• 09.10.2026, 09:00:39
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  • OTS0021

Ordnungsberater*innen im Gemeindebau: Ein gutes Miteinander braucht gemeinsame Spielregeln

Die Ordnungsberater*innen von Wiener Wohnen ziehen Halbjahresbilanz: 19.829 Kontrollgänge, 23.699 Gespräche mit Mieter*innen und mehr als 21.000 Entrümpelungen.

Wien (OTS) - 

Sie sind täglich von früh bis spät in den Gemeindebauten unterwegs, trotzen jedem Wetter und leisten mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag für Ordnung, Sicherheit und ein respektvolles Zusammenleben. Mit regelmäßigen Kontrollgängen in den Wohnhausanlagen sorgen die Ordnungsberater*innen dafür, dass in den 1.800 Wohnhausanlagen Hausordnung und Wiener Reinhaltegesetz eingehalten werden. Sie dokumentieren dabei Missstände, melden Verunreinigungen und klären die Bewohner*innen direkt vor Ort auf. Das persönliche Gespräch steht dabei stets im Mittelpunkt ihrer Arbeit: So helfen die Ordnungsberater*innen dabei, Probleme frühzeitig zu lösen und Konflikte zu vermeiden.

Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch begleitete die Ordnungsberater*innen bei ihren Kontrollgängen im 9. Wiener Gemeindebezirk und machte sich vor Ort ein Bild von ihrer wertvollen täglichen Arbeit. „Der Gemeindebau ist das Zuhause für hunderttausende Wienerinnen und Wiener. Für ein gut funktionierendes Zusammenleben in den Wohnhausanlagen braucht es gegenseitige Rücksichtnahme und klare Regeln“, erklärt Hanel-Torsch. „Die Ordnungsberaterinnen und Ordnungsberater sind hier unverzichtbar. Sie sind Ansprechpersonen vor Ort, klären auf, helfen bei Problemen und sorgen insgesamt dafür, dass sich die Menschen in ihrem Wohnumfeld wohlfühlen können. Dazu gehört auch, dass sie Strafen ausstellen, wenn sich jemand partout nicht an die Spielregeln halten will. So trägt ihr Einsatz wesentlich zu Sauberkeit, Sicherheit und Lebensqualität im Gemeindebau bei.“

Regelmäßige Kontrollgänge und Sichtbarkeit zeigen Wirkung

Die Einsatzzahlen aus dem ersten Halbjahr 2026 zeigen die hohe Präsenz der Ordnungsberater*innen in den Wiener Gemeindebauten: Insgesamt wurden 19.829 Kontrollgänge durchgeführt. Dabei suchten die Ordnungsberaterinnen 23.699-mal das persönliche Gespräch mit Mieter*innen. Darüber hinaus machten sie 18.123 Meldungen nach Verletzungen des Wiener Reinhaltegesetzes sowie 18.770 Meldungen nach Verstößen gegen die Hausordnung.

Wenn Aufklärung allein nicht ausreicht und die Gespräche nicht fruchten, können die Ordnungsberater*innen Verstöße gegen das Wiener Reinhaltegesetz auch ahnden: Von Jänner bis Juli stellten sie 1.552 Organstrafverfügungen aus und in 401 Fällen erstatteten sie Anzeigen.

Einkaufswagerl sind im Supermarkt daheim, nicht im Gemeindebau

Ein besonderes Augenmerk gilt weiterhin illegal abgestellten Einkaufswagerln in Gemeindebauten. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann Flucht- und Rettungswege versperren, Grünflächen beeinträchtigen und zusätzliche Kosten verursachen. Die Ordnungsberater*innen kontrollieren daher regelmäßig Wohnhausanlagen auf illegal abgestellte Einkaufswagerl, informieren die Bewohner*innen über die geltenden Regeln und sorgen gemeinsam mit Hausbetreuung und Handelspartnern dafür, dass zurückgelassene Einkaufswagerl rasch wieder den Weg in ihr Zuhause finden.

Wiener Wohnen setzt dabei auf ein Bündel an Maßnahmen: Dazu zählen definierte Sammelstellen, regelmäßige Abholungen durch die beteiligten Handelsunternehmen sowie gezielte Kontrollen vor Ort. Wer erwischt wird, ein Einkaufswagerl in einer Wohnhausanlage abzustellen, riskiert ein Strafmandat in Höhe von 50 Euro.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Entfernung illegal abgestellter Gegenstände in den Wohnhausanlagen. Im ersten Halbjahr 2026 wurden insgesamt 21.293 Entrümpelungen durchgeführt. Besonders häufig betroffen waren Müllplätze (8.874 Entrümpelungen), allgemeine Teile des Hauses wie Kellergänge und Dachböden (7.136) sowie Müllräume (1.764).

Halbjahresbilanz 2026 in Zahlen

  • 19.829 Kontrollen von Wohnhausanlagen
  • 23.699 Gespräche mit Mieter*innen
  • 18.123 Meldungen nach Verletzung des Wiener Reinhaltegesetzes
  • 18.770 Meldungen nach Verstößen gegen die Hausordnung
  • 304 Sonderbegehungen
  • 21.293 Entrümpelungen
  • 1.552 Organstrafverfügungen nach Verletzung des Wiener Reinhaltegesetzes
  • 401 Anzeigen nach Verletzung des Wiener Reinhaltegesetzes

Zu den häufigsten Beanstandungen zählen Sperrmüllablagerungen, Verunreinigungen, weggeworfene Zigaretten, illegal abgestellte Einkaufswagerl sowie nicht entfernter Hundekot.

Meldungen rund um die Uhr möglich

Hinweise zu akuten Verunreinigungen, Sperrmüllablagerungen, zurückgelassenen Einkaufswagerln oder sonstigen Missständen können Bewohner*innen rund um die Uhr über die Wiener-Wohnen-Service-Nummer 05 75 75 75 melden. Die Service-Hotline ist an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr erreichbar.

Rückfragen & Kontakt

Stefan Hayden
Mediensprecher Stadträtin für Wohnbau und Frauen Elke Hanel-Torsch
Tel.: 0676 8118 81265
E-Mail: [email protected]

Alexander Klein
Unternehmenssprecher
Stadt Wien - Wiener Wohnen
Telefon: 0664 88777 816
E-Mail: [email protected]

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