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ORF-Programmpräsentation 2026/27: Vertrauen, Vielfalt, Plattform und Reichweite FÜR ÖSTERREICH
ACHTUNG Sperrfrist: Frei für Mittwochausgaben (23. September 2026; inkl. Abendausgaben), online frei ab Dienstag, 22. September 2026, 19.00 Uhr
Mit seiner Programmpräsentation 2027 setzt der ORF ein klares Zeichen in einer Zeit gesellschaftlicher, politischer und medialer Umbrüche: Vertrauen steht im Mittelpunkt des kommenden Programmjahres. Als öffentlich-rechtliches Medienhaus versteht sich der ORF mehr denn je als verlässliche Informationsquelle, kulturelle Plattform und verbindendes Medium für die Menschen in Österreich. Die Programmoffensive FÜR ÖSTERREICH für 2027 baut dabei auf vier zentralen Säulen auf: Vertrauen, Vielfalt, Plattform, Reichweite.
Vertrauen FÜR ÖSTERREICH: Vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen durch Desinformation, zunehmende Medienfragmentierung und veränderte Nutzungsgewohnheiten will der ORF seine Rolle als glaubwürdiger Orientierungspunkt weiter stärken. Fast zwei Drittel der Menschen in Österreich sehen den ORF als Garant für seriöse Berichterstattung. Diesem Anspruch tragen etablierte Informations- und Hintergrundformate wie die „ZIB“-Sendungen, „ZIB Wissen“, „ZIB Talk“, „Eco“, „WeltWeit“, „Am Schauplatz“, „Dok 1“, „Menschen & Mächte“, „Universum History“ oder „betrifft: uns“ ebenso Rechnung wie das österreichweite Korrespondentennetzwerk, die Landesstudios und die Angebote von Ö1. Gesellschaftliche Verantwortung zeigen darüber hinaus Initiativen und Formate wie „ORF fragt“, „LICHT INS DUNKEL“, „ÖSTERREICH HILFT ÖSTERREICH“, das „Ö3 Weihnachtswunder“ sowie das „Ö3 Mental Health Festival“.
Vielfalt FÜR ÖSTERREICH: Unter dem Leitmotiv „Programm für alle“ setzt der ORF auch 2027 auf die Vielfalt österreichischer Kultur, Gesellschaft und Lebenswelten. Diese Bandbreite reicht von den Salzburger Festspielen über die Jubiläen der Festspiele Erl, der Osterfestspiele Salzburg und der Seefestspiele Mörbisch bis zu neuen Kulturreihen wie „Die großen Musikmetropolen der Welt“. Dokumentationen und Reportagen wie „dokFilm“, „kreuz & quer“, „ansichtssache“, „True Stories“ oder Produktionen über Persönlichkeiten wie Falco oder Niki Lauda ergänzen das Angebot. Hinzu kommen Kabarett mit Künstlerinnen und Künstlern wie Omar Sarsam, Simon Schwarz, Manuel Rubey, Christoph Fritz, Josef Hader, Berni Wagner oder Malarina, erfolgreiche Unterhaltungsmarken wie „9 Plätze – 9 Schätze“, die „Romy“-Verleihung, „Wenn die Musi spielt“, die „Starnacht“-Reihe oder die Übertragungen großer Festivals vom Nova Rock bis zum Donauinselfest.
Plattform FÜR ÖSTERREICH: Gleichzeitig treibt der ORF seine digitale Transformation konsequent voran. Inhalte werden zunehmend plattformübergreifend entwickelt und ausgespielt, Fernsehen, Radio und Online wachsen weiter zusammen. Besonders junge Zielgruppen stehen dabei im Fokus. Formate wie „Checkst du“, „Navid fragt nach“, „Rede!“, „Safe so!“, „SagMal“, „ZIB Social“ oder die Angebote von ORF KIDS sollen neue Zugänge zu Information und Unterhaltung schaffen. Ergänzt wird dieses Angebot durch Podcasts von Ö1 und Ö3, den Ö3 Podcast Award sowie fiktionale Produktionen wie „School of Champions“, „Biester“, „Schnell ermittelt“, „Soko Donau“, „Soko Linz“, „Die Toten vom Bodensee“, „Der Kommissar und der See“ oder neue Eigenproduktionen wie „Pflegeleicht“ und „Allerheiligenfiasko“.
Reichweite FÜR ÖSTERREICH: Mit seinem Programm erreicht der ORF täglich Millionen Menschen in ganz Österreich und bleibt damit das reichweitenstärkste Medienangebot des Landes. Von nationalen Großereignissen wie dem Neujahrskonzert, dem Opernball, dem Eurovision Song Contest oder den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ über Publikumserfolge wie „Dancing Stars“, die Österreich-„Tatorte“ oder „Die Toten von Salzburg“ bis zu internationalen Sporthöhepunkten reicht das Spektrum. Wintersportklassiker aus Kitzbühel, Schladming oder Flachau, die Alpine Ski-WM, die Vierschanzentournee, die Formel 1 sowie Spiele des österreichischen Fußball-Nationalteams prägen ebenso das Programm wie zahlreiche regionale und nationale Kultur- und Gesellschaftsereignisse.
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher: „Ich freue mich, dass der ORF bei der heurigen Programmpräsentation einmal mehr das zeigen kann, wofür ihn die Menschen in Österreich schätzen und wofür sie ihm vertrauen: für unverwechselbare Angebote aus Information, Sport, österreichischer Fiction und Unterhaltung sowie Kultur – für zahlreiche Highlights und Angebote, die es nur im ORF gibt. Damit bleibt der ORF auch 2027 in Fernsehen, Radio und online täglich ein wichtiger und unverzichtbarer Teil des Lebens der Menschen in Österreich. Gerade unter den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen ist es alles andere als selbstverständlich, dem Publikum auch im kommenden Jahr ein derart vielfältiges und hochwertiges Programm bieten zu können. Möglich wird das durch die große Kompetenz, Leidenschaft und das Engagement aller ORF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie unserer zahlreichen externen Partnerinnen und Partner. Darauf bin ich stolz und dafür sehr dankbar.“
Designierter ORF-Generaldirektor Clemens Pig: „Ich freue mich sehr über die zahlreichen Programmhighlights, die eine Kontinuität des erfolgreichen öffentlich-rechtlichen ORF-Angebots gewährleisten. Verlässlichkeit ist im linearen Bereich ein wichtiges Asset, zumal der ORF mit seinen TV-Angeboten pro Tag rund 3,6 Mio. Menschen täglich erreicht. Die Inhalte aus Information, Sport, Kultur und Unterhaltung in TV, Radio und online sind für viele Menschen in Österreich tagtäglicher Begleiter. Wir haben den Anspruch, als unverzichtbarer Teil der österreichischen Öffentlichkeit und damit essenzieller Baustein des demokratischen Zusammenlebens ein ‚ORF für alle‘ zu sein. Diesen Auftrag noch besser darzustellen und zu kommunizieren wird unser Ansporn in den kommenden Jahren sein. ‚Ein ORF, dem Österreich vertraut‘ ist nicht nur Motto dieser Programmpräsentation, sondern Startschuss für eine Weiterentwicklung zu einem starken ORF in einem starken gemeinsamen österreichischen Medienmarkt, der eines nie aus dem Blick verliert: die Partnerschaft und Verbundenheit mit den Menschen in Österreich.“
Leiter ORF-Enterprise Matthias Seiringer: „Die ORF-Programmpräsentation ist seit vielen Jahren eine der wichtigsten Informationsveranstaltungen für die österreichische Werbe- und Kreativwirtschaft. Wie kein anderer Event vermittelt dieser Event zentrale Werte des ORF-Programms auch an die Werbewirtschaft: Vertrauen, Vielfalt, Digitalisierung und Reichweite sichern heute mehr denn je nachhaltigen Werbeerfolg. Mit der Verleihung der begehrten ORF-Awards im Rahmen der ORF-Programmpräsentation werden zudem besondere Arbeiten der Werbewirtschaft vor den Vorhang geholt und prämiert.“
ORF-Programmhighlights 2026/2027 FÜR ÖSTERREICH
Der ORF steht 2027 für ein Programm, das Österreich in seinen unterschiedlichen Facetten und seiner ganzen Vielfalt abbildet – mit starken neuen Fiction-Produktionen, herausragenden Dokumentationen, verlässlicher Information, großen Kultur- und Sportereignissen sowie Unterhaltung für alle Generationen.
„Im Fokus unseres Programms stehen die Menschen in Österreich – ihre Lebensrealitäten, ihre Interessen und ihre Geschichten. Deshalb setzen wir konsequent auf heimische Themen, vertraute Gesichter und Produktionen, die Nähe schaffen und Relevanz für die Zuschauerinnen und Zuschauer haben. Unser Anspruch ist es, dem Publikum Inhalte zu bieten, die einen Mehrwert haben und die man in dieser Form nur beim ORF findet. Die Performance und aktuellen Reichweiten der ORF-Sendergruppe zeigen, dass dieser Weg der richtige ist“, so ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz.
Österreichische Fiction: neue Stoffe, starke Figuren und viele Publikumslieblinge
Das heimische Film- und Serienangebot verbindet 2027 neue Erzählungen, große Emotionen und Spannung mit beliebten ORF-Erfolgsformaten. Neue Akzente setzen unter anderem die Krankenhausserie „Pflegeleicht“, in der eine Gruppe junger Pflege-Nachwuchskräfte den Alltag eines Spitals gehörig aufmischt, sowie die beiden Comedy-Miniserien „2HOT2DRIVE“ und „Sheep“. Im ORF-Original „2HOT2DRIVE“ muss Fahrschullehrer Christoph Fritz einiges durchstehen und viel wegatmen, als eine aufgeweckte Schülerin samt Freundinnen und Vater ihre Fahrstunden bei ihm absolviert. In der ORF/ZDF-Koproduktion „Sheep“, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, erliegt eine Schafherde dem Irrtum, Schafe hätten den Menschen domestiziert. Flucht ist die einzige – und turbulenteste – Option.
Julia Koschitz kämpft in „Das Vergessen“ als Polizistin mit einer frühen Alzheimer-Diagnose um die Aufklärung des Verschwindens ihrer Nichte. Martina Ebm kehrt in der Thriller-Miniserie „Gnadenlos – Gegen das Gesetz“ als Polizistin Lea nach acht Jahren schuldloser Haft in den Dienst beim LKA Salzburg zurück. Während sie mit ihrem besonderen Instinkt neue Verbrechen aufklärt, versucht sie zugleich, den wahren Mörder ihrer Eltern zu finden. Die zweiteilige Literaturverfilmung „Ein Ort, der sich zuhause nennt“ erzählt anhand von fünf Frauen aus fünf Generationen von Selbstverwirklichung, familiären Konflikten und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben.
Fortgesetzt werden erfolgreiche ORF-Serien: Nach dem Blackout in Kekenberg an der Della bleibt in der zweiten Staffel von „Alles finster“ vieles weiterhin im Dunkeln. Die jungen Skiathletinnen und -athleten der „School of Champions“ starten in ihre vierte Nachwuchssaison, während die „Biester“ in Staffel drei zwischen großen Ambitionen, Rückschlägen und neuen Chancen ihren Weg suchen. Auch „Schnell ermittelt“ kehrt mit der neunten Staffel zurück: Ursula Strauss ist zum 20-Jahr-Jubiläum der Reihe wieder als Chefinspektorin Angelika Schnell im Polizeidienst im Einsatz. Außerdem ermittelt Ursula Strauss als Profilerin in der neuen Krimireihe „Tiroler Blut“ in Innsbruck. Neue Fälle lösen außerdem die Teams von „Soko Donau“ und „Soko Linz“.
Der ORF-„Landkrimi“ bleibt ein zentraler Fixpunkt der heimischen Fiction. Neue Filme führen in die Steiermark, nach Kärnten und Niederösterreich. Maya Unger übernimmt dabei als Lena Herzog an der Seite von Hary Prinz die Ermittlungen in den neuen Steiermark-Fällen. In Kärnten untersuchen Pia Hierzegger und Jutta Fastian in „Die Kuh, die weint“ den rätselhaften Tod einer italienischen Studentin. Und in „Der Todesengel“ beschäftigt Fritz Karl und Alexandra Schmidt, dass ein wohlhabender Unternehmer im Alpengebiet unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen ist. Beim österreichischen „Tatort“ steht ein bedeutender Wechsel bevor: Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser verabschieden sich mit „Dann sind wir Helden“ von ihren Rollen als Moritz Eisner und Bibi Fellner. 2027 übernehmen Miriam Fussenegger und Laurence Rupp als neues Ermittlungsduo Charlie Hahn und Alex Maleky: Ihre ersten Fälle führen sie in den Wiener Gemeindebau und in die Kunstszene. Für weitere Krimispannung sorgen neue Folgen von „Die Toten vom Bodensee“ und „Die Toten von Salzburg“. Der Film „Benko – Size Does Matter“ zeichnet Aufstieg und Absturz von René Benko nach und fragt, wie aus dem einstigen Liebling der Finanzwelt ein Symbol für wirtschaftlichen Zusammenbruch werden konnte. Ergänzt wird das breite Fiction-Angebot durch die 20. Staffel des Publikumserfolgs „Der Bergdoktor“.
Wenn die Tage kürzer werden, bringt der ORF besondere österreichische Filmhighlights auf den Bildschirm: Der dritte Teil des Episodenweihnachtsfilms „Schrille Nacht“ führt wieder in den heiligen Wahnsinn rund um Weihnachten. Mit der Weihnachtskomödie „Aufputzt’ is“ zeigt der ORF den mit 450.000 verkauften Tickets erfolgreichsten Kinofilm der Saison 2025/26: Gery Seidl gerät in der Weihnachtskomödie als Bauleiter mitten in ein turbulentes Festtagschaos. 2027 erlebt Thomas Stipsits im vierten Stinatz-Krimi ein „Allerheiligenfiasko“, als der Tod eines Mesners zahlreiche Fragen aufwirft. Und zu guter Letz kommt mit „Die Christkindlfalle“ ein Weihnachtsfilm für die ganze Familie auf den ORF-1-Spielplan.
True Stories: Wahre Geschichten aus Österreich
Jeden Donnerstag stehen mit „True Stories“ wahre Geschichten aus Österreich auf dem Programm von ORF 1 – von außergewöhnlichen Lebenswegen und prägenden Persönlichkeiten wie Falco und Niki Lauda bis zu spektakulären Kriminalfällen. Die Dokumentation „70 Jahre Falco: Genie, Visionär, Stilikone – Immer seiner Zeit voraus“ beleuchtet das Erbe des Ausnahmekünstlers und seine anhaltende Bedeutung für die österreichische Popkultur.
Einen wichtigen Schwerpunkt bildet True Crime mit zwei Reihen: „Landverbrechen“ und „TATsache“. „Landverbrechen“ fragt danach, was ein Verbrechen mit einer Region macht – und was regionale Machtverhältnisse, Konflikte, Abhängigkeiten und lokale Geschichte mit einem Verbrechen zu tun haben. „Landverbrechen im Herz der Wachau“ rekonstruiert den Mordanschlag auf den Bürgermeister von Spitz: Eine vergiftete Praline führt die Ermittlungen in einen Konflikt um Baugrund, Flächenwidmungen und Macht. „Landverbrechen in der Einschicht von Stiwoll“ widmet sich dem bis heute ungeklärten Verbleib eines mutmaßlichen Doppelmörders, dessen Tat 2017 eine steirische Gemeinde erschütterte.
Die neue zehnteilige True-Crime-Reportage „TATsache“ arbeitet Verbrechen der jüngeren Vergangenheit auf und richtet den Blick auf deren Bezug zur Gegenwart: Welche gesellschaftlichen Entwicklungen, Konflikte und Mechanismen spiegeln sich in diesen Fällen? Vertieft werden die Fälle und ihre gesellschaftlichen Hintergründe im begleitenden Podcast „TATsache – Der Podcast“, den Stefan Lenglinger hostet.
Weitere „True Stories“ verorten österreichische Kriminalfälle in ihrer jeweiligen Zeit und Geschichte: Sie beleuchten das Attentat auf den Kärntner Landeshauptmann Leopold Wagner, den bis heute Fragen aufwerfenden Mordfall Angelika Föger im Tiroler Tannheimertal sowie das Leben von Martha Marek, die als eine der raffiniertesten Giftmörderinnen Wiens in die Kriminalgeschichte einging.
Dokumentationen und Reportagen: Österreich im Fokus, Natur und Menschen im Mittelpunkt
2027 erzählt der ORF in seinen Dokumentationen von außergewöhnlichen Lebenswelten, regionaler Identität, Geschichte und großen Naturerlebnissen.
„Universum“ feiert 2027 sein 40-jähriges Bestehen und zeigt unter anderem mit „Hermann Maier – Meine Heimat: Das Thayatal“ eine persönliche Naturreise des Skiweltmeisters durch den kleinsten Nationalpark Österreichs. Weitere Naturhöhepunkte führen mit „Pamir – Das wilde Herz Asiens“ vom Hochgebirge bis zu den letzten Wassern des Aralsees, mit „Wild Hollywood“ in die überraschende urbane Wildnis von Los Angeles und mit „Ungarns wildes Herz – Das Geheimnis der Sanddünen“ in eine europäische Landschaft im Wandel.
Die Reihe „WIR SIND ...“ wird mit „WIR SIND ... SCHLADMING – traditionell, rebellisch“ und „WIR SIND ... WÖRTHERSEE – Große Bühne, stille Wasser“ anlassbezogen rund um große Events fortgesetzt und bringt die Eigenheiten und Schönheiten der jeweiligen Region vor allem einem jüngeren Publikum näher.
„Menschen & Mächte“ beleuchtet unter anderem Österreichs Rolle im UNO-Sicherheitsrat, soziale Ungleichheit und die Geschichte der österreichisch-iranischen Beziehungen. „Universum History“ erzählt von prägenden Persönlichkeiten und Epochen – von „Machiavelli“ über „Im Herzen des Taj Mahal“ bis zu „Action! – Pionierinnen der Leinwand“. „Am Schauplatz“ widmet sich weiterhin unmittelbar und nah an den Menschen den relevanten Fragen des Landes – unter anderem steht zum 20-Jahre-Jubiläum der ORF-Erfolgsserie eine „Am Schauplatz“-Ausgabe zum „Bergdoktor“ auf dem Programm. Mit „Dok 1“ setzt der ORF gesellschaftliche Debatten fort und macht komplexe Themen verständlich und greifbar. Formate wie „ansichtssache“, „Akte Betrug“, „betrifft: uns – Reportagen ohne Filter“, „Daheim – das Volksgruppenmagazin“, „Stöckl live“ und den „Bewusst gesund“-Initiativen richten den Fokus auf Geschichten und Themen, die Österreich bewegen.
Im Bereich Religion und Ethik richtet „kreuz & quer nah dran“ den Blick auf Menschen, die Gesellschaft konstruktiv mitgestalten und „kreuz & quer plus“ setzt verstärkt auf Explainer-Formate für ein jüngeres Publikum.
Information: Verlässlich, faktengeprüft und digital
Mit einem umfassenden Informationsangebot ist der ORF 2027 ein verlässlicher Orientierungspunkt in einer zunehmend fragmentierten Medienwelt. Die „ZIB“-Sendungen, „Zeit im Bild Spezial“ bei Breaking News sowie die digitalen Angebote auf Instagram, TikTok, Facebook und YouTube liefern faktengeprüfte Nachrichten aus Österreich und der Welt.
Hintergrund, Analyse und Debatte bieten unter anderem „ZIB Wissen“, „ZIB Talk“, „Das Gespräch“, „Pressestunde“, „Hohes Haus“, „Report“, „Thema“, „Eco“, „WeltWeit“, „Am Schauplatz“ und die Auslandsmagazine „WELTjournal“ und „WELTjournal +“. Im Fokus stehen im kommenden Programmjahr unter anderem die Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol, die französische Präsidentschaftswahl sowie Österreichs Mitgliedschaft im UNO-Sicherheitsrat. Dafür verbindet der ORF die Kompetenz seines Korrespondentennetzwerks mit der regionalen Stärke der neun Landesstudios.
Kultur: Große Bühnenmomente und neue Perspektiven
Der ORF präsentiert 2027 seinem Publikum wieder einen umfassenden Reigen herausragender Kulturereignisse: Den traditionellen Auftakt bildet das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Tugan Sokhiev. Der Pausenfilm „The Sound of Science“ verbindet anlässlich des 300. Todestags von Isaac Newton Musik, Wissenschaft und bildstarke Schauplätze. Mit „ELISABETH!“ zeigt ORF 1 im Hauptabend Stefanie Reinspergers gefeierten Soloabend aus dem Wiener Burgtheater – eine zeitgemäße und feministische Auseinandersetzung mit der österreichischen Kaiserin. Für die TV-Fassung des Abends hat außerdem Michael Niavarani bei der Vollblutschauspielerin nachgefragt, was sie ganz persönlich an diesem Stück begeistert.
Ein umfangreicher Beethoven-Schwerpunkt zum 200. Todestag des Komponisten rückt unter anderem die Oper „Leonore“ aus dem MusikTheater an der Wien, die neue Dokumentation „Pieces of Beethoven“ und Beiträge des „kulturMONTAG“ in den Mittelpunkt. Der ORF-Kultursommer bringt zudem zahlreiche Klassik-Höhepunkte ins Fernsehen – vom Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn über die Sommernachtsgala Grafenegg und das Wiener Prater Picknick bis zu den Salzburger Festspielen. Neu ist die Dokureihe „Die großen Musikmetropolen der Welt“, die Wien, München, Paris und London als einander inspirierende Zentren der Musikgeschichte porträtiert. Zahlreiche Porträts über Ausnahmekünstler:innen wie zum Beispiel Georg Danzer und neue Ausgaben des intimen Konzert-Talkformats „Wechselspiele“ runden das Kulturprogramm ab.
Sport: Live bei den entscheidenden Momenten
2027 steht der ORF-Sport im Zeichen großer internationaler Bewerbe, österreichischer Medaillenchancen und umfassender Live-Berichterstattung. Höhepunkt ist die Alpine Ski-WM in Crans Montana, deren Bewerbe, Trainingsläufe und Siegerehrungen live in ORF 1 zu sehen sind. Dazu kommen die großen Fixpunkte des alpinen Ski-Weltcups, etwa die Rennen in Sölden, Kitzbühel und Schladming. Für Skisprung-Spannung auf höchstem Niveau sorgt die Vierschanzentournee – erstmals auch mit einer eigenen Tournee der Damen.
Ein Fixpunkt im Winter-Eventkalender ist auch die „Hermann Maier Star Challenge“, die der ORF gemeinsam mit dem Schweizer Fernsehen zeigt und die zuletzt bis zu 800.000 Zuseherinnen und Zuseher in ORF 1 begeisterte. Stars aus Musik, Sport und Showbusiness bezwingen dabei gemeinsam mit ehemaligen Ski-Profis eine legendäre Weltcup-Piste. Der ORF begleitet das ÖFB-Team in der Nations League und auf dem Weg zur EURO 2028. In fortgesetzter Kooperation mit ServusTV zeigt ORF 1 die F1-WM bis 2029 mit elf (statt bisher 12) GPs pro Saison – darunter zweimal den Grand Prix von Österreich.
Weitere Highlights sind die Rodel-WM in Innsbruck, bei der Österreich zu den Favoriten zählt, sowie die Snowboard-, Freestyle- und Freeski-WM im Montafon in Vorarlberg. Darüber hinaus stehen Frauenfußball, die 2. Liga, Handball, Eishockey und Behindertensport auf dem Programm von ORF 1 und ORF SPORT +. „Sport 20“ berichtet täglich über aktuelle Sport-News und rückt Sportarten außerhalb des medialen Mainstreams ins Rampenlicht.
Unterhaltung: Satire, Shows und große TV-Momente
2027 bietet der ORF beste Unterhaltung für Österreich: Bei „Dancing Stars“ eröffnet Österreichs glamourösester Ballroom im Frühjahr wieder seine Pforten, während „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ im Sommer Menschen aus ganz Österreich auf der Suche nach dem Glück begleitet. Die österreichische Satire feiert 20 Jahre „Willkommen Österreich“ und gibt in neuen Ausgaben von „Gute Nacht Österreich“ mit Peter Klien pointierte Perspektiven auf das aktuelle Geschehen. Außerdem sind auch die aktuellen Erfolgsprogramme heimischer Kabarettistinnen und Kabarettisten sowie neue „Kabarettgipfel“ und die Kleinkunst-Formate „Männerabend“ und „Kabarett im Schnee“ im ORF zu sehen.
Mit „Herrschaftszeiten!“ und „Herrgottszeiten!“ öffnet Johann-Philipp Spiegelfeld Türen zu adeligen Stammsitzen und Klöstern. Einen besonderen Opernball-Moment versprechen zudem Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe, die – neben der traditionellen Live-Übertragung – auch auf 25 Jahre als unverwechselbares Kommentatoren-Duo zurückblicken.
Nach der erfolgreichen Austragung des „Eurovision Song Contest“ in Wien nimmt der ORF auch im kommenden Jahr in Burgas (Bulgarien) Teil am größten Musikwettbewerb der Welt. Darüber hinaus steht der Samstag-Hauptabend von ORF 1 ganz im Zeichen großer Shows für die ganze Familie: Bei „Klein gegen Groß“, „Wer weiß denn sowas XXL“, „Der Quiz-Champion“ und „Verstehen Sie Spaß?“ treffen außergewöhnliche Talente, Quizspannung und große Unterhaltung aufeinander. In ORF 2 feiert zudem „Wetten, dass ..?“ mit Bill und Tom Kaulitz als Moderationsduo sein Comeback und für beste musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem neue Ausgaben der „Starnächte“, „Schlagerspaß mit Andi Borg“ und „Wenn die Musi spielt“. Fixpunkte sind auch in der kommenden Saison „9 Plätze – 9 Schätze“, die „Romy“- und die „LICHT INS DUNKEL“-Gala zum Auftakt der großen ORF-Aktion.
ORF KiDS: Umfangreiches Angebot für die jüngste Zielgruppe
Mit ORF KiDS baut der ORF sein verantwortungsvolles, werbe- und gewaltfreies Angebot für das jüngste Publikum im Web, in der App und in ORF 1 weiter aus. Die Plattform verbindet Unterhaltung, Wissen und Kreativität und schafft einen sicheren Raum, in dem Kinder altersgerecht selbstständig Inhalte entdecken können. Neue und bewährte Eigenproduktionen vermitteln spielerisch Wissen, regen die Fantasie an und fördern wichtige Fähigkeiten.
Zu den Programmhighlights zählen die zweite Staffel der Kindertanzshow „Tanzen mit den Stars“, in der Kinder gemeinsam mit Profitänzerinnen und Profitänzern unterschiedliche Tanzstile kennenlernen, sowie „Smart10 Kids“: Bei Caroline Athanasiadis treten die klügsten Kinder Österreichs in Teams zum Quizduell an. In „Team Challenge – der Freundschaftstest“ stehen Zusammenarbeit, Geschicklichkeit und Teamgeist im Mittelpunkt. Dazu kommen neue Wissens- und Kulturformate wie „MIKA – Dem Geld auf der Spur“, das Finanzbildung alltagsnah vermittelt, „Galaktisch klug“, „Lesezeichen“, „DOKUMANIA – die Welt entdecken“, „So ein Theater“ und „Manege frei“. Mit „AURI UND DU“ werden Kinder ermutigt, über ihre Träume und Ziele zu sprechen und an deren Umsetzung zu glauben.
Neue Formate für die Young Audience und ein neues Creator- und Talentnetzwerk
Das Young-Audience-Portfolio des ORF wächst – und wird vielfältiger. Die ZIB erreicht mit ihren Angeboten auf Instagram, TikTok und YouTube ein junges Millionenpublikum, die ORF-Landesstudios bauen ihre Social-Media-Präsenz laufend aus. Gleichzeitig entstehen in immer mehr Programmbereichen eigene Angebote für junge Menschen: REDE! bringt Gesellschaft und Sprache in den Feed, CHECKST DU macht Wissen unterhaltsam, NAVID FRAGT NACH trifft Popkultur und Zeitgeist und SAFE SO! liefert Service für die Gen Z.
Außerdem: Noch in diesem Jahr geht das neue Creator- und Talent-Netzwerk des ORF an den Start. Die Idee dahinter: junge Talente fördern, gemeinsam mit ihnen neue Inhalte entwickeln und öffentlich-rechtlichen Mehrwert genau dort schaffen, wo junge Menschen täglich unterwegs sind – in ihren Feeds.
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