• 07.10.2026, 11:45:32
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Johler (SPÖ): Wiens vielfältige Kulturlandschaft wird in ihrer Breite gesichert

Empfehlungen des Stadtrechnungshofs werden ernst genommen, Förderabwicklung noch effizienter gestaltet

Wien (OTS) - 

Ewa Johler, SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft, betont im Hinblick auf den kürzlich veröffentlichten Bericht des Wiener Stadtrechnungshofs die vielfältige Kulturlandschaft Wiens sowie die Bedeutung transparenter Förderverfahren. Die Empfehlungen des Stadtrechnungshofs würden ernst genommen und bereits in konkrete Verbesserungen einfließen.

„Kultur findet in ganz Wien statt – von den großen Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen bis unmittelbar vor die Haustür der Menschen in den Bezirken und Grätzln. Kinderkulturangebote gehören ebenso dazu wie das Wienerlied-Konzert beim Bezirksfest, Lesungen, Konzerte und zahlreiche weitere lokale Kulturinitiativen“, so Johler. Insbesondere niederschwellige und lokale Angebote seien wesentlich dafür, Kultur für möglichst viele Wiener*innen zugänglich zu machen. „Kultur darf keine Frage des Wohnorts oder der finanziellen Möglichkeiten sein. Sie soll dort stattfinden, wo die Menschen leben, und Gemeinschaft schaffen. Kultur muss in den Alltag der Wiener*innen integriert werden“, so die Abgeordnete.

Empfehlungen werden umgesetzt

Johler betont die Unterscheidung zwischen der zentralen Kulturförderung der Stadt durch die Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) und der dezentralen Bezirkskultur. „Für die Kulturarbeit in den Bezirken stehen eigene dezentrale Budgets zur Verfügung. Über die daraus finanzierten Förderungen wird auf Bezirksebene auf Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Kulturkommission und durch die zuständigen Bezirksorgane entschieden. Die MA 7 übernimmt dabei die administrative Abwicklung. Diese Struktur ermöglicht es den Bezirken, auf die unterschiedlichen kulturellen Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort einzugehen. Diese dezentrale Struktur ist wichtig, weil die kulturellen Bedürfnisse in jedem Bezirk unterschiedlich sind. Die Menschen vor Ort wissen am besten, welche Initiativen ihr Grätzl bereichern“, so Johler.

„Gleichzeitig nehmen wir die Empfehlungen des Stadtrechnungshofs sehr ernst“, hält die Abgeordnete fest. In der MA 7 seien bereits Abläufe angepasst und zusätzliche personelle Ressourcen für die Förderabwicklung geschaffen worden. Ziel ist es, Verfahren weiter zu vereinfachen, Zuständigkeiten klar zu gestalten und eine effiziente und nachvollziehbare Abwicklung der Förderungen sicherzustellen. Auch die Abläufe im Bereich der dezentralen Bezirkskultur werden gemeinsam mit den Bezirken weiter evaluiert und optimiert. „Unser Ziel sind klare Zuständigkeiten, einfache Verfahren und eine effiziente sowie nachvollziehbare Förderabwicklung. Wo Verbesserungsbedarf aufgezeigt wird, handeln wir“, erklärt Johler. „Eine lebendige Kulturszene und ein sorgfältiger Umgang mit öffentlichen Mitteln sind kein Widerspruch. Beides gehört zusammen. So sichern wir die kulturelle Vielfalt Wiens und entwickeln gleichzeitig die Förderstrukturen weiter“, sagt Johler abschließend.

(schluss)ilp

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