- 24.09.2026, 14:53:32
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Novak: „Stärken stärken. Wir verfolgen eine Digitalisierungspolitik, die Arbeitsplätze schafft und den Medienstandort sichert.“
Die Wiener Vizebürgermeisterin und Digitalisierungsstadträtin besuchte die Österreichischen Medientage und diskutierte mit Vertreter*innen aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft über die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Demokratie, Arbeitsmarkt und Medienstandort.
Im Zentrum stand die Frage, wie Europa und Wien ihre digitale Souveränität stärken können. Für die Stadt Wien ist digitale Souveränität weit mehr als eine technische Debatte. Sie bedeutet, zentrale digitale Infrastrukturen verantwortungsvoll zu gestalten, sensible Daten zu schützen und technologische Entwicklungen am Wohl der Menschen auszurichten. Der Digitale Humanismus bildet dabei weiterhin die Leitlinie der Wiener Digitalpolitik. Gleichzeitig setzt Wien auf hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards, Transparenz sowie den Ausbau zukunftsfähiger digitaler Infrastruktur und Förderung am Arbeitsmarkt.
„Wien muss dort First Mover sein, wo wir die Chance haben, neue Technologien von Beginn an mitzugestalten. Gleichzeitig gilt: Stärken stärken. Statt alles neu erfinden zu wollen, investieren wir gezielt in jene Bereiche, in denen Wien bereits international stark ist, von Life Sciences über KI bis Quantentechnologie. Entscheidend ist, Forschung und Innovation mit Ausbildung und Arbeitsmarkt zu verbinden. Denn technologischer Fortschritt muss am Ende auch bei den Menschen ankommen, neue Chancen eröffnen und gute Arbeitsplätze schaffen.“
, erklärte Vizebürgermeisterin Novak.
„Künstliche Intelligenz und neue digitale Technologien verändern die Medienwelt grundlegend und eröffnen gleichzeitig neue Möglichkeiten für Formate, Arbeitsweisen und Geschäftsmodelle. Wien verfügt über eine vielfältige Medienlandschaft. Entscheidend ist, diesen Wandel verantwortungsvoll zu gestalten und dabei journalistische Qualität, Transparenz, Medienvielfalt und insbesondere die Menschen selbst konsequent mitzudenken“
, betont Martin Schipany, Dienststellenleiter der MA 53 – Kommunikation und Medien (KOM).
Die Stadt Wien bereitet sich bereits heute aktiv auf die Veränderungen durch KI vor. Gemeinsam mit dem waff werden Qualifizierungsangebote ausgebaut, um Beschäftigte beim Wandel von Berufsbildern zu unterstützen und neue Chancen am Arbeitsmarkt zu eröffnen. Ziel ist es, digitale Kompetenzen breit in der Bevölkerung zu verankern und sicherzustellen, dass niemand durch die technologische Entwicklung zurückgelassen wird.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war die Zukunft des Medienstandorts Wien. Die Medienbranche steht durch die Verlagerung von Werbegeldern zu internationalen Plattformen sowie durch technologische Umbrüche zunehmend unter Druck. Umso wichtiger sind unabhängiger Qualitätsjournalismus, Medienvielfalt und innovative Geschäftsmodelle. Wien setzt hier mit der Wiener Medieninitiative seit Jahren österreichweit Maßstäbe. Mehr als 300 Projekte wurden bislang unterstützt, über 1.200 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert und Investitionen von mehr als 25 Millionen Euro ausgelöst.
„Gleichzeitig wollen wir innovative Unternehmen nicht nur beim Gründen unterstützen, sondern sie gezielt dabei begleiten, zu wachsen und zu skalieren. Damit investieren wir in Wiens Rolle als First Mover am Digital- und Forschungsstandort. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen.“
so die Vizebürgermeisterin abschließend.
Die Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter https://presse.wien.gv.at/ abrufbar.
Rückfragen & Kontakt
Claudia Varga
Mediensprecherin Stadträtin Barbara Novak
Telefon: +43 1 4000 81211
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