- 05.10.2026, 13:22:02
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Grüne Wien/Stark zu Neugestaltung Ring-Radweg: Richtiger Schritt, aber nur halb
„Jede Verbesserung für den Rad- und Fußverkehr ist gut und die Verkehrssituation am Ring ist auch schon viel lange nicht mehr zeitgemäß. Die teilweise Umgestaltung des Ring-Radwegs ist daher ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings nur halb: Leider werden die Nebenfahrbahnen nur auf einer Seite des Rings für den Radweg geöffnet. Auf der anderen Seite bleibt alles so wie es ist – inklusive parkender Autos. Hier hat SPÖ und Neos leider auf halber Strecke der Mut verlassen”, kommentiert der Mobilitätssprecher der Grünen Wien, Kilian Stark, den Baustart für die Neugestaltung des Ring-Radwegs, der heute von der rot-pinken Stadtregierung verkündet wurde. Hinzu kommt, dass die heute gestartete Umgestaltung des Ring-Radwegs bis zum Ende der Legislaturperiode nicht fertig werden wird – und Stadträtin Sima damit der nächsten Stadtregierung eine Hausaufgabe überlässt.
Die Ringstraße ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Wiens: Mit rund 2 Millionen Fahrten pro Jahr ist hier so viel los wie sonst auf keinem anderen Wiener Rad- und Gehweg. Gleichzeitig bewegen sich dort unzählige Fußgänger:innen und Tourist:innen zum Teil auf engstem Raum. Die Grünen Wien präsentierten daher bereits letztes Jahr einen großen Plan für eine durchgängige, hochwertige und zukunftstaugliche Lösung: mit klarer Trennung von Rad- und Fußverkehr, mehr Aufenthaltsqualität und deutlich weniger Dominanz der Autos. „Die Stadtregierung hat im Vergleich dazu eine Minimallösung geplant. So wird die Ringstraße nicht zu dem urbanen Boulevard des 21. Jahrhunderts, den Wien dringend braucht”, so Stark.
Auch bei der Begrünung bleiben die Pläne der Stadtregierung zu zaghaft: Baumlücken – etwa am Schwarzenbergplatz – bleiben weiter bestehen. Gerade angesichts der nächsten Hitzesommer müsste der Ring endlich ambitionierter gedacht werden. Der Grüne Ring-Plan setzt hier ausdrücklich auf mehr Stadtgrün und zusätzliche Bäume.
„Wir Grüne werden weiter darauf pochen, dass der Ring als Wiens historisches Aushängeschild endlich als öffentlicher Raum des 21. Jahrhunderts gedacht wird – sicher, grün und mit deutlich mehr Platz für die Menschen statt für den Durchzugsverkehr”, so Stark abschließend.
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