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Acht EU-Staaten wollen neue Nikotinprodukte verbieten: Verbraucher warnen vor Rückfall zur Zigarette

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Brüssel (OTS) - 

Die niederländische Gesundheitsministerin, Sophie Hermans, hat sich mit einem offenen Brief an die Europäische Kommission gewandt, den Belgien, Finnland, Frankreich, Lettland, Slowenien, Spanien und Ungarn mitunterzeichnet haben. Darin fordern sie einen "Marktstopp" für alle neuen Nikotinprodukte, die in der EU noch nicht im Handel sind. Außerdem drängt er auf ein EU-weites Aromenverbot, Obergrenzen für den Nikotingehalt, Einheitsverpackungen sowie das Recht der Mitgliedstaaten, Nikotinbeutel zu verbieten.

Michael Landl, Direktor der World Vapers' Alliance, warnt: "Ein Verbot neuer Nikotinprodukte würde weniger schädliche Alternativen vom Markt fernhalten, die Millionen Rauchern beim Aufhören helfen könnten, während Zigaretten weiterhin überall erhältlich bleiben. Die übrigen Forderungen machen es nicht besser: Aromenverbote, Nikotinobergrenzen und Verbote von Nikotinbeuteln nehmen gerade den Produkten die Attraktivität, die Erwachsene vom Rauchen wegbringt. Wer umgestiegen ist, wird zurück zur Zigarette oder auf den Schwarzmarkt gedrängt.

Die acht Regierungen wollen bis 2040 eine rauchfreie Generation erreichen. Doch das Land, das dieses Ziel schon erreicht hat, hat es nicht geschafft, indem es Nikotinalternativen verboten hat. In Schweden sind Raucher auf Snus umgestiegen, später auch auf Nikotinbeutel und E-Zigaretten. Heute liegt die Raucherquote dort unter fünf Prozent und damit weit unter dem EU-Durchschnitt.

Die WVA fordert die übrigen EU-Mitgliedstaaten auf, sich gegen diese Vorschläge zu stellen. E-Zigaretten und Nikotinbeutel sind keine Zigaretten. Deshalb sollte das EU-Recht dem Rechnung tragen und weniger schädliche Alternativen als Teil der Lösung sehen, statt sie weiter zu bekämpfen. Verbraucher brauchen schon heute Zugang zu weniger schädlichen Nikotinalternativen und morgen Zugang zu den Innovationen, die noch kommen.

Rückfragen & Kontakt

Michael Landl
[email protected]

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