- 07.10.2026, 11:17:32
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ÖVP-Eisenbock: „Kindergärten dürfen keine Hitzefallen sein“
ÖVP-Penzing fordert rasche Prüfung und Klimageräte für städtische Kindergärten im Bezirk
Wenn draußen die Temperaturen auf 40 Grad steigen, dürfen Kinder und Pädagoginnen und Pädagogen nicht in überhitzten Räumen ausharren müssen. Die ÖVP Penzing fordert daher eine rasche Erhebung, welche städtischen Kindergärten im Bezirk noch über keine ausreichende Kühlung verfügen.
Während Schulen in den Sommermonaten weitgehend geschlossen sind, bleiben Kindergärten notwendigerweise geöffnet – auch während längerer Hitzeperioden. Gerade Gruppen- und Schlafräume können sich dabei stark aufheizen und werden so zu einer zusätzlichen Belastung für Kinder und Beschäftigte.
„Kindergärten dürfen keine Hitzefallen sein. Wenn es draußen an die 40 Grad hat, müssen wir sicherstellen, dass Kinder in kühlen und zumutbaren Räumen betreut werden können. Kleinkinder können ihre Körpertemperatur noch nicht ausreichend regulieren und sind bei großer Hitze besonders gefährdet“, sagt der Klubobmann der ÖVP Penzing Andreas Eisenbock.
Auch für das Personal brauche es entsprechende Rahmenbedingungen: „Unsere Pädagoginnen und Pädagogen leisten jeden Tag unverzichtbare Arbeit für unsere Kinder. Sie haben Anspruch auf ein gesundes und zumutbares Arbeitsumfeld – auch im Hochsommer.“
Nur 14 von 345 Standorten mit mobilen Klimageräten
Das Thema ist für die Stadt Wien nicht neu. Bereits 2021 wurde eine Studie zur sommerlichen Überwärmung in Wiener Bildungseinrichtungen beauftragt, geschehen ist bisher kaum etwas. Laut Bildungsstadträtin Bettina Emmerling wurden im vergangenen Hitzerekordsommer bisher allerdings nur an 14 von 345 städtischen Kindergartenstandorten mobile Klimageräte im Rahmen eines Pilotprojekts aufgestellt.
„Vierzehn Standorte bei 345 städtischen Kindergärten können nur ein erster Schritt sein. Unser Bezirk darf nicht auf die nächste Hitzewelle warten. Die Stadt Wien muss jetzt schon erheben, wo Kühlung in Penzings städtischen Kindergärten fehlt, und rasch handeln. Unser Ziel ist klar: Bis zum Sommer 2027 sollen alle städtischen Kindergärten in Penzing ausreichend gekühlt werden können – zum Schutz unserer Kinder und der Pädagoginnen und Pädagogen“, so Eisenbock abschließend.
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