• 06.10.2026, 10:40:02
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Grüne Wien/Stark, Sequenz zu Stadtrechnungshofbericht Hitzeinseln: Zu wenig Umsetzung in Richtung einer klimaresilienten Stadt

Wien (OTS) - 

„Der Stadtrechnungshofbericht zeigt einmal mehr, wieviele Strategien und Konzepte es seitens der Stadt gibt, um Hitzeinseln und Hitzebelastungen zu reduzieren, alleine an der konkreten Umsetzung mangelt es katastrophal“, so die Planungssprecher:innen der Grünen Wien, Heidi Sequenz und Kilian Stark zum Bericht über Hitzeinseln in Wien. Der Stadtrechnungshof zählt 25 derartige Strategien und Konzepte auf, wie z.B. den Wiener Klimarat, die Infrastrukturelle Anpassung an den Klimawandel und die Urbane-Hitzeinsel-Strategie, um nur drei davon zu nennen. „Doch was bringen alle diese Konzepte, wenn nichts oder viel zu wenig davon umgesetzt werden?“ so Sequenz und Stark. Ein Beispiel dafür ist z.B. die Gumpendorferstraße. Im Zuge des Fernwärmeausbaus in dem Gebiet erfolgten umfangreiche Bauarbeiten in der Straße und im Gebiet herum. Nach Beendigung der Bauarbeiten sollten die Straßen kostengünstig und klimafit umgestaltet werden, dafür hat die MA 28 umfangreiche, sehr gute Planungen vorgenommen. Das Projekt wurde nach der Wahl 2025 gestrichen und die Straßen wurden wieder mit neuem schwarzen Asphalt überzogen. „Statt Hietzeinseln zu reduzieren, wurden die alten Hitzeinseln um viel Geld erneuert“, kritisieren Sequenz und Stark.

Die Magistratsabteilungen, insbesonders die MA 18 und MA 28 leisten gute Arbeit im Kampf gegen den Klimawandel. Aber all das hilft aber nichts, wenn die geplanten Projekte von der Stadt nicht umgesetzt werden. Der Stadtrechnungshofbericht zeigt klar: Der Bedarf und die notwendigen Maßnahmen werden vom Magistrat gut erhoben und geplant. Die Geldmittel zur Umsetzung kommen aber von der Stadt und den Bezirken. „Eine Evaluierung, was notwendig wäre, was geplant wurde und was tatsächlich umgesetzt wurde, gibt es nicht. All die wertvolle Konzeptarbeit hilft am Ende nichts, wenn die Prioritäten in der Stadt falsch gesetzt werden“, so Sequenz und Stark abschließend.

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