- 15.10.2026, 08:40:32
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durchblicker Taschengeldstudie 2026: Taschengeld analog zur Inflation gestiegen – im Schnitt erhalten Kinder 46 Euro pro Monat

- Eltern zahlen heuer rund zwölf Prozent mehr Taschengeld als vor drei Jahren
- Immer weniger Geld landet im Sparschwein – fast jedes zweite Kind bekommt Taschengeld überwiesen
- Über 60 Prozent der Kinder ab zehn Jahren nutzen aktiv Kartenzahlung
- Vier von fünf Kindern sparen einen Teil des Taschengeldes
Anlässlich des Weltspartags am 31. Oktober beschäftigen sich aktuell viele Familien mit den Finanzen ihres Nachwuchses: Wie viel Taschengeld ist in welchem Alter angemessen, wofür wird das Geld ausgegeben und wie wird am sinnvollsten gespart? Eine aktuelle Umfrage des Vergleichs- und Wechselportals durchblicker unter 1.300 Eltern zeigt, wie es die Österreicher:innen mit dem Taschengeld halten. Insgesamt bekommen knapp 6 von 10 Kindern Taschengeld, wobei es bei der Altersgruppe ab zehn Jahren bereits 84 Prozent sind*. Mit rund 46 Euro Taschengeld pro Monat liegt der Betrag um rund fünf Euro über jenem von 2023**. Kinder bis neun Jahren erhalten im Schnitt 27 Euro, 10-13-Jährige 38 Euro und Jugendliche ab 14 Jahren 75 Euro.
Trend zu bargeldlosem Taschengeld steigt
"Bei fast jedem zweiten Kind wird zumindest ein Teil des Taschengeldes überwiesen, vor drei Jahren war das erst bei etwas mehr als einem Drittel der Fall", erklärt Manuel Wukovits, durchblicker-Experte für Bankprodukte. "Damit steigt auch die bargeldlose Bezahlung mit Bankomat- oder Debitkarte kontinuierlich, die mittlerweile für drei Viertel der Jugendlichen ab 14 Jahren zum Alltag gehört. Auch die Zahlung via Handy oder Smartwatch wird in dieser Altersgruppe bereits von 20 Prozent genutzt." Die Vorteile des digitalen Taschengeldes dürften viele Eltern überzeugen, dazu zählen etwa die Verfügbarkeit sowie der bessere Überblick über Zahlungen. Bei jüngeren Kindern bleibt Bargeld aber die bevorzugte Auszahlungsart: Drei Viertel der unter Zehnjährigen, die Taschengeld bekommen, erhalten es in bar.
37 Prozent knüpfen Taschengeld an Bedingungen
Hilfe im Haushalt, Aufräumen des Zimmers, gute Schulnoten oder die Einhaltung von Regeln sind für 37 Prozent der Befragten Voraussetzung für die Auszahlung des Taschengelds. Verwendet wird das Geld hauptsächlich für Spiele/Bücher, Verpflegung in der Schule und Freizeitaktivitäten. 82 Prozent der befragten Eltern geben zudem an, dass ein Teil des Taschengeldes gespart wird. Neben dem Sparschwein (61 Prozent) zählen das Sparbuch (40 Prozent), das Taschengeld- und Jugendkonto (34 Prozent) und der Bausparvertrag (17 Prozent) zu den beliebtesten Sparformen.
So wird das Taschengeld am besten verwaltet
„Klassische Schüler-, Jugend- oder Taschengeldkonten bieten mehrere Vorteile,“ erklärt Wukovits. „In der Regel entfallen die Kontoführungsgebühren, es gibt eine kostenlose Debitkarte und Startgutscheine im Wert von bis zu 40 Euro. Aktuell haben wir in unserem Rechner sechs Konten im Vergleich, vier davon ohne Überziehungsrahmen. Bei den beiden anderen fallen 9,5 bzw. 10 Prozent Überziehungszinsen an, hier ist also Vorsicht geboten.“ Einfach unter https://durchblicker.at/girokonto den Kontotyp Schüler-/Jugendkonto auswählen und Anbieter vergleichen.
*durchblicker Taschengeldstudie 2026, durchgeführt von Bilendi im Zeitraum 24.08.–04.09.2026, repräsentative Befragung von n=1.322 Eltern mit Kindern unter 18 Jahren in Österreich
**vgl. durchblicker Taschengeldstudie 2023: Taschengeld ist krisensicher aber jede:r Vierte spart bei finanzieller Vorsorge für Kinder | durchblicker.at
Pressefotos Manuel Wukovits, Experte für Bankprodukte bei durchblicker:
https://durchblicker.at/presse-service
© Julia Dragosits
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