• 06.10.2026, 16:02:32
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Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Gedenken, zunehmender Antisemitismus und das Streben nach Frieden

Wien (OTS) - 

Am Vorabend des dritten Jahrestages des Terrorangriffs der Hamas wird Israels Botschafter David Roet gemeinsam mit der jüdischen und israelischen Gemeinschaft im Wiener Stadttempel der Opfer des 7. Oktober gedenken. Oz Davidian, der sein Leben riskierte, um 120 Menschen aus dem Gebiet rund um das Nova-Musikfestival zu retten, wird von seinen Erlebnissen berichten.

Am 7. Oktober 2023, dem jüdischen Feiertag Simchat Tora, drangen Terroristen der Hamas in Häuser und Ortschaften ein und griffen das Nova-Festival an. Rund 1.200 Menschen wurden bei den Angriffen und Kämpfen ermordet oder getötet, mehr als 250 Menschen wurden in den Gazastreifen verschleppt. Massaker, Folter und sexuelle Gewalt machten diesen Tag zum dunkelsten in der Geschichte Israels.

„Seitdem ist viel geschehen. Und doch ist ein Teil von uns noch immer dort, an jenem Morgen. Wir sind nicht mehr dieselben Menschen. Hinter jedem Namen steht ein ganzes Leben, eine Familie und eine Zukunft, die gewaltsam ausgelöscht wurde“, sagte Botschafter Roet.

Seit dem 7. Oktober musste sich Israel gegen Angriffe an sieben Fronten verteidigen. Auch weit über die Region hinaus waren Jüdinnen und Juden sowie Israelis mit Feindseligkeit, Drohungen und Gewalt konfrontiert. In Österreich ist die Zahl der registrierten antisemitischen Vorfälle seit dem Massaker stark gestiegen.

„Unter Österreichs politischer Führung und in der Bevölkerung haben wir Freunde gefunden, die fest an unserer Seite standen. Dafür sind wir dankbar. Gleichzeitig haben andere den 7. Oktober zum Anlass genommen, ihren Hass auf Israel und auf Jüdinnen und Juden offen zum Ausdruck zu bringen. Kritik an der israelischen Politik rechtfertigt weder Antisemitismus noch die Verherrlichung von Terrorismus“, sagte Roet.

Die heutige Gedenkveranstaltung wird von der Botschaft des Staates Israel, der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Zusammen organisiert. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch „Edut 710“ gezeigt, eine Ausstellung mit persönlichen Zeugnissen von Überlebenden.

„Wir werden die Erinnerung an die Ermordeten und Gefallenen bewahren und entschlossen bleiben, unsere Bevölkerung zu schützen. Ein Kind in Israel soll zu Hause ruhig schlafen können. Ein jüdisches Kind in Wien soll sicher aufwachsen und stolz auf seine Identität sein können. Trotz allem - Wir werden niemals aufhören, nach Frieden zu streben“, sagt Botschafter David Roet.

Die Botschaft nimmt gerne Anfragen von Journalist:innen entgegen, die an der Gedenkveranstaltung teilnehmen oder darüber berichten möchten. Für die Koordination des Medienzugangs wird um vorherige Kontaktaufnahme mit der Botschaft gebeten.

Rückfragen & Kontakt

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Telefon: +43 676 367 2304
E-Mail: [email protected]

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