- 15.10.2026, 10:30:34
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bank99-Studie: 88 Prozent der Österreicher*innen nutzen Online-Banking am Smartphone – rund zwei Drittel sorgen sich um Cyberkriminalität

- Online-Banking ist in Österreich längst Alltag: 89 Prozent tätigen Überweisungen online, 88 Prozent nutzen eine Banking-App am Smartphone, 57 Prozent bezahlen digital mit Smartphone oder Smartwatch.
- Hohes Vertrauen: 85 Prozent fühlen sich beim Online-Banking sicher, 87 Prozent vertrauen darauf, dass ihre Bank die eigenen Daten schützt.
- Zwei Drittel (67 Prozent) sorgen sich um Cyberkriminalität im Finanzbereich – fast jede*r Vierte (23 Prozent) wurde bereits Opfer von Internetbetrug, bei den 20- bis 29-Jährigen sogar 36 Prozent.
- 83 Prozent kennen typische Phishing-Maschen, dennoch halten sechs von zehn Befragten (63 Prozent) gefälschte Nachrichten für kaum mehr erkennbar.
- Gender Gap bei digitaler Sicherheit: Männer nutzen digitale Tools häufiger und fühlen sich sicherer im Umgang mit Online-Banking als Frauen.
- Kärntner*innen fühlen sich am sichersten, vertrauen ihrer Bank am stärksten und schätzen ihr Wissen am höchsten ein.
Digitales Banking ist für die meisten Menschen in Österreich selbstverständlich: Neun von zehn Österreicher*innen (89 Prozent) wickeln ihre Überweisungen online ab, 91 Prozent kontrollieren ihren Kontostand digital, 88 Prozent nutzen eine Banking-App am Smartphone und drei Viertel (76 Prozent) greifen am Computer auf ihr Konto zu. Das zeigt eine repräsentative Studie* der bank99 unter 1.500 Befragten im Alter zwischen 14 und 75 Jahren. Mehr als die Hälfte nutzen zudem Überweisungen mit QR-Code (63 Prozent) und bezahlen digital mittels Smartphone oder Smartwatch (57 Prozent). Dabei fühlt sich die überwiegende Mehrheit der Österreicher*innen (85 Prozent) sicher. Auch das Vertrauen in die eigene Bank ist hoch: 87 Prozent der Österreicher*innen gehen davon aus, dass ihre Bank ihre Daten schützt.
Mit fortschreitender Digitalisierung wächst jedoch auch das Risiko für Cyberkriminalität: Fast jede*r vierte Österreicher*in (23 Prozent) wurde bereits einmal oder mehrmals Opfer von Internetbetrug, etwa beim Online-Shopping, in sozialen Medien oder per Phishing. Überdurchschnittlich häufig sind die 20- bis 29-Jährigen (36 Prozent) und die 30- bis 39-Jährigen (28 Prozent) betroffen, wesentlich seltener Personen ab 50 Jahren (16 Prozent). Cyberkriminalität im Finanzbereich ist für rund zwei Drittel der Österreicher*innen (67 Prozent) ein Grund zur Sorge. Gerade Phishing – also das „Abfischen“ sensibler Daten wie Passwörter, Bank- und Kreditkartendaten über gefälschte Webseiten, E-Mails, SMS und Telefonanrufe – stellt dabei ein ernstzunehmendes Risiko dar.
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99: „Online-Banking erleichtert unseren Alltag spürbar: Es spart Zeit, Überweisungen sind in Sekunden erledigt und die eigenen Finanzen lassen sich von überall verwalten. Die Studienergebnisse zeigen: Auch in Österreich und unter den bank99-Kund*innen wird digitales Banking gern genutzt. Mit der Verbreitung wächst allerdings das Risiko für Cyberkriminalität: Betrugsmaschen zielen darauf ab, sensible Daten oder Geld zu stehlen – geschickt getarnt als scheinbar seriöse Nachrichten oder Angebote. Wir informieren daher auf den bank99-Kanälen regelmäßig über Phishingversuche und geben Tipps zum Selbstschutz. Zudem setzen wir auf höchste Sicherheitsstandards bei unseren Systemen.
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Viel Wissen zu Schutzmaßnahmen, aber Schwierigkeiten beim Erkennen von Fakes
Beim Thema Sicherheit fühlen sich die meisten Österreicher*innen gut gerüstet: 78 Prozent wissen nach eigenen Angaben, wie sie sich im Internet vor Betrug schützen können – Männer sind davon mit 80 Prozent etwas überzeugter als Frauen (76 Prozent). Auch das Wissen über Phishing und typische Betrugsmaschen ist weit verbreitet: Gut vier Fünftel (83 Prozent) geben an, die gängigen Tricks der Täter*innen zu kennen. Babyboomer (86 Prozent), Generation X (85 Prozent) und Millennials (86 Prozent) schätzen ihr Wissen dabei höher ein als die Generation Z (76 Prozent).
Trotz dieses Selbstvertrauens fällt die Unterscheidung zwischen echt und gefälscht dennoch schwer: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) halten es für kaum mehr erkennbar, ob eine Website, SMS, E-Mail oder ein Anruf seriös oder Betrug ist. Besonders ausgeprägt ist diese Einschätzung bei den 60- bis 69-Jährigen (70 Prozent) und den 70- bis 75-Jährigen (71 Prozent), seltener bei den 30- bis 39-Jährigen (58 Prozent) und den 14- bis 19-Jährigen (54 Prozent). Im Ernstfall verlassen sich viele auf ihre Bank: Zwei Drittel (67 Prozent) gehen davon aus, dass diese ihr Geld nach einem Betrug zurückholen kann.
