• 07.10.2026, 13:30:34
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Kulturpreis Vorarlberg 2026: Nominierte stehen fest

Fünf Künstlerinnen und Künstler in der Kategorie „Textiles und Design“ nominiert

Wien (OTS) - 

Bereits zum 12. Mal richten das Casino Bregenz und die Dornbirner Sparkasse den Kulturpreis Vorarlberg aus. Projektpartner sind das Land Vorarlberg und der ORF Vorarlberg. Die zu prämierende Sparte wird jedes Jahr neu definiert. 2026 steht die Kategorie „Textiles und Design“ im Mittelpunkt. Die fünf Nominierten für den Kulturpreis Vorarlberg 2026 sind in alphabetischer Reihenfolge Antonia Boss, David Degasper, Franziska Goll, Selina Reiterer und Elisabeth von der Thannen-Biondi.

Präsentation und Juryverfahren im ORF Vorarlberg

Die Künstlerinnen und der Künstler werden ihre Werke am 10. November 2026 um 18.00 Uhr im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn präsentieren. Anschließend daran tagt eine hochkarätig besetzte Fachjury über die Vergabe der Preise. Mònica Gaspar (Museum der Zürcher Hochschule der Künste), Lara Steinhäußer (MAK Museum Wien) sowie Monica Titton (Universität für angewandte Künste Wien) konnten als Jurorinnen für den diesjährigen Kulturpreis Vorarlberg gewonnen werden. Moderiert wird das Juryverfahren von Claudia Voit (Kulturamtsleiterin Land Vorarlberg).

Die Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers und die feierliche Preisverleihung finden am 30. November 2026 im Casino Restaurant FALSTAFF im Rahmen eines großen Galaabends statt.

Insgesamt 15.000 Euro Preisgeld

Der Kulturpreis Vorarlberg richtet sich an junge, kreative Köpfe aus verschiedenen Kulturgattungen und bietet eine Plattform zur Präsentation künstlerischen Schaffens. Mit dem Hauptpreis in der Höhe von 10.000 Euro und zwei Anerkennungspreisen zu je 2.500 Euro setzt der Preis starke Impulse für die Vorarlberger Kunst- und Kulturszene. Die Nominierung zur Teilnahme am Preisverfahren erfolgt durch die Kunstkommission des Landes Vorarlberg.

Markus Klement, Landesdirektor ORF Vorarlberg: „Der Kulturpreis Vorarlberg steht für Nachhaltigkeit, Mut, Innovation und Inspiration. Im zwölften Jahr seines Bestehens hat dieser stattliche Preis zahlreiche, mittlerweile international erfolgreiche, Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Genres hervorgebracht. Die diesjährige Auslobung im Bereich ‚Textiles und Design‘ verbindet kreative Gestaltung wie Entwurf oder Musterung bis hin zu technischen Faktoren wie Material oder Technologie. Ich freue mich gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern auf einen einzigartigen Kulturpreis Vorarlberg 2026!“

Bernhard Moosbrugger, Direktor Casino Bregenz: „Der Kulturpreis Vorarlberg hat sich seit dem Start im Jahr 2015 als der Preis für aufstrebende Künstlerinnen und Künstler in verschiedenen Sparten etabliert und es ist schön zu sehen, dass er für viele Preisträgerinnen und Preisträger, aber auch für die Nominierten ein Booster für die weitere Karriere war. Uns ist es ein Anliegen, diesen Talenten mit ihren Kreationen eine Sichtbarkeit zu geben. Damit leisten wir gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern einen Beitrag zur Stärkung der vielfältigen Kulturlandschaft in Vorarlberg.“

Martin Jäger, Vorstandsdirektor Dornbirner Sparkasse: „Spannend an der diesjährigen Kategorie ‚Textiles und Design‘ ist die enge Verknüpfung von Kreativität und Handwerk. Der Kulturpreis Vorarlberg möchte deshalb auch hier ein Zeichen der Wertschätzung setzen und außergewöhnliche Talente fördern. Der Preis soll ermutigen, neue Wege zu gehen und kreative Visionen konsequent weiterzuentwickeln. Denn auch junge Textildesignerinnen und -designer verdienen Sichtbarkeit und Unterstützung.“

Barbara Schöbi-Fink, Kulturlandesrätin Vorarlberg: „Mit dem diesjährigen Kulturpreis zum Schwerpunkt ‚Textiles und Design‘ wird der Blick auf die herausragende Arbeit von Nachwuchstalenten gelenkt: Der Preis bestärkt und unterstützt sie darin, ihre Ideen konsequent und mit Mut weiterzuentwickeln. Gerade junge Künstlerinnen und Künstler benötigen Sichtbarkeit, Anerkennung und Möglichkeiten, ihre eigenen Wege zu gehen – auch in Sparten, die nicht im Zentrum der klassischen Kunstförderung stehen. Im Thema ‚Textiles und Design‘ verbinden sich Gestaltung, Handwerk, Innovation und künstlerische Haltung auf besondere Weise und mit einem expliziten Bezug zu Vorarlberg mit seiner spezifischen Handwerks- und Industriegeschichte. Ich bin überzeugt, dass der Preis damit einmal mehr seine deutliche Wirkung zeigen wird.“

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