- 29.09.2026, 11:19:02
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„WELTjournal / WELTjournal +: „Lula – Brasiliens Ikone“ und „Amazonas – Bäume statt Regenwald“
Am 30. September ab 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Das „WELTjournal“ zeigt am Mittwoch, dem 30. September 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON die Reportage „Lula – Brasiliens Ikone“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.25 Uhr „Amazonas – Bäume statt Regenwald“.
WELTjournal: „Lula – Brasiliens Ikone“
Brasiliens legendärer Präsident Luiz Inácio Lula da Silva könnte bei den kommenden Präsidentschaftswahlen für eine vierte Amtszeit gewählt werden. Lula liegt in den Umfragen vor seinem Herausforderer Flávio Bolsonaro, dem Sohn des wegen Putschversuchs verurteilten früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. Das „WELTjournal“ beleuchtet Lulas politische Biografie und spannt den Bogen von seiner Kindheit in ärmlichsten Verhältnissen, über seine prägende Rolle als Gewerkschaftsführer während der Militärdiktatur, bis hin zu den dramatischen Wendepunkten der jüngeren Vergangenheit: Lulas Verurteilung im Rahmen eines umstrittenen Korruptionsprozesses, seine vollständige Rehabilitierung durch das Oberste Gericht und seine Rückkehr ins höchste Amt des Staates. Wegen seines beständigen Kampfes gegen die massive soziale Ungleichheit gilt er als Ikone der Armen. Seine Biografie spiegelt die Geschichte Brasiliens über mehr als sieben Jahrzehnte, in der das größte Land Südamerikas zwischen Diktatur und Demokratie, zwischen reformorientierten Linken und wirtschaftslibertären Rechten und zwischen Modernisierung und weitverbreiteter Armut schwankte. Gestaltung: José Bourgarel
WELTjournal +: „Amazonas – Bäume statt Regenwald“
Die riesigen Wald- und Flussgebiete des Amazonas in Brasilien spielen eine wichtige Rolle im globalen Klimasystem – und sie sind gefährdeter denn je. Abholzung, illegaler Bergbau, Brandstiftung und Dürren bedrohen den Regenwald ebenso wie industrielle Monokulturen, etwa Eukalyptus-Plantagen zur Zellstoff- und Papierproduktion. „WELTjournal +“ begibt sich auf Lokalaugenschein und zeigt, wie Monokulturen die biologische Artenvielfalt verdrängen, die Böden austrocknen und den Lebensraum indigener Völker beschneiden. Außerdem befeuern sie Waldbrände – ein Problem, das auch in Portugal und Spanien besteht. Die allgemein beliebten, von Politik, Wirtschaft und NGOs initiierten Baumpflanzaktionen und Aufforstungsprojekte fürs Klima tragen ebenfalls zu weiteren Monokultur-Plantagen bei und gelten aus wissenschaftlicher Sicht als wenig zielführend. Und auch CO2-Kompensationszahlungen für Flüge sind höchst umstritten, wenn damit Bäume in Monokulturen gepflanzt werden. Gestaltung: François-Xavier Drouet
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