• 03.10.2026, 09:00:03
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Wiens Radnetz wächst – Neue LiDo-Radkarte zeigt Wiener*innen die schönsten Fahrradrouten in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt

Wien (OTS) - 

Die Stadt Wien investiert massiv in den Ausbau der Radinfrastruktur. Seit Beginn der großen Radwegoffensive 2021 flossen in den vergangenen Jahren 130 Millionen Euro in den Ausbau und die Verbesserung der Radinfrastruktur. Die Bilanz: Insgesamt wurden bis heute über 100 Kilometer neue Radwege realisiert, dazu kamen 50 Kilometer im Bezirksnetz. Heuer kommen nochmals 12,5 Kilometer dazu. Für die Wiener*innen bedeutet das: moderne, breite und lückenlose Verbindungen, die maximale Sicherheit und Komfort im Stadtverkehr bieten und den Umstieg aufs Rad erleichtern.

In Floridsdorf und in der Donaustadt läuft die Radwegoffensive auf Hochtouren. In den Bezirken links der Donau – LiDo – wurden bereits etliche Projekte umgesetzt.

Eines der großen Highlights in der Donaustadt ist die Fertigstellung des Mega-Radhighways in der Wagramer Straße. Neben einem über vier Meter breiten Zwei-Richtungs-Radweg wurden in der Wagramer Straße insgesamt rund 8.000 Quadratmeter entsiegelt und über 100 neue Bäume gepflanzt. Außerdem wurde hier auf einer Länge von 250 Metern Wiens erster „Straßenpark“ errichtet.

Um den Wiener*innen die Orientierung im wachsenden Radnetz links der Donau – LiDo – zu erleichtern, haben die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt gemeinsam mit der Mobilitätsagentur Wien eine neue Radkarte erstellt, die alle neuen Verbindungen abbildet und damit den Auf- und Umstieg auf das Fahrrad so einfach wie nie zuvor macht.

Initiiert wurde die Radkarte vom SPÖ-Abgeordneten Josef Taucher. „In den letzten Jahren hat der Radverkehr in Wien stetig zugenommen. Mit der Wiener Radwegeoffensive haben wir den Ausbau der Radinfrastruktur massiv vorangetrieben und damit das Hauptradnetz sicherer und durchgängiger gemacht. Bis 2026 haben wir in Wien rund 100 Kilometer neue Radwege realisiert – das sind gebaute Einladungen zum Radfahren für die Wiener*innen“, sagt Taucher.

Die neue LiDo-Radkarte: Orientierungshilfe für ein neues Fahrgefühl
Die frisch aufgelegte LiDo-Radkarte dient als praktischer Kompass im Alltag. Sie bildet das gesamte Haupt- und Bezirksradwegenetz auf aktuellem Stand ab und hebt die neu geschaffenen, baulich getrennten Routen übersichtlich hervor. Neben den reinen Fahrstrecken enthält die Karte wertvolle Zusatzinformationen wie die Standorte von Trinkbrunnen, Radservicestationen, Fahrradgeschäften sowie die Stationen des WienMobilRads. Die Karte ist ab sofort kostenlos als gedruckte Version erhältlich sowie digital als PDF abrufbar.

„Die neue LiDo-Radkarte zeigt auf, welche Radwege links der Donau zur Verfügung stehen, um die Bezirke noch besser erkunden zu können. Vom Wolkenkratzer bis zum Weingarten, vom Donaustrand bis zur UNO-City: Unsere Bezirke links der Donau stecken voller Entdeckungen. Mit der LiDo-Radkarte laden wir alle Wiener*innen ein, Wien auf den besten Routen zu erkunden. Auf geht’s in die Pedale – Natur und Großstadtflair warten direkt vor der Haustür“, freut sich der Initiator und SPÖ-Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat Josef Taucher.

Auch der Bezirksvorsteher der Donaustadt, Ernst Nevrivy, zeigt sich erfreut über die neue Radkarte: „Die Radwege in der Donaustadt werden stetig ausgebaut. Das betrifft zum einen die großen Achsen quer durch den Bezirk und zum anderen die vielen Lückenschlüsse, die ein noch besseres Vorankommen erleichtern. So ist man mit dem Rad nicht nur schneller bei der U-Bahn oder in der Stadt. Durch die vielen neuen Zwei-Richtungs-Radwege, die auch baulich getrennt vom übrigen Verkehr für mehr Sicherheit sorgen, ist das Radfahren in der Donaustadt für die ganze Familie attraktiv und wird entsprechend gern genutzt.“

Cornelia Sucher, SPÖ-Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat und Vorsitzende der Lokalen Agenda 21 Wien, zeigt sich ebenfalls erfreut über die neu initiierte Radkarte: „Ob der Weg zur Arbeit, in die Schule oder zum Supermarkt: Alltägliche Besorgungen lassen sich dank Wiens neuer Radinfrastruktur sicher, komfortabel und umweltfreundlich wie nie zuvor erledigen. Mit der neuen LiDo-Radkarte im Gepäck behält man dabei jederzeit perfekt den Überblick über alle Radrouten in Floridsdorf und der Donaustadt. Ich lade alle Radfahrenden – und jene, die es noch werden wollen – herzlich ein, sich ihr persönliches Exemplar zu sichern und die LiDo-Bezirke – links der Donau – aus einer völlig neuen Perspektive zu entdecken. Vielleicht ist ja die eine oder andere neue Lieblingsstrecke dabei. Ich wünsche viel Freude beim Erkunden und eine gute Fahrt.“

Auch in Floridsdorf wurden seit Beginn der Offensive etliche Projekte umgesetzt. Dazu gehören etwa der neue Zwei-Richtungs-Radweg auf der Floridsdorfer Hauptstraße sowie die Prager Straße und die Angerer Straße, die jeweils eine sichere Radverbindung erhielten. Ein weiteres Beispiel ist die Leopoldauer Straße: Hier wurden auf beiden Seiten insgesamt 1,2 Kilometer lange Ein-Richtungs-Radwege errichtet und17 neue Bäume gepflanzt, die Schatten spenden und Abkühlung bieten.

„Der Ausbau des Radwegenetzes in Floridsdorf bringt allen etwas – nicht nur jenen, die mit dem Rad unterwegs sind. Eigene Verkehrsflächen für unterschiedliche Nutzergruppen erhöhen die Sicherheit und helfen, Konflikte zwischen Radfahrenden, Fußgänger*innen, Öffis und dem Autoverkehr zu vermeiden. Gleichzeitig schaffen die notwendigen Umbauten gerade in unserem Bezirkszentrum neue Möglichkeiten für mehr Grün und breitere Gehsteige. Gute Radwege sind deshalb nicht nur ein Gewinn für Radfahrerinnen und Radfahrer, sondern für alle, die sich in Floridsdorf bewegen“, sagt Georg Papai, Bezirksvorsteher von Floridsdorf.

SPÖ-Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin Astrid Pany ergänzt: „In umweltfreundliche Mobilität zu investieren, heißt, in die Zukunft unserer Kinder zu investieren. Sichere Radwege fördern Bewegung und Gesundheit, stärken das Bewusstsein für Klimaschutz und ermöglichen Kindern und Jugendlichen, immer mehr Wege selbstständig zurückzulegen. Auch das gehört für mich zu einem familienfreundlichen Floridsdorf.“

Martin Blum, Radverkehrsbeauftragter Wien und Geschäftsführer der Mobilitätsagentur Wien: „Die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt stehen im Fokus des Radwegeausbaus der Stadt Wien. In beiden Bezirken wurden zahlreiche wichtige Radverbindungen geschaffen, im 22. Bezirk etwa die neuen Radwege auf der Wagramer Straße, auf der Erzherzog-Karl-Straße und auf der Donaustadtstraße. Im 21. Bezirk errichtete die Stadt unter anderem Radwege auf der Floridsdorfer Hauptstraße, der Leopoldauer Straße und der Prager Straße. Der wichtige Radweg auf der Brünner Straße ist gerade in Bau. Auch in den kommenden Jahren werden weitere Projekte umgesetzt, die das Radfahren links der Donau noch komfortabler und sicherer machen. Die LiDo-Radkarte bietet dabei Orientierung im über 500 Kilometer langen Radwegenetz der beiden Bezirke. “

Neben dem Ausbau der Radinfrastruktur werden im Zuge der Initiative „Raus aus dem Asphalt“ zeitgleich umfassende Begrünungsmaßnahmen umgesetzt. Neue Grünstreifen, schattenspendende Bäume und entsiegelte Flächen sorgen für Abkühlung und ein komfortables Fahrgefühl an heißen Sommertagen.

Bildmaterial Rote Rathausklub

Rückfragen & Kontakt

SPÖ Wien Rathausklub
Mag.a Daniela Mantarliewa
Pressesprecherin des Klubvorsitzenden
[email protected]

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