• 16.10.2026, 07:00:37
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„Aktuell“ Frage der Woche bei ATV & JOYN | Gerechtigkeits-Check: Mehrheit zufrieden, doch jede:r Vierte hadert mit eigenen Lebenssituation

Österreichs beliebter Polit-Talk „Aktuell: Die Woche“ diesen Freitag um 22:55 Uhr bei ATV & im Stream auf JOYN.

Wien (OTS) - 

Der pointierte Polit-Talk „Aktuell: Die Woche“ mit Moderator Meinrad Knapp, Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek lässt diesen Freitag um 22:55 Uhr bei ATV und auf JOYN die politische Woche Revue passieren. Unter anderem werden die Ergebnisse von Peter Hajeks aktueller Meinungsumfrage diskutiert. Diesmal wollte man von 800 wahlberechtigten Österreicher:innen in einer Feldarbeit von 28. September bis 1. Oktober 2026 in einer Online-Befragung wissen, welches Gerechtigkeitsempfinden sie zur eigenen Lebenssituation haben. Bekommen Sie im Leben, was Ihnen zusteht? Die konkrete Fragestellung lautete: „Wenn Sie einmal an Ihr gegenwärtiges Leben denken, haben Sie da alles in allem gesehen ...?“ Die Antwortmöglichkeiten waren „eher mehr, als Ihnen gerechterweise zusteht“, „eher weniger, als Ihnen gerechterweise zusteht“, „ungefähr das, was Ihnen gerechterweise zusteht“ und „Weiß nicht/keine Angabe“.

Die aktuelle Online-Umfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies im Auftrag von ATV zeigt: 59 Prozent der Befragten sind der Ansicht, in ihrem gegenwärtigen Leben ungefähr das zu haben, was ihnen gerechterweise zusteht. 25 Prozent sind hingegen der Meinung, eher weniger zu haben, als ihnen zusteht. 7 Prozent geben an, eher mehr zu haben, als ihnen gerechterweise zusteht. 9 Prozent wissen es nicht oder machen keine Angabe.

Deutliche Unterschiede zeigen sich nach Parteipräferenz: Bei ÖVP- und NEOS-Wähler:innen ist das persönliche Gerechtigkeitsempfinden besonders stark ausgeprägt. Jeweils 73 Prozent sind der Ansicht, ungefähr das zu bekommen, was ihnen gerechterweise zusteht. Bei den SPÖ-Wähler:innen teilen 65 Prozent diese Einschätzung, bei den Grün-Wähler:innen sind es 58 Prozent.
Bei den FPÖ-Wähler:innen zeigt sich hingegen ein deutlich anderes Bild: 42 Prozent haben nach eigener Einschätzung eher weniger, als ihnen gerechterweise zusteht. Mit 48 Prozent meint knapp die Hälfte, ungefähr das zu bekommen, was ihr zusteht.

Bei den Grün-Wähler:innen finden 20 Prozent die eigene Lebenssituation als ungerecht. Bei den ÖVP-Wähler:innen liegt dieser Wert bei 16 Prozent, bei den SPÖ-Wähler:innen bei 12 Prozent und bei den NEOS-Wähler:innen bei lediglich 7 Prozent. Umgekehrt geben 19 Prozent der Grün-Wähler:innen an, eher mehr zu haben, als ihnen gerechterweise zusteht. Bei SPÖ- und NEOS-Wähler:innen sind es jeweils 13 Prozent, bei ÖVP-Wähler:innen 8 Prozent.

Meinungsforscher Peter Hajek: „Die Mehrheit der Bevölkerung hat das Gefühl, im Leben ungefähr das zu bekommen, was ihr gerechterweise zusteht. Allerdings glaubt jeder Vierte, weniger zu bekommen, als ihm zusteht. In der FPÖ-Wählerschaft sind es sogar 42 Prozent, die das Gefühl haben, zu kurz zu kommen. Das deutet darauf hin, dass hinter der politischen Unzufriedenheit nicht nur die Ablehnung der Regierung steht, sondern auch ein ausgeprägtes Gefühl persönlicher Benachteiligung. Dieses Gefühl kann ein wesentlicher Nährboden für rechte wie linke Anti-Establishment-Parteien sein.“

„Aktuell: Die Woche“ am Freitag um 22:55 Uhr auf JOYN & ATV

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Lukas Strecker
E-Mail: [email protected]

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