• 24.09.2026, 08:00:03
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Stadtfotografien – Bezirk für Bezirk, Straße um Straße: Die Crowd erschließt Wiens Geschichte

Historische Fotografien erkennen, beschreiben und verorten: Auf crowdsourcing.wien können alle zur Erschließung der topografischen Fotosammlung des Wien Museums beitragen.

Wien (OTS) - 

Nach historischen Kochbüchern steht nun die Stadt selbst im Mittelpunkt: Auf crowdsourcing.wien können Fotografien des Wien Museums erkannt, beschrieben und verortet werden. Den Auftakt machen die Bezirke Josefstadt, Penzing, Döbling und Brigittenau. Mitmachen kann jede:r.

Die topografische Fotosammlung des Wien Museums dokumentiert die Entwicklung Wiens vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Straßen, Plätze, Gebäude und Stadtlandschaften machen den Wandel der Stadt sichtbar und geben Einblick in ihre bauliche, soziale und kulturelle Geschichte. Durch die fortschreitende Digitalisierung wächst der online zugängliche Bestand kontinuierlich.

Historische Fotografien gemeinsam erschließen

Für die Aufarbeitung der umfangreichen Sammlung setzt das Wien Museum auf die Unterstützung der Crowd. Nach einer Registrierung auf crowdsourcing.wien können Interessierte direkt loslegen. Gefragt sind dabei unterschiedliche Kenntnisse: Je nach Aufgabe können etwa Kurrentkenntnisse, Wissen über historische Gebäude und Straßen oder Erfahrung mit Fotografie hilfreich sein. Die Plattform lädt aber zugleich dazu ein, die Bestände einfach zu entdecken und zu durchsuchen.

„Wiens Geschichte steckt nicht nur in Archiven, sondern auch im Wissen der Wienerinnen und Wiener. Mit dem Crowdsourcing-Projekt laden wir alle dazu ein, dieses Wissen einzubringen und gemeinsam ein Stück Stadtgeschichte zu erschließen. Gerade historische Fotografien zeigen, wie sehr sich Wien verändert hat und was unsere Stadt bis heute prägt. Dieses kulturelle Gedächtnis gemeinsam sichtbar und zugänglich zu machen, ist ein wichtiger Beitrag zur Auseinandersetzung mit unserer Geschichte.“ Veronica Kaup-Hasler. Amtsführende Stadträtin für Kultur und Wissenschaft

Warum Crowdsourcing statt KI?

Bei der Erschließung historischer Fotografien setzt das Wien Museum bewusst auf menschliche Expertise statt auf künstliche Intelligenz. Rückseitige handschriftliche Notizen, individuelle Beschriftungen und bildliche Besonderheiten erfordern Kontextwissen, Genauigkeit und ein Gespür für historische Zusammenhänge.

Crowdsourcing ist dabei mehr als eine technische Unterstützung: Die Beteiligten erschließen gemeinsam historische Quellen und tragen dazu bei, das kulturelle Erbe Wiens sichtbar und nutzbar zu machen. Und: Geschichte zu entdecken und dabei selbst mitzuarbeiten, macht Freude.

Wien Museum Crowdsourcing: Stadtfotografien
Auswahl einzelner Pressefotos finden Sie hier.

Crowdsourcing-Projekt Kochbücher: 97 % erfasst, 50 % geprüft

Auch die Entschlüsselung der historischen Kochbücher läuft weiter. Nur wenige Seiten warten noch auf ihre Transkription; jetzt wird geprüft! Zu den historischen Kochbüchern

Rückfragen & Kontakt

Wien Museum
Konstanze Schäfer
Telefon: 0043 664 5457800
E-Mail: [email protected]

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