• 14.10.2026, 11:19:02
  • /
  • OTS0086

„Eco“: Gemüse-GAU – wie ein Konzern die heimische Tiefkühlproduktion gefährdet

Am 15. Oktober um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) - 

Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:

Gemüse-GAU – wie ein Konzern die heimische Tiefkühlproduktion gefährdet

In 180 Minuten vom Feld in die Packung – so bewirbt Iglo den Spinat frisch aus dem Marchfeld. Doch damit dürfte jetzt Schluss sein. Denn das Tiefkühlwerk der Firma Ardo in Groß-Enzersdorf soll nächstes Jahr im August geschlossen werden. Der belgische Konzern ist der größte Produzent von Tiefkühlgemüse in Europa und fährt aktuell einen harten Sparkurs. Was Landwirtschaft und Politik aber besonders aufregt, ist die Art, wie das Werk geschlossen werden soll. So schnell lässt sich keine neue Fabrik aufbauen und alle Versuche, den bestehenden Betrieb zu pachten oder zu kaufen, wurden bisher von Ardo abgelehnt. Zurück bleiben rund 300 Bäuerinnen und Bauern, die keinen Abnehmer für ihr Gemüse mehr haben, und Konsumentinnen und Konsumenten, die in den kommenden Jahren wohl weitgehend auf Tiefkühlgemüse aus Österreich verzichten werden müssen. Bericht: Lisa Lind, Johannes Schwitzer-Fürnsinn

Schwarzarbeit im Rotlichtmilieu – schaut der Staat weg?

Hauptsächlich Bargeld und ja keine Rechnung – das älteste Gewerbe der Welt lebt von Geheimhaltung und Verschwiegenheit. Doch genau diese kostet den Staat viel Geld. Denn als Selbstständige sind auch Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in Österreich ab einem gewissen Umsatz steuerpflichtig, doch nur die wenigsten kommen dieser Verpflichtung auch nach. Prostituierte, die ehrlich ihre Steuern zahlen, wünschen sich, dass die Finanz jetzt endlich genauer hinsieht. Denn Druck und Ausbeutung in der Branche treiben die Preise nach unten. Illegale Prostitution und Abgabenbetrug sind die Folgen. Schaut der Staat hier tatsächlich weg? Ist es überhaupt möglich, Schwarzarbeit im Rotlichtmilieu zu verhindern? Bericht: Ines Ottenschläger, Matthias Linke

Mistrals Milliardenwette – warum Europas KI-Hoffnung auf Linz setzt

Bevor ein neuer BMW auf die Straße darf, wird er Tausende Male im Computer gecrasht. Die Auswertung eines Tests dauert eine halbe Stunde, mit künstlicher Intelligenz soll diese Zeitspanne auf zwei Minuten sinken. Die KI stammt vom französischen Unternehmen Mistral – Europas Hoffnung gegen ChatGPT und Co. Entwickelt wird sie zum Teil in Linz, wo Mistral im Mai Emmi AI übernommen hat. Bei Chatbots ist die Konkurrenz weit überlegen, jetzt setzt man auf milliardenschwere KI-Modelle für die Industrie. Geht diese Wette auf? Bericht: Michael Mayrhofer

Rückfragen & Kontakt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel