• 02.10.2026, 10:20:32
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vionmo gewinnt Travel Start-up Night Wien 2026 – touristinfo.ai auf Platz zwei

Fünf Start-ups, zwei Impulse und ein Publikumsvoting: vionmo gewinnt in Wien und qualifiziert sich für das Jahresfinale „Travel Start-up 2026“.

Die Travel Start-up Night Wien 2026 brachte fünf innovative
Start-ups auf die Bühne des ÖBB Innovation Lab. Das Publikum kürte
vionmo zum Sieger, touristinfo.ai belegte Platz zwei.
Wien (OTS) - 

Innovative Geschäftsmodelle, künstliche Intelligenz, neue Ansätze für Destinations- und Mobilitätsmanagement sowie Impulse für die Guest Experience standen im Mittelpunkt der Travel Start-up Night Wien 2026. Am 28. September präsentierten fünf ausgewählte Start-ups ihre Lösungen im Innovation Lab der ÖBB am Wiener Hauptbahnhof.

Die Veranstaltung wurde vom Travel Industry Club Tourismus Austria (TICT) gemeinsam mit dem Travel Industry Club Deutschland (TIC) und dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR) durchgeführt. Nach fünf Live-Pitches entschied das Publikum über den Sieger des Abends: vionmo belegte Platz eins, touristinfo.ai erreichte den zweiten Platz.

Damit qualifiziert sich vionmo für das große Jahresfinale in Deutschland, wo das Unternehmen um den Titel „Travel Start-up 2026“ antreten wird.

Fünf unterschiedliche Zugänge zur Zukunft des Tourismus

Die fünf Start-ups zeigten, wie breit Innovation in der Tourismuswirtschaft mittlerweile gedacht wird.

  • FemSupply widmet sich einem anderen Bereich der Guest Experience: Das Start-up möchte feminine Hygieneprodukte zu einem selbstverständlichen Bestandteil eines zeitgemäßen Hotelerlebnisses machen.

  • Majourny entwickelt einen KI-gestützten digitalen Mitarbeiter für die Hotellerie, der interne Prozesse unterstützt und Hotelteams bei wiederkehrenden Aufgaben entlasten soll.

  • Neural Natives bringt einen digitalen KI-Concierge direkt auf WhatsApp und schafft damit einen rund um die Uhr verfügbaren Ansprechpartner für Hotelgäste.

  • touristinfo.ai setzt künstliche Intelligenz im Destinationsmanagement ein. Die Plattform unterstützt Destinationen dabei, Gäste digital zu informieren, Besucherströme gezielter zu lenken und vorhandene Informationen intelligent nutzbar zu machen.

  • vionmo beschäftigt sich mit Besucher- und Mobilitätsdaten und macht diese für Destinationen, Freizeiteinrichtungen und Veranstaltungen nutzbar. Ziel ist es, aus Daten konkrete Maßnahmen abzuleiten – von Mobilitätsangeboten über Besucherlenkung bis hin zu zielgerichtetem Marketing.

„Der Abend hat gezeigt, wie vielfältig Innovation im Tourismus heute gedacht wird. Besonders wichtig ist uns, dass aus solchen Pitches nicht nur Applaus entsteht, sondern Kontakte, Kooperationen und konkrete Anwendungen. Genau dafür steht der TICT: Menschen und Ideen zusammenzubringen, die den Tourismus weiterentwickeln“, betont Marco Riederer, Präsident des Travel Industry Club Tourismus Austria.

vionmo: Mobilitätsdaten sollen zu konkreten Maßnahmen führen

Für Michael Jayasekara, CEO und Co-Founder von vionmo, rückt mit dem Sieg insbesondere die Frage der touristischen Anreise stärker in den Mittelpunkt: „Vielen Dank für die Auszeichnung. Wir freuen uns sehr, dass uns das Publikum ins Finale schickt. Für uns hat an diesem Abend auch ein Thema gewonnen: die Anreise. Sie verursacht oft den größten Teil der Emissionen eines Besuchs und wird de facto nicht strukturell gemessen. Gemeinsam mit unseren Kund:innen machen wir aus Gäste- und Mobilitätsdaten konkrete Angebote – von bedarfsorientierten Shuttles für Events über herkunftsbasiertes Marketing bis zum Bustakt in der Region. Diesen Weg wollen wir im Finale zeigen.“

Auch dem zweitplatzierten touristinfo.ai gratulieren die Veranstalter zum erfolgreichen Auftritt und zur starken Platzierung.

Zwei Impulse zum Auftakt

Bevor die fünf Start-ups ihre Lösungen präsentierten, standen zunächst die Rahmenbedingungen für junges Unternehmertum und Erfahrungen aus der Start-up-Praxis im Mittelpunkt.

Hartwig Kienast, Rechtsanwalt und Partner bei Kinstellar, widmete sich in seinem Impuls „EU Inc.: Mehr Freiheit für Start-ups oder nur ein neues Label?“ den rechtlichen Rahmenbedingungen für Start-ups in Europa. Dabei ging es insbesondere um die Frage, ob eine einheitliche europäische Gesellschaftsform Gründung und grenzüberschreitende Skalierung tatsächlich vereinfachen kann.

Anschließend gab Ronja Scherzinger von FashionTouri einen persönlichen Einblick in die Entwicklung ihres Start-ups. Unter dem Titel „Ein Blick hinter die Kulissen von FashionTouri“ berichtete sie von ihren Erfahrungen bei den Travel Start-up Nights, dem dritten Platz beim Finale 2025 und davon, welche Kontakte, Kooperationen und weiteren Entwicklungen sich aus ihrer Teilnahme ergeben haben.

Bühne für Innovation und Vernetzung

Mit dem Innovation Lab der ÖBB am Wiener Hauptbahnhof bot auch der Veranstaltungsort einen passenden Rahmen für einen Abend rund um Innovation und neue Geschäftsmodelle. Neben dem Wettbewerb stand insbesondere der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Im Anschluss an Pitches und Siegerehrung nutzten Start-ups, Touristiker:innen, Technologieunternehmen und weitere Branchenvertreter:innen die Gelegenheit zum Networking und zur Diskussion möglicher Kooperationen.

Der TICT bedankt sich bei ÖBB Open Innovation für die Gastfreundschaft und Unterstützung sowie beim Travel Industry Club Deutschland und beim VIR für die gemeinsame Umsetzung der Travel Start-up Night. Ein besonderer Dank gilt allen fünf Start-ups, den Vortragenden sowie den Gästen, die mit ihren Fragen, Diskussionen und dem Publikumsvoting den Abend mitgestaltet haben.

Über die Travel Start-up Night

Die Travel Start-up Night ist ein gemeinsames Format des Travel Industry Club Deutschland, des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR) und des Travel Industry Club Tourismus Austria (TICT). Ziel ist es, jungen Unternehmen Sichtbarkeit zu geben und Start-ups mit Akteur:innen aus Tourismus, Wirtschaft, Technologie und Investment zu vernetzen.

Rückfragen & Kontakt

Travel Industry Club Tourismus
Veronika Staudacher, BA
Telefon: 0676 421 12 03
E-Mail: [email protected]

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