• 28.09.2026, 12:55:32
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ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Antrittskonzert von Markus Poschner am 1. Oktober im Wiener Konzerthaus

Ö1 überträgt live aus dem Wiener Konzerthaus; Start der neuen Formate „Poschners Meilensteine“, „RSO@work“ und „Wer fühlen will, muss hören“

Wien (OTS) - 

Markus Poschner startet mit einer Konzerteinführung am 1. Oktober, um 18.30 Uhr, im Großen Saal des Wiener Konzerthauses in seine Amtszeit als Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters. Außerdem stehen auch die von Poschner auf den Weg gebrachten Formate „Poschners Meilensteine“ und „RSO@work“ sowie das Ö1-Kurzformat „Wer fühlen will, muss hören“ in den Startlöchern.

Antrittskonzert von Markus Poschner stellt Rhythmus und Klangfarbe ins Zentrum

Markus Poschner leitet sein erstes Konzert als Chefdirigent des ORF RSO Wien mit einem Programm voller Kontraste: Hannah Kendalls „O flower of fire“ trifft auf Maurice Ravels schillerndes G-Dur-Klavierkonzert mit dem jungen georgischen Pianisten Giorgi Gigashvili. Zum Finale steht Igor Strawinskys „Le sacre du printemps“ auf dem Spielplan – ein Werk, das bis heute nichts von seiner Wucht und Radikalität verloren hat. Mit dem musikalischen Aufgebot stellt Poschner in seinem Antrittskonzert Rhythmus und Klangfarbe ins Zentrum – und damit auch den Klangreichtum seines Orchesters.

Ö1 überträgt am 1. Oktober ab 19.30 Uhr live. Auch auf ORF Sound kann das Konzert mitverfolgt und im Nachhinein 30 Tage lang on demand nachgehört werden.

Neuer Dirigent, neue Formate: „Poschners Meilensteine“, „RSO@work“ und „Wer fühlen will, muss hören“

Unter dem Motto „Neue Wege. Neue Nähe“ will Chefdirigent Markus Poschner eine neue Ära des ORF Radio-Symphonieorchesters in Wien einläuten. Mit Konzerteinführungen und neuen Formaten wie „Poschners Meilensteine“ oder „RSO@work“ hat der gebürtige Münchner bereits erste Maßstäbe gesetzt.

Bereits am 29. September, um 19.00 Uhr, lädt Poschner erstmals zu seinem neuen Format RSO@work in den Großen Sendesaal im ORF RadioKulturhaus. Das Probeformat macht den musikalischen Arbeitsprozess unmittelbar erlebbar: Gemeinsam mit dem ORF RSO Wien arbeitet der neue Chefdirigent diesmal an dem Werk „Le sacre du printemps“ von Igor Strawinsky aus seinem Antrittskonzert. Er erklärt Hintergründe und gibt Einblicke in die künstlerische Arbeit mit dem ORF RSO Wien. Besucher:innen können dabei hautnah erleben, wie ein Konzert entsteht, was passiert, bevor der erste Ton vor Publikum erklingt, und worauf ein Dirigent achtet, wenn er mit einem Orchester arbeitet. Die Probe am 29. September stellt den Auftakt des neuen Formats dar, im Mittelpunkt aller Termine (die nächsten finden am 27. Jänner und dem 13. April statt) steht jeweils ein Werk aus dem aktuellen Konzertprogramm.

Mit „Poschners Meilensteine“ startet am 3. Oktober, um 19.00 Uhr, im Musikverein Wien ein weiteres neues Konzertformat des RSO: Markus Poschner verbindet persönliche Werkeinführungen mit der Live-Aufführung und macht bedeutende Musik des 20. Jahrhunderts unmittelbar erlebbar. Zum Auftakt befasst er sich mit Dmitrij Schostakowitschs Symphonie Nr. 9 op.70, die 1945 als Sieges-Symphonie erwartet wurde, doch stattdessen voller Ironie, Groteske und provokantem Witz war. Poschner spricht über die Hintergründe und musikalischen Feinheiten des Werks, bevor das Orchester die Symphonie live aufführt.

In dem fünfteiligen Ö1-Kurzformat „Wer fühlen will, muss hören“ widmet sich RSO-Chefdirigent Markus Poschner vom 28. September bis zum 2. Oktober, jeweils um 11.55 Uhr, der Frage nach dem emotionalen Gehalt von Musik und wie (Orchester-)Musik dem Publikum nähergebracht werden kann.

