- 07.10.2026, 12:10:02
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FPÖ - Resch zu Greenpeace-Unterzeichnung: Rot-Pinkes Energiediktat ist Anschlag auf Eigentum und Geldbörse der Wiener
Als Schuss ins eigene Knie und schwerwiegenden Eingriff in die Rechte der Bürger bezeichnet der Energiesprecher der FPÖ Wien, LAbg. Klemens Resch, die von SPÖ-Stadtrat Czernohorszky stolz verkündete Unterzeichnung der Greenpeace-Deklaration zum Ausstieg aus fossilem Gas. „Anstatt pragmatische und bezahlbare Lösungen für die Wiener Bevölkerung sicherzustellen, unterwirft sich die rot-pinke Stadtregierung abermals den ideologischen Diktaten irgendwelcher NGOs. Der erzwungene Ausstieg aus Gas bedeutet für hunderttausende Haushalte in Wien nichts anderes als gigantische Kosten bei gleichzeitig massiven Eingriffen in die Rechte der Bewohner.“
Resch erinnert zudem daran, dass die Wiener Fernwärme selbst zu einem Großteil mit fossilem Gas betrieben wird – den Bürgern will man die Gastherme aber verbieten. Er weist auch darauf hin, dass der mit dem Verbot von fossilem Gas einhergehende, erzwungene Austausch von hunderttausenden funktionierenden Gasheizungen Milliarden an Investitionen verschlingen wird. „Wer soll das bitte bezahlen? Die Teuerung stellt die Menschen ohnehin schon vor enorme Herausforderungen. Dass die Stadt Wien jetzt den Umbau eines gut funktionierenden Systems erzwingen will, der tausende Euro pro Haushalt kosten wird, ist einfach rücksichtslos. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie viel der Betrieb der neuen Heizsysteme kosten wird. Neben den Kosten für die Systemumstellung werden nämlich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit höhere laufende Kosten anfallen, weil die Gasheizung noch immer zu den günstigsten Heizsystemen gehört."
Die FPÖ spricht sich weiterhin entschieden gegen ideologisch motivierte Zwangsmaßnahmen aus und setzt stattdessen auf Wahlfreiheit: „Wir brauchen in der Energieversorgung Wahlfreiheit und Technologievielfalt statt eines blindwütigen Verbots von Energieträgern. Wir fordern Stadtrat Czernohorszky daher auf, die Deklaration umgehend zurückzuziehen und zur Vernunft zurückzukehren“, so Resch abschließend.
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