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99: „Kriminelle setzen bei ihren Betrugsmaschen häufig auf Sofortüberweisungen. Bei dieser Art der Überweisung ist daher besondere Vorsicht geboten. Entscheidend ist, im Einzelfall kritisch zu bleiben und Überweisungen nur geprüft und nie unter Zeitdruck freizugeben.
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Zwei-Faktor-Authentifizierung als wichtige Schutzmaßnahme
Das Wissen schlägt sich auch im Verhalten nieder: 82 Prozent der Österreicher*innen nutzen konsequent die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Rund drei Viertel (74 Prozent) der Befragten setzen beim Online-Banking auf verschiedene Sicherheitsmaßnahmen wie das regelmäßige Ändern von Passwörtern und die laufende Kontrolle des Kontos. Dennoch bleibt der Wunsch nach mehr Orientierung groß: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) hätten gern mehr Informationen oder konkrete Tipps zum Schutz vor Internetbetrug – vor allem Frauen (67 Prozent) sowie Menschen zwischen 60 und 69 Jahren (71 Prozent). Mehr als die Hälfte der Österreicher*innen (57 Prozent) würde zudem gern generell mehr über Sicherheit beim Online-Banking lernen.
Männer nutzen digitale Tools häufiger und fühlen sich sicherer
Bei der Nutzung digitaler Banking-Tools liegen Männer vorn: 90 Prozent nutzen eine Banking-App am Smartphone (Frauen: 85 Prozent), gut sechs von zehn (62 Prozent) zahlen mobil mit Smartphone oder Smartwatch, während das nur für rund die Hälfte der Frauen (51 Prozent) gilt. Externe Finanz- und Budget-Apps nutzen 46 Prozent der Männer (Frauen: 35 Prozent).
Das Nutzungsverhalten spiegelt sich im Sicherheitsgefühl wider: Männer fühlen sich beim Online-Banking etwas sicherer (87 Prozent) als Frauen (84 Prozent) und trauen sich auch beim Erkennen gefälschter Nachrichten mehr zu. Während 60 Prozent der Männer gefälschte SMS, E-Mails und Anrufe für schwer erkennbar halten, sind es bei den Frauen zwei Drittel (66 Prozent). Auch ihr Wissen, wie sie sich vor Internetbetrug schützen können, schätzen Männer höher ein (80 Prozent, Frauen: 76 Prozent). Dennoch werden Männer häufiger Opfer von Betrug im Internet (25 Prozent) als Frauen (21 Prozent).
Sicherheitsgefühl und Wissen insbesondere in Kärnten hoch
Im Bundesländervergleich liegt Kärnten fast durchgehend vorn: Die Kärntner*innen fühlen sich beim Online-Banking am sichersten (93 Prozent), vertrauen ihrer Bank am stärksten – sowohl beim Datenschutz (94 Prozent) als auch bei der Rückholung von Geld im Betrugsfall (77 Prozent) – und schätzen ihr Wissen über Phishing (87 Prozent) und Schutzmaßnahmen (85 Prozent) ebenfalls am höchsten ein. Auch bei der Anwendung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (89 Prozent) sowie bei verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Banking (80 Prozent) sind die Kärntner*innen Spitzenreiter*innen. Mit 26 Prozent erreicht Tirol die höchste Quote von Betrugsfällen im Internet, gefolgt von Wien (25 Prozent), Salzburg (24 Prozent), Kärnten, Oberösterreich und Steiermark (jeweils 23 Prozent), Vorarlberg (20 Prozent), Niederösterreich (19 Prozent) und Burgenland (16 Prozent).
bank99 unterstützt Initiative „10 Tage gegen Phishing“
Auch heuer beteiligt sich die bank99 an der Initiative „10 Tage gegen Phishing“ von Bundeskriminalamt, Watchlist Internet und Payment Service Austria (PSA), die über Betrugsmaschen und Internetfallen aufklärt und für Cyberkriminalität sensibilisiert. Ab dem 10. Oktober werden über mehrere Kanäle aktuelle Warnhinweise, Tipps zum Erkennen von Betrugsversuchen sowie Schutzmaßnahmen geboten. Die bank99 informiert dazu in den Sozialen Medien, im Newsletter sowie in der Banking-App.
*Über die Studie
marketagent hat im Auftrag der bank99 im Zeitraum vom 16. bis 23. April 2026 insgesamt 1.500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Online-Banking & Sicherheit befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Gesamt-Bevölkerung.
Fakten auf einen Blick
(Stand: Oktober 2026)
- Anlass / Thema: Digitales Banking ist für die meisten Menschen in Österreich selbstverständlich geworden.
- Kennzahlen: 89 Prozent wickeln ihre Überweisungen online ab, 91 Prozent kontrollieren ihren Kontostand digital, 88 Prozent nutzen eine Banking-App am Smartphone und 57 Prozent bezahlen digital mittels Smartphone oder Smartwatch.
- Kennzahlen: 85 Prozent fühlen sich beim Online-Banking sicher, 87 Prozent gehen davon aus, dass ihre Bank ihre Daten schützt; 67 Prozent sorgen sich um Cyberkriminalität im Finanzbereich.
- Kennzahlen: 23 Prozent wurden bereits einmal oder mehrmals Opfer von Internetbetrug; bei den 20- bis 29-Jährigen sind es 36 Prozent.
- Maßnahme / Aktivität: Auch heuer beteiligt sich die bank99 an der Initiative „10 Tage gegen Phishing“; ab dem 10. Oktober werden über mehrere Kanäle aktuelle Warnhinweise, Tipps zum Erkennen von Betrugsversuchen sowie Schutzmaßnahmen geboten.
- Quelle: marketagent hat im Auftrag der bank99 im Zeitraum vom 16. bis 23. April 2026 1.500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Online-Banking & Sicherheit befragt.
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