- 12.10.2026, 10:18:03
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FPÖ – Schütz/Resch: Bei Sicherheit der Fahrgäste darf es keine parteipolitischen Spielchen geben
Rot-Pink stimmte gegen Antrag für mehr Sicherheit bei Fahrbahnhaltestellen
Die FPÖ Wien begrüßt das von der FPÖ Penzing initiierte Pilotprojekt, bei dem neue Durchsagen Fahrgäste an Fahrbahnhaltestellen vor dem Aussteigen auf die Straße warnen sollen. Umso unverständlicher ist für FPÖ-Behindertensprecherin Angela Schütz und FPÖ-Öffisprecher Klemens Resch, dass Rot-Pink einen entsprechenden freiheitlichen Antrag im Wiener Gemeinderat erst vor wenigen Wochen abgelehnt hat.
„Gerade für blinde und sehbehinderte Menschen sowie für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen kann eine einfache Ansage wie ‚Der Ausstieg befindet sich auf der Straße‘ einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten. Dass Rot-Pink unseren Antrag dazu abgelehnt hat, ist völlig unverständlich. Offenbar zählt für diese Stadtregierung zu oft, von welcher Partei ein Vorschlag kommt, statt welchen konkreten Nutzen er für die Wienerinnen und Wiener bringt“, kritisiert Schütz.
„Wenn eine Maßnahme die Sicherheit der Fahrgäste verbessern kann, sollte sie selbstverständlich geprüft und umgesetzt werden. Dass nun ein Pilotprojekt kommt, bestätigt, wie wichtig das Thema ist“, betont auch Resch.
Für die beiden ist klar: Das Pilotprojekt darf kein Einzelversuch bleiben. Die Erfahrungen aus Penzing müssen ausgewertet und erfolgreiche Maßnahmen rasch auf weitere gefährliche Fahrbahnhaltestellen in Wien ausgeweitet werden. „Bei der Sicherheit der Fahrgäste sollte es keine parteipolitischen Spielchen geben. Entscheidend muss sein, ob eine Maßnahme Unfälle verhindern und den öffentlichen Verkehr sicherer machen kann.“
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