• 14.10.2026, 09:27:02
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KPMG Cloud-Monitor 2026: Digitale Souveränität wird zum Schlüsselfaktor moderner Cloud-Strategien

Wien (OTS) - 

Hybride Cloud-Modelle bleiben Standard, Public Cloud wächst weiter und digitale Souveränität gewinnt angesichts geopolitischer und regulatorischer Entwicklungen an Bedeutung. Das zeigt der aktuelle Cloud-Monitor 2026 von KPMG.

Cloud-Computing hat sich in Österreich endgültig als strategischer Bestandteil moderner Unternehmens-IT etabliert. Während hybride Cloud-Modelle weiterhin dominieren, verfolgen Unternehmen ihre Cloud-Transformation zunehmend zielgerichtet und verbinden Skalierbarkeit, Innovationskraft und Sicherheit mit dem Wunsch nach größerer Kontrolle über Daten und digitale Abhängigkeiten. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle KPMG Cloud-Monitor 2026, für den 202 österreichische Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten befragt wurden.

34 Prozent der Unternehmen nutzen mittlerweile überwiegend Public-Cloud-Lösungen, weitere 45 Prozent verfolgen einen ausgewogenen hybriden Ansatz aus Public und Private Cloud. Gleichzeitig setzen bereits 76 Prozent auf Multi-Cloud-Strategien, um Risiken zu streuen und die Stärken verschiedener Anbieter gezielt zu nutzen.

„Die Cloud ist längst nicht mehr nur ein technologisches Werkzeug. Sie ist zu einem zentralen Baustein der Unternehmensstrategie geworden und bildet die Grundlage für Innovation, Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz“, erklärt Wolfgang Schramm, Partner im Bereich Technology Consulting bei KPMG. „Gleichzeitig beobachten wir, dass Unternehmen verstärkt darauf achten, wie sie Kontrolle über ihre Daten, regulatorische Anforderungen und technologische Abhängigkeiten in Einklang bringen können.“

Digitale Souveränität rückt in den Fokus
Besonders deutlich zeigt sich dieser Trend beim Thema digitale Souveränität. Bereits 58 Prozent der Unternehmen prüfen aktuell die Relevanz souveräner Cloud-Angebote für ihre Organisation, weitere 22 Prozent haben entsprechende Lösungen bereits positiv bewertet. Gleichzeitig suchen 50 Prozent aufgrund geopolitischer Entwicklungen nach alternativen Cloud-Lösungen, während 47 Prozent gezielte Risikobewertungen durchführen.

„Digitale Souveränität entwickelt sich von einer Zukunftsfrage zu einer strategischen Priorität. Unternehmen wollen ihre Handlungsfähigkeit stärken und zugleich die Vorteile internationaler Cloud-Angebote nutzen. Deshalb sehen wir zunehmend hybride und Multi-Cloud-Ansätze, in denen souveräne Cloud-Lösungen gezielt dort eingesetzt werden, wo Kontrolle, Compliance und Datenschutz besonders wichtig sind“, so Wolfgang Schramm.

Auch die Investitionsbereitschaft steigt: 42 Prozent der Unternehmen halten einen Aufpreis von bis zu 20 Prozent für souveräne Cloud-Angebote für angemessen.

Sicherheit bleibt wichtigster Treiber
Die steigende Cloud-Nutzung geht mit höheren Anforderungen an Sicherheit und Governance einher. 56 Prozent der Unternehmen nennen die Steigerung des Sicherheitsniveaus als wichtigstes Ziel ihrer Cloud-Strategie. Performance (80 Prozent) und Vertrauen in die Sicherheit eines Cloud-Anbieters (76 Prozent) sind die entscheidenden Kriterien bei der Auswahl von Cloud-Providern.

Gleichzeitig wird Datenschutz von 54 Prozent als größte Sicherheitsherausforderung genannt. Unternehmen setzen verstärkt auf moderne Sicherheitskonzepte wie Multi-Faktor-Authentifizierung, Security-Monitoring und Zero-Trust-Ansätze, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Über die Studie
Der Cloud-Monitor wird seit mittlerweile mehr als fünf Jahren von KPMG herausgegeben. Für die Ausgabe 2026 wurden von April bis Mai 2026 insgesamt 202 österreichische Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten befragt, die Cloud-Computing einsetzen. Die Untersuchung analysiert Entwicklungen in den Bereichen Cloud-Nutzung, Public Cloud, Cloud Security, FinOps, digitale Souveränität sowie Daten und Künstliche Intelligenz.

KPMG Cloud-Monitor 2026: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick

  • 34 % der österreichischen Unternehmen nutzen überwiegend Public-Cloud-Lösungen.
  • 45 % setzen auf hybride Cloud-Modelle, die sich ausgewogen auf Public und Private Cloud aufteilen.
  • 76 % verfolgen bereits Multi-Cloud-Strategien.
  • 50 % suchen aufgrund geopolitischer Entwicklungen nach alternativen Cloud-Lösungen.
  • 47 % führen gezielte Risikobewertungen ihrer Cloud-Abhängigkeiten aufgrund von Souveränitätsüberlegungen durch.
  • 42 % betrachten einen Aufpreis für souveräne Cloud-Angebote von bis zu 20 % als angemessen.
  • Für 56 % ist die Verbesserung des Sicherheitsniveaus das wichtigste Ziel ihrer Cloud-Strategie.
  • Performance (80 %) und Vertrauen in Sicherheit und Compliance der Anbieter (76 %) sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Cloud-Providern.
  • Datenschutz stellt für 54 % der Unternehmen die größte Sicherheitsherausforderung dar.

Weitere Informationen sowie Pressefotos zum Download finden Sie hier: KPMG Newsroom

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KPMG Austria GmbH
Mag. Lisa Kannonier
Telefon: +43 664 8213 664
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