- 23.09.2026, 10:45:02
- /
- OTS0079
ÖVP-Figl/Taborsky ad Wien Holding Arena: Chaos geht weiter - Zukunft des Projekts völlig offen
SPÖ-Stadträtin Novak räumt ein, dass das Projekt noch weit von Baubewilligung entfernt ist – Verweis auf „schlechtes Erbe“ reicht nicht aus
Auch nach der heutigen Fragestunde im Wiener Gemeinderat bleiben zentrale Fragen zur Zukunft der Wien Holding Arena offen. SPÖ-Finanzstadträtin Barbara Novak musste einräumen, dass sich das Projekt noch nicht in einem einreichungsfähigen Status befindet und man von einer Baubewilligung noch „ein Stück entfernt“ sei. Auch zu einem möglichen Fertigstellungstermin wollte sie keine Prognose abgeben und verwies darauf, keine „Glaskugel“ zu haben.
„Sieben Jahre nach der großspurigen Präsentation der Arena ist weiterhin völlig unklar, wann dieses für Wien wichtige Projekt tatsächlich umgesetzt wird. Kein einreichungsfähiger Status, keine Baubewilligung und kein absehbarer Fertigstellungstermin sind eine ernüchternde Bilanz. Die Wienerinnen und Wiener haben sich endlich Klarheit darüber verdient, wie es mit der Arena weitergeht“, so Landesparteiobmann Markus Figl.
SPÖ-Finanzstadträtin Novak bezeichnete das Projekt in der Fragestunde zudem als „schlechtes Erbe“, das ihr mitgegeben worden sei. Für Finanzsprecher Gemeinderat Hannes Taborsky greift diese Erklärung zu kurz: „Der Verweis auf ein schlechtes Erbe löst kein einziges der bestehenden Probleme. Die SPÖ-Finanzstadträtin trägt jetzt Verantwortung für das Projekt und muss Lösungen auf den Tisch legen. Entscheidend ist, wie die offenen Fragen rasch geklärt werden und dieses wichtige Zukunftsprojekt für den Veranstaltungsstandort Wien endlich realisiert werden kann.“
Nach jahrelangen Verzögerungen brauche es nun einen klaren Fahrplan und vollständige Transparenz über den weiteren Fortgang. „Die Wien Holding Arena darf nicht weiter von einer Verzögerung in die nächste schlittern. SPÖ und Neos müssen endlich dafür sorgen, dass aus jahrelangen Ankündigungen ein umsetzbares Projekt wird. Wien braucht Lösungen statt weiterer Ausreden“, so Figl und Taborsky abschließend.
Rückfragen & Kontakt
Presse & Kommunikation
Telefon: 01/515 43 230
E-Mail: [email protected]
Website: https://wien.oevp.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






