• 10.10.2026, 09:01:32
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FPÖ - Stadler/Eigner: Neue Dimension der Gewalt - Versuchter Ehrenmord an 15-Jährigem im Hyblerpark

Freiheitliche fordern rigorose Strafen, Senkung der Strafmündigkeit und konkrete Sicherheitsmaßnahmen

Wien (OTS) - 

Entsetzt zeigen sich der Simmeringer FPÖ-Landtagsabgeordnete Paul Stadler und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Daniel Eigner über die brutale Messerattacke auf einen 15-jährigen Schüler im Simmeringer Hyblerpark. So soll der Jugendliche nach der Trennung von seiner Freundin über ein gefälschtes TikTok-Profil unter dem Vorwand eines Treffens mit einem anderen Mädchen in den Park gelockt worden sein. Dort sollen zwei arabische Jugendliche zunächst brutal auf ihn eingeschlagen und ihn anschließend mit einem Messer verletzt haben. Das Opfer musste per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Aufgrund der geschilderten Hintergründe steht der Verdacht eines versuchten Ehrenmordes im Raum.

„Wenn ein 15-Jähriger wegen einer beendeten Beziehung gezielt in eine Falle gelockt, zusammengeschlagen und niedergestochen wird, haben wir es mit einer neuen Dimension der Gewalt zu tun. Hier braucht es rigorose Strafen statt falsch verstandener Nachsicht“, erklärt Stadler, der eine Senkung der Strafmündigkeit fordert. Auch die Herkunft der Tatverdächtigen müsse in der Berichterstattung klar benannt werden: „Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, wer hinter solchen Gewalttaten steckt und welche Hintergründe dabei eine Rolle spielen.“

Eigner erinnert an die bereits 2017 erhobene FPÖ-Forderung nach Videoüberwachung im Hyblerpark, wo 2020 ein 19-Jähriger durch mehrere Messerstiche schwer verletzt wurde. „Muss erst ein Mensch sterben, bevor endlich gehandelt wird? Seit Jahren weisen wir auf die Sicherheitsprobleme hin, doch die notwendigen Konsequenzen bleiben aus“, kritisiert Eigner.
Die Freiheitlichen fordern mehr Polizeipräsenz, die Prüfung einer Polizeiinspektion beim Gasometer und eine rechtlich zulässige Videoüberwachung. Auch die mit rund einer Million Euro budgetierte Jugendbetreuung müsse auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. „SPÖ-Bezirksvorsteher Steinhart und die Wiener Stadtregierung müssen gemeinsam mit dem Innenministerium endlich einen verbindlichen Sicherheitsplan vorlegen. Gerade angesichts des geplanten Zentralparks dürfen sich diese Zustände nicht wiederholen“, betont Eigner. „Unser Mitgefühl gilt dem Opfer und seiner Familie. Wir wünschen dem jungen Burschen eine rasche und vollständige Genesung“, so Stadler und Eigner abschließend.

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