- 15.10.2026, 16:08:33
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Zukunftsforum Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge: „ZEIT für den nächsten Schritt“

Rund 150 regionale Partner:innen diskutierten am 14. Oktober 2026 im Nockstadl in der Gemeinde Ebene Reichenau über Innovation, Lebensqualität und die Zukunft des Tourismus. Positive Sommerbilanz unterstreicht das Entwicklungspotenzial der Region.
Wie können Innovation, Lebensqualität und touristische Entwicklung erfolgreich miteinander verbunden werden? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich das 3. Zukunftsforum der Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge im Nockstadl. Rund 150 regionale Partner:innen folgten der Einladung unter dem Motto „ZEIT für den nächsten Schritt“, um neue Impulse zu gewinnen, Perspektiven auszutauschen und die Zukunft der Region gemeinsam weiterzudenken.Im Mittelpunkt standen der Mut zu Innovation, ein verantwortungsvolles Lebensraummanagement und die Frage, wie sich die Region als attraktiver Lebens-, Arbeits- und Tourismusraum nachhaltig weiterentwickeln lässt.
Mut zur Innovation und neue Perspektiven
Mit seinem Vortrag „Mut schlägt Mittelmaß – wie wir Innovation und Zukunft gestalten“ zeigte Unternehmer und Mentor Felix Thönnessen auf, warum Mut, Offenheit und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, entscheidende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft sind. Innovation bedeutet, Veränderungen nicht nur als Herausforderung zu betrachten, sondern aktiv zu nutzen und daraus neue Chancen zu entwickeln. Gerade in einem dynamischen touristischen Umfeld sei es wichtig, Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Lebensraummanagement in Tourismusdestinationen. Experte Florian Größwang diskutierte dazu gemeinsam mit Katharina Spöck, Dietmar Rossmann, Heinz Mayer und Christian Stattmann, wie die Interessen von Bevölkerung, Wirtschaft und Tourismus in Einklang gebracht werden können. Dabei wurde deutlich: Eine zukunftsfähige Tourismusregion braucht einen ganzheitlichen Blick auf den Lebensraum und das Zusammenspiel aller Beteiligten. Touristische Entwicklung und die Lebensqualität der Einheimischen müssen dabei gemeinsam gedacht und gestaltet werden.
Positive Sommersaison schafft Rückenwind
Die Bilanz der vergangenen Sommersaison zeigt, dass die Region auf einer positiven Entwicklung aufbauen kann. Von Mai bis September 2026 wurden 390.215 Ankünfte und rund 1,55 Millionen Nächtigungen verzeichnet. Das entspricht einem Plus von 8,7 Prozent bei den Ankünften und 2,58 Prozent bei den Nächtigungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahlen bilden eine solide Grundlage, um die strategische Weiterentwicklung der Region voranzutreiben und neue Chancen für die touristische Wertschöpfung zu nutzen.
Christian Stattmann, Geschäftsführer der Tourismusregion, unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Zukunftsprozesses: „ZEIT für den nächsten Schritt‘ ist für uns weit mehr als ein Veranstaltungsmotto. Es ist unser gemeinsamer Anspruch, Innovation zu ermöglichen und unsere Region als attraktiven Lebens-, Arbeits- und Tourismusraum weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen für mich die gemeinsame Entwicklung innovativer Produkte, eine zeitgemäße Kommunikation, die Unterstützung der Betriebe und der offene Dialog. Unser Ziel ist es, die regionale Wertschöpfung zu steigern, bestehende Gäste zu begeistern, neue Gäste anzusprechen und gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung weiter zu stärken. Dafür braucht es das Engagement und die Zusammenarbeit aller regionalen Partner:innen.“
Zusammenarbeit und Tourismusreform als Zukunftschance
Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, unterstrich: „Die Zukunft des Kärntner Tourismus liegt darin, unsere Stärken noch besser zu verbinden und aus guten Ideen buchbare Urlaubserlebnisse zu entwickeln. Die Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge zeigt beispielhaft, wie das Leistungsversprechen ‚ZEIT für meine ZEIT‘ durch konkrete Angebote und besondere Erlebnisse für Gäste spürbar wird. Gemeinsam können wir neue Reiseanlässe schaffen, die Nebensaisonen stärken und zusätzliche Nachfrage für unsere Regionen und Betriebe gewinnen. Im Zusammenspiel entstehen Angebote, die Gäste überzeugen und die Wertschöpfung im Land sichern.“
Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig betonte, dass man im Herbst in die „heiße Phase“ der Umsetzung der Tourismusreform gestartet sei: „Auf gesetzlicher Ebene wurde alles beschlossen, jetzt geht es darum, diese Reform mit Leben zu erfüllen. Ein zentraler Schritt dabei sind die Vorstandswahlen für die neuen Tourismusverbände, die bis Mitte November stattfinden. Denn damit sich der Kärntner Tourismus für die Zukunft gut aufstellen kann, braucht es neben Investitionen und vielfältigen Angeboten vor allem auch eine schlagkräftige Struktur.“ Das Gebiet des zukünftigen Tourismusverbands Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge sei dabei nahezu identisch mit der bisherigen Tourismusregion, nur die Gemeinde Feldkirchen wird künftig einem anderen Tourismusverband zugeordnet sein. „Die Untergliederung in drei Erlebnisräume ist neu, wird das Management des künftigen Verbands vor Ort aber sicher erleichtern“, so Schuschnig. „Insgesamt bringt diese Reform mehr Mittel für die touristische Entwicklung und eine schlankere Organisation. Wenn Land, Gemeinden und Unternehmer das als Chance nutzen, kann uns gemeinsam etwas Großes gelingen.“
Gemeinsam die nächsten Schritte setzen
Mit dem Zukunftsforum setzt die Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge einen weiteren Impuls, um bestehende Stärken auszubauen, neue Ideen aufzugreifen und die Zusammenarbeit der regionalen Partner:innen zu vertiefen. Denn die nächsten Schritte gelingen dort am besten, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und die Zukunft ihrer Region aktiv gestalten.
Rückfragen & Kontakt
Millstätter See - Bad Kleinkirchheim - Nockberge Tourismusmanagement
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Marlies Glatz
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