• 14.10.2026, 17:56:02
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Baustart am Josef-Matthias-Hauer-Platz – Aus viel befahrener Kreuzung wird begrüntes Bezirkszentrum

Höhere Aufenthaltsqualität, Verkehrsberuhigung, 24 neue Bäume und Hochsträucher, 560 m² neue Grünfläche und optimierte Rad-Achse durch den 8. in den 7. Bezirk

Wien (OTS) - 

Im Herzen der Josefstadt startet heute die Umgestaltung des Josef-Matthias-Hauer-Platzes. Grundlage ist eine bezirksweite Bürger*innenbeteiligung durch die Bezirksvorstehung. Der Knotenpunkt von Josefstädter Straße, Albertgasse und Skodagasse wird verkehrsberuhigt und zu einem urbanen Bezirkszentrum umgebaut, der als sozialer Treffpunkt dient.

Bezirksvorsteher Martin Fabisch zeigt sich beim Baustart erfreut: „Wir schaffen ein Bezirkszentrum für die Josefstadt, das für alle da ist. Der neue Platz wird ein klimagerechter und konsumfreier Ort, an dem sich Menschen begegnen, aufhalten und wohlfühlen können. Weniger Durchzugsverkehr und die großzügige Begrünung steigern die Lebensqualität der Anrainer*innen maßgeblich.“

Grünes Zentrum im Grätzl

Auf einer Gesamtfläche von rund 2.600 qm wird der Platz bis zum Sommer 2027 umfassend entsiegelt. Der Asphalt wird durch eine helle, versickerungsfähige Pflasterung ersetzt, die Wasser speichert und es an heißen Tagen verdunsten lässt. 560 qm neue Grünfläche sowie 15 neue Bäume, neun Hochstammsträucher und Grünbeete sollen zu einem kühleren Mikroklima beitragen. Zahlreiche neue Sitzgelegenheiten laden künftig dazu ein, sich im Schatten der Bäume zu entspannen. Ein besonderes Highlight des Platzes ist das zentral gelegene Wasserspiel mit neun Bodendüsen, das an heißen Sommertagen wohltuende Abkühlung ermöglicht. Nach seiner umfangreichen Umgestaltung soll der Josef-Matthias-Hauer-Platz unter anderem als Bauernmarktplatz oder für Freiluft-Veranstaltungen wie Konzerte und Kino genutzt werden und damit ein vielfältiges Angebot für das ganze Grätzl bieten. Der Platz wird zudem verkehrsberuhigt, da die Durchfahrt für den motorisierten Individualverkehr in die Josefstädter Straße wegfällt, wodurch der Durchzugsverkehr deutlich reduziert wird.

Sicheres Queren mit dem Rad

Ein zentrales Element der Umgestaltung ist ein Zwei-Richtungs-Radweg über den Platzbereich, mit dem eine sichere Möglichkeit zur Überquerung des Platzbereichs gewährleistet wird. Das Besondere daran: Der Radweg wird in einem Design gestaltet, das ihn unverkennbar vom restlichen Pflaster unterscheidet. Die zum Einsatz kommenden Granitplatten sind dunkler als jene vom übrigen Platzbereich. So ist der Radweg noch leichter von den Gehbereichen zu unterscheiden, was besonders für Kinder und sehbehinderte Personen die Sicherheit zusätzlich erhöht und die Barrierefreiheit verbessert.

Auch die Skodagasse wird komplett umgestaltet und verkehrsberuhigt. Radfahrer*innen wird künftig das Radeln in beide Richtungen ermöglicht. Davon profitieren alle Radfahrer*innen, die weiter auf der Florianigasse fahren wollen. Zusätzlich werden mehr Radabstellanlagen aufgestellt und der Gehsteig verbreitert.

Und auch in der Albertgasse wird Radfahren in Zukunft noch komfortabler: Denn die Albertgasse, in der so wie bisher Radfahren in beide Richtungen erlaubt sein wird, wird in Zukunft für den KFZ-Verkehr als Einbahn geführt. So wird die Verbindung über den Josef-Matthias-Hauer-Platz noch einfacher und das Vorankommen auf zwei Rädern zum Vergnügen. Von der Verkehrsberuhigung am Platz profitiert somit die ganze Rad-Achse durch den siebten und achten Bezirk entlang der Albertgasse und Schottenfeldgasse. „Damit schließen wir eine wichtige Lücke in der Rad-Achse und schaffen gleichzeitig eine sichere und komfortable Verbindung für den Radverkehr. Und wer künftig hier radelt, tut das im Schatten neuer Bäume statt auf heißem Asphalt.” so Gemeinderätin Stefanie Vasold in Vertretung von Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Aufwertung und Verkehrsberuhigung in den Nebengassen

Auch die angrenzende Skodagasse und Albertgasse (jeweils bis zur Florianigasse) werden in die Umgestaltung einbezogen:

Skodagasse: drei neue Bäume, neun Hochsträucher sowie angepasste öffentliche Beleuchtung.

Albertgasse: fünf neue Grünflächen mit fünf Bäumen, zusätzliche Sitzgelegenheiten, neuer Trinkbrunnen mit frischem Hochquellwasser vor der Hausnummer 35 sowie 20 neue Radbügel. In beiden Gassen erhält die Seite der ungeraden Hausnummern eine Pflasterung aus Betonstein.

Hamerlingplatz: neues Sitz-Platzerl vor dem Lore-Segal-Park.

Öffis und Garage bleiben erreichbar

Die Zufahrt zur Parkgarage beim Lore-Segal-Park bleibt wie gewohnt bestehen. Die beiden Straßenbahnlinien 5 und 12 bleiben bestehen. Einzig die Haltestelle Albertgasse wird 20 Meter verschoben und barrierefrei ausgebaut. Somit ist auch die Anbindung an die Öffis weiterhin gewährleistet.

Weitere Informationen erhalten Sie auf josefstadt.wien.gv.at sowie bei der Bezirksvorstehung für den 8. Bezirk unter Tel. 01/4000-08110 oder [email protected].

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