• 29.09.2026, 10:57:03
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Taucher/Karner-Kremser (SPÖ) zum Eigenmittelersatzdarlehen: „Wir öffnen jungen Familien die Tür zum leistbaren Zuhause“

Stadt Wien stellt heuer 6,5 Millionen Euro bereit: fixer Zinssatz von einem Prozent, Rückzahlung für niedrigere Einkommen erst nach fünf Jahren

Wien (OTS) - 

Wiener SPÖ-Klubvorsitzender Josef Taucher und SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Wohnen, Wohnbau, Stadtentwicklung und Frauen Waltraud Karner-Kremser begrüßen das Eigenmittelersatzdarlehen der Stadt Wien, das jungen Familien beim Einzug in eine geförderte Wohnung kräftigen Rückenwind gibt. Heuer stellt die Stadt dafür 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. „Etwa 60 Prozent der Wiener Bevölkerung lebt im sozialen Wohnbau. Unser Bürgermeister Michael Ludwig und Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch setzen mit dem Eigenmittelersatzdarlehen der Stadt Wien ein unmissverständliches politisches Signal: In Wien entscheidet nicht das Sparbuch darüber, ob junge Familien ein gutes Zuhause finden. Leistbares Wohnen ist bei uns kein Luxusgut und kein Nischenprogramm, sondern das Fundament unserer Lebensqualität. Wer eine geförderte Wohnung gefunden hat, darf nicht am Genossenschaftsanteil scheitern. Mit dem Eigenmittelersatzdarlehen öffnen wir die Tür zum neuen Zuhause, und zwar zu fairen Konditionen statt mit teuren Krediten vom freien Markt“, betont Taucher.

Auch Karner-Kremser unterstreicht die soziale Treffsicherheit der Förderung: „Gerade am Anfang, wenn Umzug, Küche und Kinderzimmer bezahlt werden wollen, dreht jede Familie jeden Euro zweimal um. Deshalb setzen wir auf Sicherheit statt Schuldenfalle: Ein fixer Zinssatz von einem Prozent schützt vor bösen Überraschungen. Außerdem gilt: Je geringer das Einkommen, desto größer die Unterstützung. So landet die Förderung dort, wo sie wirklich gebraucht wird, und zwar bis weit in die Mittelschicht hinein.“

Günstige Finanzierung statt teurer Bankkredit

Bei den rund 200.000 geförderten Wohnungen gemeinnütziger Bauträger ist beim Einzug oft ein Bau- und Grundkostenanteil zu zahlen. Dieser „Genossenschaftsanteil“ liegt meist zwischen 15.000 und 30.000 Euro, eine Summe, die viele junge Familien nicht einfach auf der hohen Kante haben. Genau hier setzt das Eigenmittelersatzdarlehen an: Der Zinssatz beträgt fix ein Prozent, die Laufzeit maximal 25 Jahre. Vier Förderstufen richten sich nach dem Jahresnettoeinkommen, wobei eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern bis zu einem Einkommen von 89.440 Euro förderberechtigt ist. In den Förderstufen 1 und 2 beginnt die Rückzahlung erst nach fünf Jahren, zusätzlich gibt es dort eine Grundkostenförderung von 200 beziehungsweise 100 Euro pro Quadratmeter. Sind alle mitziehenden Personen jünger als 40 Jahre, werden einmalig zusätzliche 15 Quadratmeter Wohnfläche gefördert. Wie viel das konkret bringt, zeigt ein Rechenbeispiel: Eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern und einem Jahresnettoeinkommen innerhalb der Förderstufe 2 kann für eine neue geförderte Wohnung mit 93 Quadratmetern ein Darlehen von insgesamt 32.700 Euro erhalten. Im Vergleich zu einem Kredit am freien Markt mit angenommenen vier Prozent Zinsen erspart sich die Familie dadurch rund 10.000 Euro. Allein im Jahr 2026 könnten rund 200 solcher Familien profitieren.

„Rund 10.000 Euro Ersparnis in unserem Rechenbeispiel - Geld, das am Küchentisch der Familie bleibt statt in höhere Kreditkosten zu fließen: Das ist sozialdemokratische Wohnpolitik, die man im Geldbörsel spürt. Wir in Wien sorgen dafür, dass der Weg ins neue Zuhause leistbar bleibt“, so Taucher.

Antrag einfach online stellen

Der Antrag ist kostenlos und muss innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss gestellt werden, entweder bequem online oder persönlich bei der Magistratsabteilung 50. Ein Online-Rechner zeigt schon vorab, ob Anspruch auf eine Förderung besteht: www.wien.gv.at/wohnen/landesdarlehen-rechner-antrag. „Unser herzlicher Dank gilt auch der MA 50 – Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten. Sie macht den Weg zur Förderung für die Wiener*innen einfach und unbürokratisch“, betonen die beiden Abgeordneten unisono. (Schluss) sh

Rückfragen & Kontakt

Sarah Hierhacker, MA
Wiener Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ
Mediensprecherin
Leitung Medien- & Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 01 4000 81923
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.rathausklub.spoe.at

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