- 29.09.2026, 13:35:32
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IV gratuliert Harald Vodosek: Sicherheit braucht Stärke, Industrie und strategischen Willen
Bewährte Zusammenarbeit für ein resilienteres und technologisch souveränes Österreich weiterführen – Dank an den scheidenden Generalstabschef
Die Industriellenvereinigung (IV) gratuliert Generalleutnant Harald Vodosek zu seiner Bestellung zum Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres. Als bisheriger Nationaler Rüstungsdirektor war Vodosek ein verlässlicher, kompetenter und lösungsorientierter Partner für die heimische Industrie und den Standort Österreich.
„Harald Vodosek übernimmt diese verantwortungsvolle Aufgabe in einer Zeit, in der Sicherheit wieder zur zentralen Voraussetzung für Freiheit, Wohlstand und Stabilität geworden ist. Er verbindet strategischen Weitblick mit großer Erfahrung in Beschaffung und Industriekooperationen. Ich gratuliere herzlich und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand. Gleichzeitig danken wir dem scheidenden Generalstabschef Rudolf Striedinger für die langjährige Tätigkeit und umsichtige Führung“, erklärt IV-Präsident Georg Knill.
Aus Sicht der IV braucht Österreich jetzt klare und verlässliche Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Militärische Sicherheit, wirtschaftliche Resilienz und strategische Handlungsfähigkeit sind drei Säulen nachhaltiger Standortpolitik. Wer die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie stärkt, investiert zugleich in technologische Souveränität, Innovation, Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs.
Eine glaubwürdige Verteidigungsfähigkeit braucht ein personell, materiell und technologisch gut aufgestelltes Bundesheer. Dazu gehört ein moderner, praxistauglich organisierter Wehrdienst, der die Einsatzbereitschaft stärkt und dabei die Anforderungen der Arbeitswelt mitdenkt.
Industriekooperationen rechtlich verankern
Zudem braucht es einen klaren industriepolitischen Rahmen für Industriekooperationen – von Beschaffung und Wartung bis zur Weiterentwicklung sicherheitsrelevanter Technologien. Österreichische Unternehmen müssen bei europäischen und nationalen Beschaffungsvorhaben stärker eingebunden werden. Zugleich braucht es dringend Rechtssicherheit beim Paragraf 320 StGB, damit Industrie, Zulieferer, Forschungseinrichtungen und Finanzpartner im Einklang mit der österreichischen Neutralität verlässlich kooperieren und investieren können.
„Wer Sicherheit will, muss jetzt die richtigen Entscheidungen treffen. Dazu gehören eine leistungsfähige Verteidigungsindustrie und ein moderner Wehrdienst, der die Anforderungen der Arbeitswelt mitdenkt. Abhängigkeiten werden sich in einer vernetzten Welt nicht vollständig vermeiden lassen – bei Schlüsseltechnologien, resilienten Lieferketten und sicherheitsrelevanter Produktion müssen sie jedoch strategisch beherrschbar bleiben. Industriekooperationen sind ein Hebel für mehr Sicherheit und zugleich für mehr Wertschöpfung und Beschäftigung im Land. Die heimische Industrie steht bereit, ihre Kompetenz einzubringen und gemeinsam mit dem Bundesheer die Sicherheit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu stärken“, betont IV-Vize-Generalsekretär Peter Koren.
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