- 06.10.2026, 11:33:02
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ORF-„True Stories“-Premieren „Landverbrechen im Herzen der Wachau“ und „Tod nach der Disco – Der Eiskeller-Fall“
Am 8. Oktober ab 20.15 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON
Die neue „True Storys“-Doku „Landverbrechen im Herzen der Wachau“ erzählt am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, um 20.15 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON nicht nur von einem außergewöhnlichen Giftanschlag, sondern von einer Region zwischen Bewahren und Verändern, Tradition und wirtschaftlichen Interessen. Von einem Verbrechen, das die Wachau aus ihrer Ruhe reißt. Und von einer kleinen Praline, die auch viele Jahre später noch Fragen aufwirft. Mit „True Stories: Tod nach der Disco – Der Eiskeller-Fall“ folgt um 21.05 Uhr die ORF-Premiere einer Doku über einen der spektakulärsten Kriminal- und Justizfälle der jüngeren deutschen Geschichte.
„True Stories: Landverbrechen im Herzen der Wachau“ (20.15 Uhr)
Ein spektakulärer Mordversuch in der malerischen Marktgemeinde Spitz an der Donau im Herzen der Wachau, einem landschaftlichen und kulturellen Juwel Österreichs, hat vor knapp 20 Jahren das ganze Land in Atem gehalten. Im Februar 2008 findet Hannes Hirtzberger, der damalige Bürgermeister, eine Grußkarte und eine Praline auf seinem Auto. Am nächsten Morgen isst er die Süßigkeit. Wenig später bricht er zusammen. In seinem Körper wird Strychnin gefunden. Hirtzberger überlebt nur knapp – und wird nie wieder in sein früheres Leben zurückkehren. Jemand wollte den Bürgermeister töten. Aber wer? Und warum?
Die Suche nach dem Täter führt mitten in die Wachau. Eine Region, die von ihrer Schönheit lebt – von Wein, Tourismus und einer Landschaft, die über Generationen bewahrt wurde. Hirtzberger selbst hat sich für ihren Schutz eingesetzt. Doch wo wenig Platz für Neues ist, wo Grund und Boden heiß begehrte Mangelware sind, wird die Frage, was gebaut werden darf und was erhalten bleiben soll, schnell auch zu einer Frage, bei der es ums große Geschäft geht. Und nicht minder schnell um Macht und Politik. Die Ermittler stoßen auf Gerüchte, alte Konflikte und schließlich auf einen Mann, der am Ortseingang von Spitz große Pläne verfolgt. Aus einzelnen Spuren entsteht langsam ein Verdacht. Und aus einem scheinbar idyllischen Ort wird eine Gemeinschaft, in der plötzlich jeder jeden mit anderen Augen betrachtet.
„True Stories: Tod nach der Disco – Der Eiskeller-Fall“ (21.05 Uhr)
Zwei Familien, ein Alptraum: Die eine hat ihre Tochter verloren, die andere erlebt, wie ihr Sohn vor Gericht zum Mörder erklärt wird. Doch es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-Spuren und keine Zeugen. Dann hebt der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung 2025 bringt eine unerwartete Wende. Es ist einer der spektakulärsten Kriminal- und Justizfälle der jüngeren deutschen Geschichte: Der Tod der 23-jährigen Medizinstudentin Hanna W. im oberbayerischen Aschau. Die neue „True Stories“-Doku „Tod nach der Disco – Der Eiskeller-Fall“ wirft einen investigativen Blick auf eine Tragödie, die zwei Familien zerstörte und fundamentale Fragen an den deutschen Rechtsstaat aufwirft.
Oktober 2022. Die 23-jährige Studentin Hanna W. wird nach einem Besuch der Diskothek „Eiskeller“ in einem Wildbach tot aufgefunden. In jener Nacht joggt der 20-jährige Sebastian T. in der Gegend und gerät daher unter Tatverdacht. Es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-Spuren und keine Zeugen. In einem Indizienprozess wird er schuldig gesprochen und verbringt zwei Jahre in Haft. Im April 2025 hebt der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung im Herbst nimmt eine unerwartete Wende: Sebastian T. wird freigesprochen. Was hat im ersten Prozess zur Verurteilung geführt, wie ist der Freispruch begründet, und wie schnell kann man ohne eindeutige Beweise ins Gefängnis kommen?
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