- 07.10.2026, 07:30:32
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Karner-Kremser (SPÖ): Der Gemeindebau als Herzstück – und international ein Vorbild
Für SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Wohnen, Wohnbau und Frauen Waltraud Karner-Kremser ist klar: Der Wiener Gemeindebau bleibt eine tragende Säule für leistbares und qualitätsvolles Wohnen in der Stadt.
Gemeindebau gibt einer halben Million Menschen ein Zuhause
"Der Wiener Gemeindebau ist weit mehr als Wohnraum. Er ist seit rund 100 Jahren ein Herzstück unserer Stadt und steht für Sicherheit, Lebensqualität und leistbares Wohnen", betont Karner-Kremser. Heute leben rund 500.000 Menschen in mehr als 1.800 Wiener Wohnhausanlagen. Insgesamt gibt es rund 220.000 Gemeindewohnungen. Damit lebt jede*r vierte Wiener*in in einem Gemeindebau. "Diese Zahlen zeigen, welche Bedeutung der kommunale Wohnbau für das tägliche Leben in Wien hat. Hier geht es nicht nur um vier Wände, sondern um Nachbarschaft, Grünräume, Spielplätze und ein Umfeld, in dem Menschen gerne leben", so Karner-Kremser.
Allein auf den Grundstücken von Wiener Wohnen befinden sich rund 68.000 Bäume. Dazu kommen 610 Hektar Grünfläche und rund 1.300 Spielplätze. "Der Gemeindebau verbindet leistbares Wohnen mit Lebensqualität. Genau diese Verbindung macht das Wiener Modell so besonders."
Wien investiert weiter in leistbaren Wohnraum
Auch in den kommenden Jahren wird der kommunale Wohnbau weiter ausgebaut. Bis 2030 sollen 1.500 neue Gemeindewohnungen zusätzlich zu den bereits angekündigten 4.000 entstehen. Darüber hinaus befinden sich derzeit 22.800 geförderte Wohnungen in Umsetzung.
"Wien ruht sich auf der langen Tradition des sozialen Wohnbaus nicht aus. Wir schaffen zusätzlichen leistbaren Wohnraum und entwickeln gleichzeitig bestehende Wohnanlagen weiter", sagt Karner-Kremser. Für die Gemeinderätin bleibt dabei der Grundgedanke unverändert: „Leistbares Wohnen darf keine Frage des Einkommens sein. Eine lebenswerte Stadt braucht Wohnraum, den sich die Menschen auch leisten können. Dafür steht der Wiener Gemeindebau seit Generationen und dafür investieren wir auch in Zukunft."
Alt-Erlaa zeigt, was sozialer Wohnbau kann
Wie stark das Wiener Wohnbaumodell über Jahrzehnte wirken kann, zeigt der Wohnpark Alt-Erlaa. Rund 9.000 Menschen leben heute in der Anlage. Großzügige Grünräume, Terrassen und Balkone, Gemeinschaftseinrichtungen, Vereine sowie soziale Infrastruktur waren von Beginn an Teil des Konzepts. Die Wohnzufriedenheit liegt bei rund 90 Prozent. "Alt-Erlaa zeigt eindrucksvoll, dass dichter Wohnbau, hohe Lebensqualität und eine starke Gemeinschaft kein Widerspruch sind. Genau deshalb wird der Wohnpark auch international immer wieder als Beispiel für qualitätsvollen sozialen Wohnbau betrachtet", erklärt Karner-Kremser. Gleichzeitig wird die Anlage für kommende Generationen weiterentwickelt. 3.182 Wohnungen werden thermisch saniert, die Sanierungsfläche umfasst rund 103.000 Quadratmeter. Zusätzlich werden 780 Tiefensonden eingebracht. Der Heizwärmebedarf soll dadurch voraussichtlich um rund 50 Prozent sinken.
"Alt-Erlaa war seiner Zeit voraus und wird jetzt für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht. Leistbarkeit, Klimaschutz und Lebensqualität werden hier gemeinsam gedacht. Das ist ein Prinzip, das den Wiener Wohnbau seit Jahrzehnten prägt."
Karner-Kremser abschließend: "Der Gemeindebau gehört zu Wien wie Preiselbeermarmelade zum Schnitzel. Er gibt hunderttausenden Menschen ein sicheres Zuhause, schafft Raum für Gemeinschaft und zeigt auch international, was eine Stadt mit einer konsequenten sozialen Wohnpolitik erreichen kann."
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