• 01.10.2026, 09:00:53
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Neue Radverbindung am Alsergrund: Lückenschluss in Leichtbauweise in der Althanstraße

Gleissanierungsarbeiten der Wiener Linien laufen – rund 400 m langer Ein-Richtungs-Radweg verbindet künftig die Alserbachstraße mit dem Universitätszentrum Althanstraße

Wien (OTS) - 

Die große Radwegoffensive der Stadt Wien läuft weiterhin auf Hochtouren und ganz vorne dabei ist der Alsergrund. Rund um den Ende 2025 umgestalteten, klimafitten Julius-Tandler-Platz inklusive neuem Radweg in der Alserbachstraße geht es nun weiter mit der Althanstraße. Vom Franz-Josef-Bahnhof bis zum Universitätszentrum Althanstraße entsteht ein rund 400 Meter langer Ein-Richtungs-Radweg. Er ist einer der Projekte, die im nächsten Mobilitätsausschuss auf der Tagesordnung stehen. Die Stadt setzt bei diesem Projekt auf die bereits bewährte, kostengünstige Leichtbauweise, wie sie auch schon in der Leopold-Ferstl-Gasse und der erst kürzlich fertiggestellten Oberen Donaustraße eingesetzt wurde. Um Synergien zu nutzen, wird die bauliche Umsetzung mit der Gleissanierung der Wiener Linien koordiniert umgesetzt. Die Wiener Linien haben bereits mit der Gleissanierung begonnen, um eine gut funktionierende Schieneninfrastruktur zu gewährleisten. Im Anschluss starten die Bauarbeiten für den neuen Radweg, der bis Juli 2027 fertiggestellt sein wird. „Ich freue mich sehr, dass wir nach der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und dem neuen Radweg in der Alserbachstraße nun einen weiteren nicht attraktiven Radfahrstreifen ersetzen können und dies in schon erprobter, günstiger und sicherer Leichtbauweise“, so Planungsstadträtin Ulli Sima.

Sichere Radverbindung vom Bahnhof zum Universitätszentrum

Das Grätzl rund um den Franz-Josefs-Bahnhof im 9. Bezirk hat in den vergangenen Jahren bereits einige Aufwertungen erfahren. Kürzlich erst wurde der ehemals graue Bahnhofsvorplatz zu einer klimafitten Aufenthaltsoase inmitten der Stadt umgestaltet. Nun wird auch die Anbindung des Grätzls rund um den Bahnhof mit einem neuen Radweg nachhaltig verbessert. Ein rund 400 Meter langer Ein-Richtungs-Radweg ersetzt den bestehenden Mehrzweckstreifen ab der Alserbachstraße und schließt dort direkt an den 2025 fertiggestellten Zwei-Richtungs-Radweg an. Der neue baulich getrennte Radweg verläuft bis zum Universitätszentrum Althanstraße, das in den nächsten Jahren zum größten Universitäts-Standort Österreichs ausgebaut wird.

Effizienter Ausbau durch Umsetzung in Leichtbauweise und Nutzung von Synergien

Auch bei diesem Projekt werden Synergien bestmöglich genutzt: Die Wiener Linien führen im Projektbereich bereits notwenige Gleissanierungen durch. Im Anschluss daran erfolgt die Errichtung des neuen kosteneffizienten Radwegs in Leichtbauweise. So können mehrere Maßnahmen gebündelt und die Bauarbeiten effizient umgesetzt werden.
Der Radweg wird dabei nicht wie sonst üblich auf erhöhtem Niveau geführt, sondern er bleibt auf Straßenniveau. Die Abgrenzung vom Verkehr erfolgt mittels Schwellen. Die Leichtbauweise ermöglicht eine sichere und klare Radverbindung.

