• 21.09.2026, 09:26:02
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Wiener SPÖ Frauen zum Equal Pension Day: „Gleicher Lohn. Mehr Pension.“

SPÖ-Frauen Wien fordern mehr Lohntransparenz sowie eine gerechtere Verteilung der unbezahlten Arbeit und begrüßen Ausbau bundesweiter Investitionen in Kinderbildung und Pflege

Wien (OTS) - 

Frauen erhalten im Schnitt noch immer etwa halb so viel Pension wie Männer. Während Männer durchschnittlich rund 2.300 Euro im Monat bekommen, müssen viele Frauen mit nur rund 1.300 Euro auskommen. „Frauen leisten ein Leben lang – bezahlt und unbezahlt. Dass sich diese Leistung nicht ausreichend in der Pension widerspiegelt, ist ungerecht. Gleicher Lohn ist daher auch eine Frage der sozialen Sicherheit im Alter“, betont die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Marina Hanke.

Wien zeigt: Frauenpolitik macht einen Unterschied
Wien zeigt, dass konsequente Frauenpolitik wirkt: Mit einem Pensionsunterschied von 27,4 Prozent schneiden Wiener Pensionistinnen im Österreich-Vergleich am besten ab. Kostenlose Kindergärten und Gratis-Ganztagsschulen, Frauenförderung, sozialer Wohnbau und die Pflegeoffensive schaffen wichtige Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben.

„Die Gefahr von Altersarmut ist für Frauen ungleich höher als für Männer. Verantwortlich dafür ist ein eklatanter Unterschied bei der Höhe der Pensionen. Denn Arbeit ist nicht immer gleich Arbeit! Die Ursachen dafür liegen bei niedrigeren Einkommen, Teilzeitjobs auf Grund von Betreuungspflichten und Karriereknicks wegen Erwerbsunterbrechungen. Vieles davon ist zurückzuführen auf eine ungleiche Verteilung der unbezahlten Arbeit. Der Equal Pension Day ist deshalb für uns ein klarer Auftrag, die Lohnschere und damit langfristig auch die Pensionslücke zu schließen. Wien zeigt mit dem österreichweit niedrigsten Pensionsunterschied, dass konsequente Frauenpolitik wirkt. Diesen Weg werden wir weitergehen“, so die Wiener Frauenstadträtin Elke Hanel-Torsch.

Faire Löhne heute bedeuten bessere Pensionen morgen
Für die Wiener SPÖ Frauen steht fest: Die rasche Umsetzung der Lohntransparenzrichtlinie ist ein wichtiger Schritt, um die Einkommens- und Pensionsschere zu schließen. Gleichzeitig begrüßen wir die Investitionen der Bundesregierung in den Ausbau der Kinderbetreuung und in den Arbeitsmarkt, insbesondere für ältere Arbeitnehmerinnen, sowie die Maßnahmen für Weiterbildung und einen längeren gesunden Verbleib im Erwerbsleben. Klar ist auch: Care-Arbeit ist keine reine Frauensache. Es ist höchste Zeit für Halbe-Halbe in allen Gesellschaftsbereichen. (Schluss)

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Website: http://www.spoe.wien

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