- 30.09.2026, 09:28:02
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ÖVP – Greco: Wiener Hotellerie unter Druck – SPÖ und Neos müssen weitere Ortstaxen-Erhöhung stoppen
Erträge sinken trotz Rekordnächtigungen.
Die im Juli durchgesetzte Erhöhung der Wiener Ortstaxe zeigt bereits massive negative Auswirkungen auf die heimische Hotellerie. Trotz guter Buchungslage und Nächtigungsrekorde sinken die Erträge. Für Juli 2027 ist eine weitere Anhebung der Abgabe auf 8 Prozent geplant. „Für SPÖ und Neos dient der Wiener Tourismus nicht als schützenswerter Standortfaktor, sondern lediglich als finanzieller Lückenbüßer. Die jüngsten Warnungen der Branchenvertreter zeigen deutlich, dass die Schmerzgrenze längst überschritten ist“, warnt die Tourismussprecherin der Wiener Volkspartei, Stadträtin Kasia Greco.
Besonders alarmierend ist der bundesweite Vergleich: Während die Erlöse pro verfügbarem Zimmer im österreichweiten Schnitt sogar steigen, muss die Wiener Hotellerie Einbußen hinnehmen. Ein zentrales Problem der Wiener Regelung ist die prozentuale Berechnung, die eine transparente, getrennte Ausweisung der Abgabe auf Buchungsplattformen verhindert und den internationalen Wettbewerb verzerrt. „Es ist inakzeptabel, dass SPÖ und Neos den wirtschaftlichen Druck auf unsere Betriebe künstlich erhöhen. Dass die Stadtregierung auf Metropolen wie Amsterdam verweist, die mit hohen Abgaben aktiv Touristenströme eindämmen wollen, beweist die völlige Planlosigkeit der Wiener Tourismuspolitik. Wir wollen den Tourismus stärken und nicht abwürgen“, kritisiert Greco.
Die geplante Anhebung der Ortstaxe muss zwingend abgesagt werden, um ein drohendes Betriebssterben zu verhindern. Zudem braucht es die Einführung eines Fixbetrags anstelle des intransparenten prozentualen Modells. „Wien braucht eine florierende Hotellerie und keine Politik, die Betriebe in die Knie zwingt. SPÖ und Neos müssen die Reißleine ziehen und die geplante Erhöhung endgültig absagen, bevor der Tourismusstandort Wien nachhaltig beschädigt wird“, stellt Greco abschließend klar.
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