Markus Poschner: Mehrfach ausgezeichneter Dirigent mit internationaler Erfahrung

Seit seinem Antritt als Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz 2017 begeistern Markus Poschner und das österreichische Spitzenensemble gleichermaßen das Publikum und die internationale Presse. Dafür steht beispielhaft seine Vision, in der Bruckner-Interpretation eigene Wege zu gehen. Ein vorläufiger Höhepunkt dieser gemeinsamen künstlerischen Reise lag 2020 in der Auszeichnung zum „Orchester des Jahres“ und „Dirigent des Jahres“ in Österreich.

Mit der Saison 2025/2026 hat Poschner die Position als Chefdirigent des renommierten Sinfonieorchesters Basel angetreten. Seit der Spielzeit 2026/27 ist er zudem neuer Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, mit dem ihn eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet. Ab 2027/28 übernimmt er außerdem die Position als Music Director des Utah Symphony Orchestra, eines der führenden amerikanischen Klangkörper. Mit dem Orchestra della Svizzera italiana, dessen Chefdirigent Markus Poschner von 2015–2025 war, gewann er den begehrten „International Classical Music Award 2018“ (ICMA) sowie erneut 2025 in der Kategorie „Assorted Programme“. Gemeinsam mit dem Orchestre National de France wurde Poschner für seine Produktion von Offenbachs „Maître Péronilla“ mit dem „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021“ ausgezeichnet. 2024 erhielt er den „Special Achievement Award“ der Jury des ICMA für seinen Zyklus der Gesamtausgabe der Bruckner Symphonien mit dem Bruckner Orchester Linz und dem ORF Radio Symphonieorchester Wien.

Seit seiner Auszeichnung mit dem „Deutschen Dirigentenpreis“ gastiert Poschner u. a. bei den Spitzenorchestern und Opernhäusern der Klassik-Welt, darunter Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Staatskapelle Berlin, Sächsische Staatskapelle Dresden, Bamberger Symphoniker, Dresdner Philharmonie, SWR Symphonieorchester, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Wiener Symphoniker, Orchestre Philharmonique de Radio France, NHK Tokio sowie bei großen Opernhäusern, u. a. Staatsoper Berlin, Staatsoper Hamburg, Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper München, Oper Frankfurt sowie Oper Zürich. Die aktuelle Spielzeit führt ihn u. a. zu seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern, an die Hamburgische Staatsoper mit einer Neuproduktion, sowie wiederholt an die Oper Zürich.

Nach dem Studium in München sowie Assistenzen bei Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis wirkte Poschner zunächst als 1. Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Von 2007 bis 2017 war er Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker. Im Juli 2010 ernannte ihn die Universität Bremen zum Honorarprofessor, ebenso die Anton Bruckner Privatuniversität in Linz im Jahr 2020. Das Bayreuther Festspielorchester dirigierte er erstmals bei dessen außergewöhnlichem Gastspiel 2019 in Abu Dhabi mit Wagners „Walküre“. Zuletzt eröffnete Markus Poschner mit „Tristan und Isolde“ die Bayreuther Festspiele im Juli 2022 und kehrte auch im Sommer 2023 wieder nach Bayreuth zurück.

Über das Radio-Symphonieorchester

Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien (RSO) zählt zu den international anerkannten Spitzenorchestern Europas. Seit seiner Gründung 1969 steht es für eine außergewöhnliche Programmvielfalt, die das klassisch-romantische Repertoire ebenso umfasst wie Werke der Moderne und zeitgenössische Musik, darunter jährlich mehrere Ur- und Erstaufführungen. Das RSO ist regelmäßig in Wiens großen Konzertsälen und bei internationalen Festivals präsent, gastiert weltweit und hat sich auch als Opern- und Filmorchester etabliert. Zahlreiche preisgekrönte Einspielungen, eine Grammy-Nominierung 2025 sowie ein starkes Engagement in Musikvermittlung und Nachwuchsförderung unterstreichen seine künstlerische Bedeutung. Beheimatet im ORF RadioKulturhaus erreicht das RSO sein Publikum über Konzerte ebenso wie über Radio, TV und digitale Plattformen des ORF.

Nähere Informationen sind abrufbar unter https://rso.orf.at/.

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Telefon: (01) 87878 13163
E-Mail: [email protected]
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