- 05.10.2026, 12:45:08
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FPÖ-Schmiedlechner zu Lagerhaus-Kahlschlag: „Fisch fängt beim Kopf zu stinken an!“
ÖVP muss um Standorte und Jobs kämpfen, statt zur Tagesordnung überzugehen
„Jetzt müssen nicht nur Management, Vorstand und Aufsichtsrat Rede und Antwort stehen. In diesem Fall kann man nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. Denn: Es geht nicht nur um Zahlen auf dem Papier, sondern um Arbeitsplätze, Existenzen, Familien und um über Jahrzehnte gewachsene regionale Strukturen“, reagiert der nö. NAbg. Peter Schmiedlechner auf den drohenden Lagerhaus-Kahlschlag.
„Regionalität darf kein ÖVP-Wahlkampfslogan sein. Wer Regionalität predigt, muss auch für Regionalität kämpfen, wenn es ernst wird“, so Schmiedlechner weiter und fordert eine lückenlose Aufarbeitung des drohenden Desasters.
„Bevor unten Standorte zugesperrt und Mitarbeiter geopfert werden, will ich wissen, was oben passiert ist. Wo waren Management, Vorstand und Aufsichtsrat? Wer wusste wann über die Entwicklung Bescheid? Wer hat welche Entscheidungen getroffen, wer hat sie kontrolliert und wer übernimmt heute dafür die Verantwortung?“, nimmt FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner auch die lange Liste der regionalen Funktionäre in die Pflicht.
„Aufsichtsrat kommt von Aufsicht. Ein solcher Posten ist kein Schmuckstück für die Visitenkarte und kein Versorgungsposten für Funktionäre. Wer Verantwortung übernimmt, muss kontrollieren, hinterfragen und notfalls einschreiten“, stellt Schmiedlechner klar.
„Wenn überall dieselben Netzwerke sitzen, darf am Ende nicht herauskommen, dass jeder zuständig war, aber plötzlich niemand etwas gewusst haben will. Die Mitarbeiter, Kunden und Mitglieder haben ein Recht auf die Wahrheit“, spricht Schmiedlechner auch die vielen Überschneidungen im Umfeld von Bauernbund, Landwirtschaftskammer und genossenschaftlichen Strukturen an.
Sollten trotz aller Bemühungen Arbeitsplätze tatsächlich nicht erhalten werden können, fordert Peter Schmiedlechner einen umfassenden und fairen Sozialplan: „Wer jahrelang von der Arbeit seiner Beschäftigten profitiert hat, darf diese Menschen jetzt nicht einfach vor die Tür setzen. Es braucht einen Sozialplan, der diesen Namen auch verdient.“
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