„Attraktive Fahrradinfrastruktur muss nicht teuer sein. Wir setzen hier auf die Leichtbauweise, um den bisher bloß aufgemalten Radstreifen mit günstigen Mitteln zu einem sicheren Radweg zu machen. So wird der künftige Campus Althangrund schon jetzt noch besser ins Radwegenetz eingebunden. Dazu kommt wie immer ein Mehr an Grünflächen, die auch das Zu-Fuß-Gehen angenehmer machen“, so NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

Mehr Grün und Aufenthaltsqualität für das Grätzl

Neben einer neuen und sichereren Radanbindung profitiert das Grätzl rund um den Franz-Josefs-Bahnhof von weiteren Verbesserungen: Die bestehenden Grünflächen entlang der Althanstraße werden teilweise vergrößert und mit Staudenunterpflanzungen ausgestattet. In einer neuen Grünfläche wird zusätzlich zu den bestehenden Bäumen ein weiterer gepflanzt.
Zahlreiche neue Sitzgelegenheiten laden künftig entlang des neuen Ein-Richtungs-Radweg zum Verweilen unter den Bäumen ein. Ein neuer Trinkhydrant gegenüber der Ausfahrt Fechtergasse sorgt an heißen Tagen für eine angenehme Erfrischung. Mit rund 30 zusätzlichen Radabstellmöglichkeiten schafft die Stadt Wien ein noch attraktiveres Angebot für den Radverkehr.

„Nach der Neugestaltung des Julius-Tandler-Platzes und dem Radweg vom Währinger Gürtel bis zur Friedensbrücke geht die Radwegoffensive am Alsergrund weiter. Durch unseren Bezirk führen einige der wichtigsten Verkehrsrouten Wiens, deshalb sind sichere Radwege hier besonders wichtig. Mit dem neuen Radweg in der Althanstraße wird das Grätzl rund um den Franz-Josefs-Bahnhof noch besser angebunden und weiter aufgewertet“, betont die Bezirksvorsteherin vom Alsergrund Saya Ahmad.

Top-Radverbindungen durch den Alsergrund – vom Donaukanal bis zum Gürtel

Der neue Ein-Richtungs-Radweg schließt direkt an den bereits bestehenden, breiten Zwei-Richtungs-Radweg in der Alserbachstraße an. Fuchsthallergasse und Alserbachstraße zählen zum Wiener Hauptradverkehrsnetz und sind hochfrequentierte Radrouten, die den Gürtel (U6 Station Währinger Straße) und die Lände am Donaukanal (U4 Station Friedensbrücke) verbinden. Die Infrastruktur auf dieser wichtigen Route durch den 9. Bezirk wurde in den letzten Jahren grundlegend verbessert: Zum bestehenden stadtauswärts führenden Ein-Richtungs-Radweg in der Fuchsthallergasse gesellte sich bereits 2024 stadteinwärts ein baulich getrennter Ein-Richtungs-Radweg. Im Sommer 2025 wurde die fehlende Radweg-Verbindung in der Fuchsthallergasse von der Lustkandlgasse bis zum Währinger Gürtel errichtet.
In der Alserbachstraße gab es ehemals in beide Richtungen nur schmale Mehrzweckstreifen. Mit Ende 2025 wurde auf der Seite des Julius-Tandler-Platzes ein baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg errichtet. Dieser verläuft ab der Spittelauer Lände bis zur Einmündung in den Fußgänger*innenzonenbereich bei der Markthalle als Zwei-Richtungs-Radweg. Ab der Boltzmanngasse bis zur Nußdorfer Straße gibt es aufgrund der Platzverhältnisse bei der Markthalle und der Öffis Ein-Richtungs-Radwege auf beiden Seiten der Straße.

Wien baut das Radwegenetz 2026 konsequent weiter aus

Im sechsten Jahr in Folge setzt die Stadt Wien ihre Radweg-Offensive fort: Mit 33 neuen Projekten und rund 12,5 Kilometern neuer Radverkehrsinfrastruktur wird das Hauptradwegenetz auch 2026 konsequent ausgebaut. Der besondere Fokus liegt heuer auf der Weiterführung großer Radachsen und auf Lückenschlüssen.

Alle Infos zu den Radwegeprojekten inklusive interaktiver Karte zu allen Projekten auf fahrradwien.at

rk-Fotoservice: https://presse.wien.gv.at/

Rückfragen & Kontakt

Mediensprecherin StRin Ulli Sima
Sophia Schönecker
Telefon: +43 1 4000 82182, 0676/8118 82182
E-Mail: [email protected]

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