 

„Österreich fehlt es nicht an Menschen, die leisten wollen. Österreich fehlt es an der Freiheit, sie leisten zu lassen.“ Mit dieser Botschaft startet die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ihre neue Kampagne „Leistung braucht Freiheit“ und präsentiert gleichzeitig ihr neues Wirtschaftsprogramm.

„Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, investieren eigenes Geld, bilden Lehrlinge aus und tragen Verantwortung. Sie brauchen keinen Staat, der jeden Schritt vorgibt, sondern Rahmenbedingungen, die Leistung ermöglichen“, erklärt FW-Bundesobmann Matthias Krenn. Genau darauf baut das neue Wirtschaftsprogramm auf: weniger Bürokratie, niedrigere Steuern und Abgaben, mehr Freiheit für Investitionen und Innovationen, eine starke berufliche Ausbildung sowie die grundlegende Reform überholter Strukturen.

Für FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler geht es dabei um einen grundsätzlichen Kurswechsel: „Wer mehr arbeitet, muss mehr davon haben. Wer investiert, darf nicht bestraft werden. Wer ein Unternehmen gründet, braucht Freiraum. Und wer Arbeitsplätze schafft, verdient Vertrauen statt immer neuer Vorschriften. Österreich muss endlich wieder jene stärken, die unseren Wohlstand erwirtschaften, statt ihnen ständig neue Steine in den Weg zu legen.“

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert unter anderem eine Senkung der Lohnnebenkosten um mindestens fünf Prozentpunkte, eine spürbare Entlastung bei Einkommen- und Unternehmenssteuern sowie bessere Rahmenbedingungen für Investitionen, Eigenkapital und Finanzierung. Gleichzeitig braucht es schnellere Genehmigungsverfahren, leistbare Energie, weniger Bürokratie und eine Bildungspolitik, die Lehre, Facharbeit und unternehmerische Kompetenz wieder stärker in den Mittelpunkt stellt.

Auch bei Forschung und Innovation darf Österreich international nicht weiter an Boden verlieren. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Robotik bieten Chancen, die unsere Betriebe nach ihren wirtschaftlichen Bedürfnissen nutzen können müssen. Entscheidend sind Technologieoffenheit und ein innovationsfreundliches Umfeld, damit Spitzenkräfte, Forschung und zukunftsweisende Ideen in Österreich eine Perspektive haben, statt ins Ausland abzuwandern.

Ein wesentlicher Bestandteil des Programms ist auch die grundlegende Reform der Wirtschaftskammer. „Eine Interessenvertretung muss ihren Mitgliedern dienen – nicht umgekehrt“, betont Langthaler. Die FW fordert eine schlankere, transparentere und serviceorientierte Kammer, das Ende von Mehrfachbelastungen nach dem Grundsatz „Ein Betrieb – ein Beitrag“, mehr direkte Mitbestimmung und langfristig die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft. „Eine starke Interessenvertretung muss durch ihre Leistung überzeugen und nicht durch gesetzlichen Zwang bestehen.“

Krenn abschließend: „Österreich hat die Unternehmer, die Fachkräfte und die Ideen für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Was fehlt, ist der politische Mut, ihnen wieder mehr zuzutrauen. Wir brauchen einen Staat, der ermöglicht statt verhindert, der Eigenverantwortung stärkt und wirtschaftliche Freiheit wieder zulässt. Denn Wohlstand entsteht nicht durch immer mehr Vorschriften und Belastungen, sondern durch Menschen, die arbeiten, investieren und Verantwortung übernehmen.“

Leistung braucht Freiheit.

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