• 12.10.2026, 15:39:02
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ÖVP-Gstöttner: Begrüßen Reformeifer der NEOS

Widmen wir uns der Übergangsregelung bei der Wehrdienstreform

Wien (OTS) - 

„Wir begrüßen den Reformeifer der NEOS. Unsere Hoffnung ist, dass sie sich mit derselben Energie, mit der in anderen Fällen auf veränderte Umstände eingegangen wird, in naher Zukunft auch der Übergangsregelung bei der Wehrdienstreform widmen, um die Wehrfähigkeit der Republik herzustellen“, so der Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei, Markus Gstöttner, und weiter: „Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Von Jänner bis September 2026 haben sich 12.901 junge Männer zum Zivildienst angemeldet, um sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das bedeutet auch, dass wir im gleichen Zeitraum weniger Grundwehrdiener haben und durch den Übergangsmechanismus, den vor allem die NEOS wollten, wertvolle Zeit verlieren.“

„Schon heute wird der Bedarf beim Zivildienst nur zu knapp 90 Prozent gedeckt. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden ab 2040 jährlich rund 4.000 Zivildiener fehlen. Und die verpflichtende Verlängerung des Zivildienstes greift erst, wenn die Zahl der Grundwehrdiener bereits unter 13.875 pro Jahr gefallen ist. Damit verlieren wir wertvolle Zeit, denn der Grund, weshalb dieser Mechanismus überhaupt vorgesehen ist, ist längst Realität. Seit über zwei Jahren haben wir bereits weniger Grundwehrdiener und ohne rasches Handeln würden wir noch mehr verlieren. Veränderte Umstände gibt es also auch hier und die Sicherheit Österreichs verträgt keinen Aufschub“, so Gstöttner abschließend.

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