• 14.10.2026, 10:53:03
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Staatssekretärin Elisabeth Zehetner besucht ASTA Energy Solutions AG in Oed – Innovation und Recycling im Fokus

Global gefragt, regional verwurzelt: ASTA setzt mit Investitionen klares Signal für Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und den Industriestandort Niederösterreich.

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner beim Werksbesuch in Oed, NÖ –
Personen v. l. n. r.: CEO Dr. Karl Schäcke, Bürgermeisterin der
Gemeinde Waldegg – Katharina Trettler-Schiefer, CFO Daniela Klauser,
Staatssekretärin Mag. Elisabeth Zehetner, CTO Dr. Thomas Vogl und
Landtagsabgeordneter Dipl.-Ing. Franz Dinhobl
Ted (OTS) - 

Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, hat am 12. Oktober 2026 die ASTA Energy Solutions AG an ihrem Stammsitz in Oed (Bezirk Wiener Neustadt) besucht.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung führten CFO Daniela Klauser und CTO Dr. Thomas Vogl durch das Werk. Dabei gewann die Staatssekretärin und die ebenfalls anwesenden Gäste, die Bürgermeisterin der Gemeinde Waldegg – Katharina Trettler-Schiefer – sowie Herr Dipl.-Ing. Franz Dinhobl, Einblicke in die Fertigung hochpräziser Kupferwickelmaterialien und Roebelstäbe, die weltweit in Hochleistungstransformatoren und Generatoren für Stromnetze und Kraftwerke zum Einsatz kommen. Beim anschließenden gemeinsamen Gespräch mit CEO Dr. Karl Schäcke standen die Rolle der heimischen Industrie für die globale Energiewende, die Versorgungssicherheit bei kritischen Rohstoffen sowie die aktuellen Investitionen in den Standort im Mittelpunkt.

Global Player aus Österreich für die Energieinfrastruktur von morgen

Netzausbau, die Integration erneuerbarer Energien und ein steigender Strombedarf durch Elektrifizierung und neue Rechenzentren lassen die weltweite Nachfrage nach Leistungstransformatoren und Generatoren kräftig wachsen, und damit auch nach den hochpräzisen Kupferleitern, die ASTA dafür liefert. Mit rund 1.600 Mitarbeitenden an sechs Standorten in Europa, Asien und Südamerika und einem Umsatz von rund 695 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 zählt die Gruppe international zu den führenden Herstellern in diesem Segment.

Langfristige Lieferverträge mit globalen Konzernen wie Siemens Energy, GE Vernova und ANDRITZ sichern die Auslastung über mehrere Jahre. Parallel erweitert ASTA nach dem Prinzip „Local for Local“ gezielt die Kapazitäten in Österreich, Brasilien, China und Indien, um Kunden in den wichtigsten Wachstumsmärkten direkt vor Ort zu beliefern. Gesteuert wird die internationale Gruppe vom Stammsitz in Oed aus, wo ASTA rund 440 Mitarbeitende (inkl. Holdings) beschäftigt.

Rund 17 Millionen Euro für Kupfer-Recycling „Made in Austria“

Einen Schwerpunkt des Besuchs bildete die neue Kupfer-Recyclinganlage, die ASTA in Oed errichtet. In den kommenden Jahren fließen rund 17 Millionen Euro in den Aufbau einer europäischen Plattform für Kupferdraht aus Sekundärkupfer. Mit der Investition werden am Standort Oed zudem neue Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wertschöpfung gestärkt. Die Bestellung der ersten Maschinen ist noch für 2026 geplant, der Produktionsstart für Ende 2029 – danach wird die Anlage schrittweise hochgefahren. Verarbeitet wird zukünftig Kupferschrott aus der eigenen Produktion sowie von Kunden und Lieferanten. Damit schließt ASTA den Materialkreislauf direkt in der eigenen Wertschöpfungskette.

Die Anlage ist Teil der Initiative „Low Carbon Copper“: Bis 2030 soll der Anteil von Recyclingkupfer in der Produktion auf 70 Prozent steigen und der CO₂-Fußabdruck je Tonne Kupferdraht deutlich sinken. Rund 20 Prozent des Emissionserlöses aus dem Börsengang im Jänner 2026 sind für den Ausbau des Recyclings vorgesehen. Dabei baut ASTA auf das gewonnene Know-How aus der bestehenden Recyclingplattform in Brasilien auf, die neue Anlage in Oed wird zugleich technologisch weiterentwickelt.

Dr. Karl Schäcke, CEO der ASTA Energy Solutions AG, betont: „Wir freuen uns sehr, dass Staatssekretärin Zehetner sich persönlich ein Bild von unserem Werk gemacht hat. CO₂-armes Kupfer gewinnt für unsere Kunden weltweit rasant an Bedeutung, umso konsequenter verfolgen wir die Strategie, die in Brasilien erprobten Verfahren weiterzuentwickeln und an unserem Stammsitz in Oed zu implementieren. Wir haben bewiesen, dass geschlossene Kupferkreisläufe im industriellen Maßstab funktionieren. Mit der neuen Plattform schaffen wir Kapazitäten und verankern gleichzeitig eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende in Europa.“

Daniela Klauser, CFO der ASTA Energy Solutions AG, betont: „Mit der neuen Recyclinganlage setzen wir ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Osterreich: Die Investition macht uns unabhängiger von volatilen Rohstoffmärkten und senkt zugleich unseren CO₂-Fußabdruck. Davon profitieren unsere Kunden ebenso wie die Region, in der wir hochqualifizierte Arbeitsplätze langfristig absichern. Unsere Lösungen stecken in Stromnetzen und Kraftwerken rund um den Globus – das Fundament dafür legen wir hier in Niederösterreich.“

Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zeigt sich beeindruckt: „Versorgungssicherheit beginnt auch bei den Rohstoffen und Technologien, die wir für unsere Energieinfrastruktur brauchen. Deshalb müssen wir industrielle Kompetenz in Österreich halten, Rohstoffe stärker im Kreislauf führen und Abhängigkeiten verringern. Ich begrüße, dass ASTA mit der Investition in Kupferrecycling hier in Oed einen wertvollen Beitrag dazu leistet. Als Energie-Staatssekretärin setze ich mich für wettbewerbsfähige Energiepreise und verlässliche Rahmenbedingungen ein, damit Unternehmen wie ASTA langfristig in Österreich investieren können.“

Rückfragen & Kontakt

Mag. Jürgen Beilein
Telefon: +43 664 831 2 841
E-Mail: [email protected]

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