• 14.10.2026, 13:17:33
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Grüne Wien/Fabisch, Kraus zum Baustart am Josef-Matthias-Hauer-Platz: Mehr Abkühlung und Lebensqualität mitten in der Josefstadt

Einer der dichtest bebauten Bezirke Wiens bekommt mehr Grün: Rund 2.600 m² werden entsiegelt, 24 neue Bäume und Hochsträucher gepflanzt

Wien (OTS) - 

Mit dem heutigen Baustart am Josef-Matthias-Hauer-Platz kommt mehr Grün und Abkühlung mitten ins Herz der Josefstadt: „Dieser Hitzesommer hat uns gezeigt, wie dringend wir handeln müssen. In der so eng bebauten Josefstadt machen wir aus Asphalt Abkühlung und aus einem Verkehrsknoten einen Platz für alle: mit Schatten, Wasser und Bäumen, ohne Konsumzwang. Klimaschutz muss man spüren, und zwar gerade dort, wo kein Garten und Balkon zur Verfügung stehen", sagt Martin Fabisch, Grüner Bezirksvorsteher in der Josefstadt.

Insgesamt werden rund 2.600 m² entsiegelt. Wo möglich, ersetzt helles, versickerungsfähiges Pflaster den Asphalt. 560 m² neue Grünflächen, 24 Bäume und Hochsträucher sowie fünf Grünbeete sorgen für mehr Schatten und ein besseres Mikroklima. Gespeichertes Regenwasser trägt durch Verdunstung zur Kühlung bei, helle Oberflächen heizen sich weniger stark auf. Ein Wasserspiel und Trinkbrunnen bieten zusätzliche Abkühlung und kostenlose Erfrischung an heißen Tagen.

„Der heurige Hitzesommer hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine klimagerechte Gestaltung unserer öffentlichen Räume ist. Dicht verbaute Bezirke wie die Josefstadt heizen sich umso stärker auf und kühlen nachts kaum ab. Das belastet besonders ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke sowie Menschen ohne Garten oder Balkon. Eine umfassende Begrünung wie hier am Josef-Matthias-Hauer-Platz bringt ganz konkrete Verbesserungen für die Joefstädter:innen im Alltag – wir brauchen in Wien noch viel mehr davon“, betont Peter Kraus, Parteivorsitzender Grüne Wien.

Raum neu verteilen: Platz für alle

Die Neugestaltung schafft einen konsumfreien Treffpunkt für alle Generationen – mit schattigen Sitzplätzen, einem Wasserspiel für Kinder und Platz für Bauernmärkte, Konzerte und Kino. Die Straßenbahnhaltestelle wird barrierefrei, es kommen mehr Radbügel und die Wege werden sicherer gestaltet. Gleichzeitig wird mit einem neuen Zweirichtungsradweg über den Platz das Radfahren zwischen dem achten und siebten Bezirk sicherer und leichter. Die Straßenbahnlinien 5 und 12 bleiben erhalten. Die Planung basiert auf einer bezirksweiten Bürger:innenbeteiligung, bei der die Josefstädter:innen die Neugestaltung ihres Zentrums mitgestalten konnten. "Hier entsteht in den nächsten Monaten ein Platz, der Klimaschutz, sichere Mobilität und soziale Aufenthaltsqualität miteinander verbindet", so Fabisch und Kraus abschließend.

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