• 06.10.2026, 10:00:32
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FW-Krenn: Arbeitslosigkeit steigt weiter – Regierung muss endlich den Standort stärken!

Freiheitliche Wirtschaft fordert Entlastung bei Arbeit, Energie und Steuern sowie einen konsequenten Abbau von Bürokratie und Staatsausgaben!

Wien (OTS) - 

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten sind ein weiteres Warnsignal für den Wirtschaftsstandort Österreich. Im September waren 381.159 Menschen arbeitslos oder in Schulung, über 6.000 Menschen mehr als vor einem Jahr. Besonders alarmierend ist die Entwicklung in der Warenproduktion: Dort stieg die Arbeitslosigkeit um 2,4 Prozent. In Niederösterreich fällt die Entwicklung noch deutlicher aus: 46.163 Menschen waren arbeitslos gemeldet, ein Plus von 7,7 Prozent gegenüber September 2025.

Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) zeigt sich damit erneut: Österreich verliert weiter an Wettbewerbsfähigkeit, während die Bundesregierung notwendige Strukturreformen verschleppt. Auch die jüngsten Aussagen von IV-NÖ-Präsident Kari Ochsner, wonach Österreich kein Einnahmen-, sondern vor allem ein Ausgabenproblem habe, bestätigen Forderungen, welche die FW seit Langem erhebt.

Während Betriebe unter hohen Lohnnebenkosten, Energiepreisen, Bürokratie und immer neuen Belastungen leiden, fehlt der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung weiterhin der Mut zu echten Reformen. Statt den Standort zu entlasten, werden neue Steuern und Abgaben diskutiert oder beschlossen und notwendige Einsparungen im Staatsapparat aufgeschoben.

Die FW fordert daher eine Senkung der Lohnnebenkosten um mindestens fünf Prozentpunkte, eine Körperschaftsteuer von 20 Prozent, attraktivere Investitionsfreibeträge und degressive Abschreibungen. Gerade für Industrie und produzierende Betriebe braucht es darüber hinaus international wettbewerbsfähige Energiepreise, schnellere Genehmigungsverfahren, Technologieoffenheit und ein Ende überschießender Regulierung.

Gleichzeitig muss auch der Staat selbst sparen: Doppelstrukturen gehören abgebaut, ineffiziente Förderungen überprüft und die ausufernden Staatsausgaben nachhaltig zurückgeführt.

Matthias Krenn, Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft abschließend: „Steigende Arbeitslosigkeit in der Industrie ist kein statistischer Nebensatz, sondern ein Alarmsignal für unseren Standort. Österreich braucht keine neuen Belastungen und keine weiteren Ankündigungen, sondern endlich echte Reformen. Arbeit muss günstiger, Energie wettbewerbsfähiger, Bürokratie weniger und Investieren wieder attraktiver werden. Wer Arbeitsplätze sichern will, muss zuerst dafür sorgen, dass sich Produktion und Unternehmertum in Österreich wieder rechnen!“

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Freiheitliche Wirtschaft
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.fw.at

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