- 13.10.2026, 13:14:33
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EIB stockt Finanzierung für größtes österreichisches Wind- und PV-Portfolio mit weiteren 20 Millionen Euro für Burgenland Energie auf

EIB stellt zusätzliche 20 Millionen Euro für den Ausbau der Wind- und Solarenergie im österreichischen Bundesland Burgenland bereit.
Burgenland Energie erhält EIB-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro für das Ziel die Region bis 2030 energieunabhängig und klimaneutral zu machen.
Finanzierung unterstützt das InvestEU-Programm und Europas Bestrebungen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) verstärkt ihre finanzielle Unterstützung für ein bedeutendes Projekt im Bereich erneuerbarer Energien im österreichischen Bundesland Burgenland mit einem Darlehen in Höhe von 20 Millionen Euro an den regionalen Energieversorger Burgenland Energie. Der neue Kredit folgt auf ein EIB-Darlehen in Höhe von 250 Millionen Euro, das das Unternehmen im vergangenen Jahr für das Projekt zur Erweiterung der Wind- und Solarenergieerzeugung erhalten hat.
Die Burgenland Energie ist Österreichs größtes Wind- und PV-Unternehmen und hat in den letzten fünf Jahren seine erneuerbare Erzeugungskapazität verdoppelt. Um die Energieunabhängigkeit Burgenlands bis 2030 zu erreichen, ist ein weiterer Ausbau um bis zu 2.000 Megawatt (MW) geplant, das entspricht rund 20 % der derzeitigen Wind- und Solarkapazität Österreichs. Zusätzlich zur direkten Finanzierung von Burgenland Energie hat die EIB-Darlehen der Erste Bank und der Landesbank Baden-Württemberg für das Projekt in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro unterstützt.
„Investitionen wie diese machen Europas Energieunabhängigkeit zur Realität. Gleichzeitig stärken sie unsere industrielle Basis und tragen zum Kampf gegen den Klimawandel bei“, sagte EIB-Vizepräsident Karl Nehammer. „Energie ist heute eine Frage der Sicherheit und der Wettbewerbsfähigkeit. Das Burgenland zeigt, was möglich ist, wenn ambitionierte regionale Projekte, langfristige Finanzierung und europäische Unterstützung zusammenkommen.“
Die EIB-Finanzierung wird im Rahmen des InvestEU-Programms der Europäischen Union unterstützt. Das Projekt trägt zudem zur Umsetzung des REPowerEU-Plans bei, der darauf abzielt, Europas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen.
„Österreich und Europa brauchen mehr erneuerbare Energie aus heimischer Produktion“, sagte Stephan Sharma, Vorstandsvorsitzender von Burgenland Energie. „Vor fünf Jahren lag die Energieunabhängigkeit des Burgenlands bei 50 Prozent, heute sind es bereits 75 Prozent. Dieser Erfolg zeigt, was möglich ist, wenn man konsequent an eine Vision glaubt und sie Schritt für Schritt umsetzt. Unser Ziel bleibt unverändert: 100 Prozent Energieunabhängigkeit und Klimaneutralität bis 2030. Die zusätzliche Finanzierung der Europäischen Investitionsbank ist ein starkes Signal, dass Europa an diesen Weg und an diese Vision glaubt. Gemeinsam beweisen wir, dass die Antwort auf Energiekrise, Klimakrise und fossile Importabhängigkeit in Europas erneuerbaren Energien liegt. Das Burgenland kann zeigen, wie Europas Energiezukunft aussieht.“
Das Ziel das Bundesland bis 2030 zu einer der weltweit ersten klimaneutralen und energieunabhängigen Regionen zu machen, umfasst rund 40 Standorte im gesamten Burgenland. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Euro. Zu den weiteren Finanzierungspartnern zählen die österreichischen Banken UniCredit Bank Austria und Raiffeisen Bank International, der österreichische Versicherer Wiener Städtische sowie die deutsche Finanzdienstleistungsgruppe Talanx Group.
Hintergrundinformationen
EIB-Gruppe
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist der Finanzierungsarm der Europäischen Union und eine der weltgrößten multilateralen Entwicklungsbanken. Ihre Anteilseigner sind die 27 Mitgliedstaaten. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen und Beratung für mehr als 870 wirkungsstarke Projekte in acht Kernbereichen, die die strategischen Ziele der EU unterstützen: Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, territorialer Zusammenhalt, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, starke globale Partnerschaften sowie die Spar- und Investitionsunion. Neben der Vergabe langfristiger Darlehen für große Infrastrukturprojekte mobilisiert die EIB-Gruppe privates Kapital für risikoreiche innovative Projekte und Unternehmen. Auf den europäischen Märkten für Venture Debt, Risikokapital, Garantien und Verbriefungen kommt ihr eine wachsende Bedeutung zu.
Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist die auf Garantien, Verbriefungen und Eigenkapitalbeteiligungen spezialisierte Tochtergesellschaft der EIB-Gruppe. Er erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups europaweit den Zugang zu Finanzierungen. Als Ankerinvestor mobilisiert der EIF über sein breites Netz von Partnerbanken und Investmentfonds privates Kapital und stärkt das Risikokapital-Ökosystem, um innovative Unternehmerinnen und Unternehmer in Europa zu fördern.
Mit dem Rückhalt aller 27 EU-Mitgliedstaaten hat der EIF mit institutionellen Investoren ein paneuropäisches Investitionsbündnis geschlossen. Gemeinsam wollen sie bis zu 80 Milliarden Euro für Investitionen in innovative Unternehmen mobilisieren, die das Potenzial haben, globale Marktführer zu werden. Durch das Bündnis wird die äußerst erfolgreiche European Tech Champions Initiative (ETCI) nun noch umfangreicher und breiter aufgestellt. Seit ihrem Start vor drei Jahren hat ETCI bereits 15 europäische Megafonds und das Scale-up von 45 Unternehmen unterstützt, darunter 12 Unicorns.
Fotos vom Sitz und vom Management der EIB-Gruppe, Logos und unser B-Roll-Video finden Sie auf unserer Website.
Über Burgenland Energie
Die Burgenland Energie AG ist ein österreichisches Energieunternehmen, das umfangreiche Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien tätigt. Die Unternehmensstrategie konzentriert sich auf den Wandel von einem traditionellen Energieversorger zu einem führenden Greentech-Unternehmen in Europa. Ziel ist es, das Burgenland bis 2030 zu einer der ersten klimaneutralen Regionen Europas zu machen.
Clara Wanjek-Bauer
Pressekontakt Europäische Investitionsbank (EIB)
Tel.: +43 664 5608656
[email protected]
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Rückfragen & Kontakt
Mag. Jürgen Schwarz
Unternehmenssprecher Burgenland Energie AG
Telefon: +43 (0)664/88210275
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.burgenlandenergie.at
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