• 08.10.2026, 11:27:03
  • /
  • OTS0094

„Bewusst gesund“ im Zeichen der ORF-Initiative „Unter Druck – Wie Stress uns krank macht“

Am 10. Oktober um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) - 

Die aktuelle ORF-„Bewusst gesund“-Initiative „Unter Druck – Wie Stress uns krank macht“ (Details unter https://presse.ORF.at) widmet sich von 10. bis 17. Oktober 2026 in einem multimedialen Schwerpunkt dem weit verbreiteten, oft unterschätzten Gesundheitsfaktor Stress. Im Radio, Fernsehen, Online sowie in den ORF-Landesstudios wird beleuchtet, wie sich Stress auf Körper und Psyche auswirkt und welche gesellschaftliche Relevanz das Thema hat. Ziel der Initiative ist es, Bewusstsein zu schaffen, denn Stress ist längst kein Randthema mehr, sondern eine Belastung, die Menschen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen betrifft.

Dr. Christine Reiler präsentiert dazu im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 10. Oktober, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:

Herz unter Druck – Wenn Dauerstress das Organ belastet

Stress belastet nicht nur die Psyche, sondern kann auch das Herz gefährden. Dauerstress, Sorgen und Ängste können den Blutdruck und die Herzfrequenz erhöhen und das Risiko für Herzinfarkt und Herzrhythmusstörungen langfristig steigern. Besonders gefährdet sind Menschen mit anhaltenden Sorgen, Ängsten oder psychischen Belastungen. Bewegung, bewusste Atmung, ausreichender Schlaf und regelmäßige Erholungsphasen können dabei helfen, Stress abzubauen und das Herz zu schützen. Auch der bewusste Umgang mit den eigenen Gefühlen und Ängsten ist ein wichtiger Bestandteil moderner Herzmedizin. Denn wer lernt, Stress besser zu bewältigen, stärkt damit Herz und Seele gleichermaßen. In „Bewusst gesund“ erzählt eine ehemalige Tänzerin und spätere Mitarbeiterin einer Werbeagentur, wie es bei ihr durch Dauerstress zum Herzinfarkt kam und wie es ihr heute geht. Gestaltung: Daniel Thalhamer

Studiogespräch: Die psychischen Folgen von Stress

Zeitdruck, Reizüberflutung und ständige Erreichbarkeit setzen die Psyche und den Körper dauerhaft unter Stress. Wer sich über längere Zeit überfordert fühlt, steht unter ständiger Anspannung – Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit und Niedergeschlagenheit können die Folge sein. Gleichzeitig steigt die Fehleranfälligkeit, das Selbstbewusstsein leidet – ein Teufelskreis aus Stress und Überforderung kann entstehen. Auf Dauer kann sich daraus ein Burn-out-Syndrom entwickeln. Chronischer Stress kann zudem psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen begünstigen. Manche Betroffene ziehen sich zurück oder greifen zu Drogen oder Alkohol, um der Belastung vorübergehend zu entkommen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig gegenzusteuern, erläutert Mag. Christina Beran, Vizepräsidentin des BÖP (Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen) im Gespräch mit Christine Reiler.

Darm und akuter Stress – Mehr als nur ein Bauchgefühl

Wenn wir akut auf Stress reagieren, werden Herz, Gehirn und Muskeln bevorzugt mit Blut und Energie versorgt. Dadurch werden wir in diesem Moment leistungsfähiger. Der Verdauungstrakt wird hingegen weniger stark durchblutet, steht mit dem Gehirn aber weiterhin eng in Verbindung – unangenehme Magen-Darm-Empfindungen können die Folge sein. Auch das Darmmikrobiom kann durch Stress beeinflusst werden. Eine Studie der Universität Wien liefert neue Hinweise darauf, wie Darmbakterien und akuter Stress zusammenhängen. Gestaltung: Marie-Christine Kollos

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema „Stressbedingter Spannungskopfschmerz“

Kopfschmerzen sind ein sehr weit verbreitetes Leiden. Besonders häufig sind sogenannte Spannungskopfschmerzen – und dabei scheint Stress eine wichtige Rolle zu spielen: Rund jede/r Zweite nennt ihn in Umfragen als möglichen Auslöser. Auch Migräne führen viele auf übermäßigen Stress zurück. Was eine hohe Belastung im Kopf auslöst, unter welchen Umständen Stress zu Kopfschmerzen führt und welche Behandlungsmöglichkeiten es bei stressbedingten Kopfschmerzattacken gibt, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Die heilende Wirkung der Natur – Wie Wälder und Wiesen die Psyche stärken

Ein Aufenthalt im Grünen entlastet die Psyche und baut alltäglichen Stress schnell ab. Schon kurze Phasen in der Natur senken das Stresshormon Cortisol im Blut, heben die Stimmung und schützen langfristig vor psychischen Belastungen wie Depressionen. Bereits ein 20-minütiger Aufenthalt im Wald hilft dem Gehirn, sich von der dauerhaften Reizüberflutung des digitalen Alltags zu erholen. Dass Naturerlebnisse die seelische Gesundheit, Achtsamkeit und Resilienz nachhaltig stärken, belegt auch eine weltweit einzigartige Zwillingsstudie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg in Wagrain. Regelmäßige Alltagspausen im Grünen sind daher eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen für mentale Stärke. Gestaltung: Daniel Thalhamer

Rückfragen & Kontakt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel