• 21.09.2026, 10:00:47
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Forschung für die Energiezukunft der Stadt

Halbzeit für Forschungsprogramm „ASCR NeXt Level. 2028“ – Sima: Wichtiger Beitrag für Klimaziele Wiens

Frontansicht von Technologiezentrum 2 in der Aspern Seestadt.
Wien (OTS) - 

Die „Aspern Smart City Research“ (ASCR) zieht mit dem aktuellen Programm ASCR NeXt Level. 2028“ Halbzeitbilanz. Im Zentrum der aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekte stehen wesentliche Herausforderungen der Energiewende: der Ausstieg aus fossilem Gas im Gebäudebestand, die Entwicklung von smarten zu autonomen Gebäuden, das digitale Stromnetz der Zukunft, das alle Akteur*innen einbezieht, sowie datenbasierte Smart-City-Services. Wien soll unabhängiger von fossilen Energieträgern werden, um die Energieversorgung nachhaltiger, resilienter und leistbarer zu gestalten.

„Mit welchen innovativen Lösungen können wir die Stadt auf ihrem Weg zu einem klimafreundlichen Energiesystem am besten unterstützen? Das ist eine der großen Fragen, mit denen wir uns in der aktuellen Phase der Aspern Smart City Research (ASCR) beschäftigen“, betont Matthias Gressel, Geschäftsführer der ASCR, zur Halbzeit der dritten Programmphase. „Wir entwickeln etablierte Innovationen der ASCR weiter und streben nach ganzheitlichen Lösungen für unsere Energiezukunft.“

Seit ihrem Start im Jahr 2014 gehört die ASCR zu den größten und innovativsten Energieforschungsprojekten Europas. Getragen wird sie von Siemens, den Wiener Netzen, den Wiener Stadtwerken, der Wirtschaftsagentur Wien und der Wien 3420 aspern Development AG. Grundlegendes Ziel der ASCR ist es, marktnahe, skalierbare, praktische und wirtschaftliche Lösungen für die Energiezukunft im urbanen Raum zu entwickeln und das Energiesystem effizienter und klimafreundlicher zu machen.

Mobilitätsstadträtin Ulli Sima: „Ein smartes und sicheres Stromnetz sowie effizient betriebene Gebäude mit intelligenter Verbrauchssteuerung sind wesentlich für eine komfortable, aber auch sichere und nachhaltige Energieversorgung unserer Stadt. Mit den Entwicklungen der ASCR-Projekte leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Klimaziele Wiens und unsere Stadt wird als attraktiver urbaner Wohnraum und Wirtschaftsstandort weiter gestärkt.

Alle ASCR-Gesellschafter bringen ihre spezifischen Stärken in die Kooperation ein: Siemens als Technologiepartnerin für Gebäude- und Energielösungen, die Wiener Netze mit ihrem realen Stromnetz und Smart-Grid-Know-how, die Wiener Stadtwerke und ihre Unternehmen als strategische Klammer für die Klimaneutralität Wiens, die Wirtschaftsagentur Wien als Standortagentur der Stadt, die die wirtschaftliche Transformation und Wettbewerbsfähigkeit Wiens vorantreibt, sowie die Wien 3420 als Entwicklerin der Seestadt und Forschungspartnerin. Gemeinsam werden praxisnahe Lösungen entwickelt, die sich auf ganz Wien und andere Städte übertragen lassen.

Mehrwert der Entwicklungsergebnisse

In aspern Seestadt werden im Rahmen von ASCR-Projekten sowohl neue Technologien unter realen Bedingungen erprobt als auch zukünftige Energiesysteme im digitalen Abbild simuliert. Die gewonnenen Forschungsergebnisse sind eine wichtige Grundlage, um die Stromversorgung auch im Zuge der Energiewende stabil und effizient zu halten. Diese Versorgungssicherheit steht für die Wiener Netze im Fokus. Zugleich können durch die flexible Reaktion auf unterschiedliche Auslastungen im Energiesystem die Kosten möglichst niedrig gehalten werden. So können die Projekte der ASCR die Netzsicherheit erhöhen und ein sicheres und leistbares Energiesystem unterstützen.

Patricia Neumann, CEO Siemens AG Österreich: „Die Forschung in Aspern hat für die Siemens AG Österreich messbaren Mehrwert - neben dem Wissen aus der Energieforschung auch in Form konkreter Produkte und Innovationen. Neue Lösungen für effiziente, flexible und digital vernetzte Energiesysteme werden vor Ort konzipiert, entwickelt und getestet und sind bereits am weltweiten Markt für unsere Kunden verfügbar. Damit leistet die Forschungsarbeit in aspern Seestadt einen wichtigen Beitrag für das Siemens-Xcelerator-Portfolio rund um Building X, Electrification X und Gridscale X.“

Im Technologiezentrum Seestadt der Wirtschaftsagentur Wien kommt ein digitaler Zwilling zum Einsatz, mit dem die Haustechnik den Energieverbrauch des Gebäudes zu jedem Zeitpunkt optimieren kann. Zusätzlich bilden die Daten des Technologiezentrums die Blaupause für Konzepte, die auch auf andere gewerbliche Immobilien und ganze Quartiere in Wien angewendet werden können und somit die Infrastruktur des Wirtschaftsstandorts auf dem Weg zur Klimaneutralität zukunftsfähig machen.

„ASCR NeXt Level. 2028“: Agiler Ansatz mit klarer Wirkung

„Die Ergebnisse zur Halbzeit zeigen deutlich, dass wir mit unseren Forschungsschwerpunkten die richtigen Themen adressieren“ so Harald Loos, Geschäftsführer der ASCR. „Unser zugrunde liegender Forschungsansatz ist dabei bewusst agil gestaltet: Zahlreiche kleinere Projekte liefern rasch verwertbare Ergebnisse und bilden gleichzeitig die Grundlage für weiterführende Entwicklungen. Die Tätigkeiten der ASCR werden dabei laufend an aktuelle Herausforderungen angepasst.

Über die ASCR:

Die in der Seestadt in Wien ansässige Aspern Smart City Research (ASCR) ist eines der größten und innovativsten europäischen Forschungsprojekte mit dem Fokus auf die städtische Energiezukunft. Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenendlichkeit und Urbanisierung entwickelt und beforscht ASCR zukunftsorientierte Lösungen in den Domänen Netzinfrastruktur, Gebäude und Digitalisierung. Die aktuelle Programmphase läuft unter dem Motto „ASCR NeXt Level. 2028“ von 2024 bis 2028 und verfügt über ein Gesamtbudget von 36 Millionen Euro.

Rückfragen & Kontakt

Aspern Smart City Research GmbH & Co KG
Anastasiya Blach
Telefon: +43 664 885 160 06
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.ascr.at/

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